Beiträge von *Sascha*

    Viele Hunde der HHF haben doch sogar eine Euthanasieverfügung und dürfen nur dort oder eben gar nicht mehr leben. Ich will mich zu den Zuständen in der HHF gar nicht äußern, ich habe dazu keine näheren Infos, kenne weder den Ort noch Vanessa Bokr. Aber was man so liest, ist es ja tatsächlich so, dass Vanessa eben schon dafür bekannt ist, dass sie mit Hunden noch arbeitet, die andere professionelle Trainer einschläfern würden. Das finde ich, ist grundsätzlich ja auch legitim, aber es darf einem eben nicht so über den Kopf wachsen, dass man das Ganze dann nicht mehr gemanagt bekommt.

    Ich bezog mich nicht auf die Hunde in der HHF. Ich denke, dass sich eben viele auch gar nicht vorstellen, was für Hunde dort teilweise untergebracht sind.
    Ich bezog mich auf den ganz normalen Alltag in Deutschlands Tierheimen. Auf die "einfachen" normalen Hunde, die eben trotzdem nicht sofort vermittelt werden können, sondern einiges an Training und Arbeit und dann trotzdem noch den passenden Halter erfordern. Es sind eben nicht nur die "echten Höllenhunde", die unseren Tierheimen Sorgen machen.

    Ich schrieb es ja nun auch schon mehrfach, natürlich muss man bei den wirklich "kaputten" Hunden, den "Brechern" oder wie auch immer man sie nennen will, am Ende immer eine Abwägung treffen, ob es nicht richtiger wäre diese Hunde einzuschläfern, aber das ist eben nur die kleine Spitze des Eisbergs. Die meisten Zwinger in den Tierheimen sind voll mit Hunden die einfach nur kompliziert oder komplizierter sind.

    Eben, es geht um die Hunde, die meist unüberlegt angeschafft werden und dann einfach irgendwann "zu viel" wurden, das sind Leinenpöbler, Ressourcenverteidiger, Hunde, die sich nicht gut anfassen lassen, welche die evtl. schon in der Familie geschnappt/gebissen haben oder welche, die sogar schon eingestuft wurden, weil sie außerhaus einen Hund, ein anderes Tier oder sogar einen Menschen "erwischt" haben. Oder auch "Wachhunde", die nichts lernen durften und dann Fahrradfahrer, Hunde, Menschen stellen und dann eingezogen werden, weil ihre Menschen kein Interesse daran haben, die Auflagen zu erfüllen. Das können Hunde sein, die in der Welpen und Junghundezeit nicht gut sozialisiert wurden und daher eine starke Artgenossenunverträglichkeit entwickelt haben oder denen ein normaler Hundehalteralltag einfach riesige Probleme macht.

    Das sind alles ganz normale alltägliche Fälle von Hunden, die abgegeben werden, die in unserer Gesellschaft keinen Platz mehr haben. Wo Menschen einfach überfordert waren oder auch einfach kein Interesse daran hatten, den Umgang mit ihrem Hund oder ihre Art der Hundehaltung zu überdenken und zu ändern. Und nein, das sind keine "Höllenhunde", das sind einfach nur normale Hunde, die aber eben aufgrund ihrer Problematiken, morgen noch nicht vermittelbar sind, aber eingeschläfert gehören sie meiner Meinung nach nun wirklich nicht.

    Bei aller Tierliebe, langsam wird es schräg. Man verlangt also, dass man zukünftig dazu verpflichtet ist locker das zwei- bis dreifache üblicher Hundehaltungskosten mal eben so für den Rest eines Hundelebens zu zahlen. Ohne Einfluss, ohne Nix.

    Falls du meine Aussage meintest. Nein.
    Ich würde das zeitlich begrenzen, es ist immerhin noch ein Tier und kein Kind. Du zahlst bei Abgabe deines Hundes monatlich für die Unterbringung deines Hundes, der Betrag bemisst sich natürlich an deinem Einkommen (Selbstbehalt). Ist der Hund nach Einschätzung von ausgebildeten, lizensierten Fachpersonen nicht trainierbar, wird er eingeschläfert.
    Irgendwo muss der Hund ja hin, wenn du ihn nicht mehr möchtest.

    Mhh…ich finde hier wird eigentlich immer nur der dumme, naive, Ersthundebesitzer Thematisiert.

    Lebenslagen können sich ändern.

    Arbeitslosigkeit, Trennung, Sterbefall etc…..

    Nicht jeder gibt seinen Hund freiwillig ab.

    Die Abgabe ist doch auch gar nicht das Problem, sondern nur dass Hunde abgegeben werden, die kurz- oder mittelfristig aufgrund einer tiefergehenden Problematik nicht vermittelbar sind und unter Umständen jahrelange Kosten verursachen. Der nette Familienhund sitzt in der Regel nicht lange im Tierheim, wenn er nicht sowieso schon privat vermittelt wurde. Aber selbst wenn der über das Tierheim dann weitervermittelt wird, dann ist es mit einer Abgabepauschale für die Tierheime auch in Ordnung.

    Das Problem ist die Abgabe von Hunden, die man aufgrund von größeren Problematiken eben nicht sofort weitervermitteln kann.

    Naja, solange irgendwelche Leute sich auf TS-Arbeit stürzen und nur einer im "Verein" irgendwas mit §11 haben muss.......

    Viele haben schlichtweg wenig oder null Ahnung von dem, was sie da aus dem Ausland herkarren.

    [...]

    Nein, mMn sollten Orgas gar keine Hunde mehr nach D vermitteln dürfen, solange sie nicht mal die Rassen des Herkunftslandes kennen, keinen Plan von Bedürfnissen von Hunden ausserhalb von Futter und Liebe haben und sämtliche Vereinsmitglieder und ehrenamtlichen Helfer sollten jährliche Schulungen machen......... oder eben sowas in der Art.

    Also im Prinzip bräuchten wir eine Verschärfung des Artikel 11 bzgl. des gewerblichen Hundehandels. Das würde ja Sinn machen. Allerdings gäbe es dadurch natürlich noch immer keine wirklichen Regularien und Interventionsmöglichkeiten. Und der Auslandsimport ist ja schon ein recht spezieller Fall, aber wahrscheinlich (EU-Recht) schwer vom inländischen Hundehandel abzugrenzen.

    Eine ehrliche Beschreibung ist doch eigentlich das A und O einer guten Vermittlung.

    Ich stecke da zu wenig drin, aber mich beschleicht tatsächlich der Verdacht, dass die meisten Tierschutzorgas ihre Beschreibung für ehrlich halten ...
    Ich denke, es sollte/müsste definitiv eine Regulierung dieses Marktes geben. Ich weiß nur nicht, wie. :-(

    Aber - sobald sie sich bewegen oder auch mal mit der Nase in die Nähe des Kindes kommen, Kontakt aufnehmen wollen, ist das vielen schon zuviel. Die kriegen sofort Angst, bewegen/drehen sich hektisch weg, ziehen die Hand weg usw. Das tut mir sehr leid, denn was denken die eigentlich von einem Hund?

    Ist das nicht eine völlig natürliche Reaktion, die erstmal auch gar nicht falsch ist? Wenn ich ein Tier nicht einschätzen kann, dann suche ich Abstand, ziehe mich zurück. Dem Hund gestehe ich zu, sich zurückzuziehen, auch der unsichere Mensch tut das und ich finde das völlig in Ordnung. Das gibt sich ja auch, wenn man häufiger in Kontakt zu einem bestimmten Tier oder einer Tierart oder auch Tieren generell kommt, eine Lernerfahrung.