Beiträge von *Sascha*

    Aber niemand verhält sich egoistisch, wenn er keinen Tierschutzhund nimmt

    Äh.... Wenn ich einen Hund aus dem Tierschutz hole nur weil er mir gefällt, der Hund aber eigentlich überhaupt nicht in mein Leben passt, dann verhalte ich mich sehr wohl richtig egoistisch.

    Generell ist Hundehaltung, eigentlich jede Tierhaltung einfach egoistisch. Wir halten unsere Haustiere weil wir es so wollen.

    Keinen, schrieb ich.

    @CathymitTara
    Wir schweifen nur ab und philosophieren allgemein über das Hundesitting. :-D
    Bzgl. deiner Frage, sind wir uns doch alle einig, Absprachen, die getroffen wurden, sind ohne wenn und aber einzuhalten.

    *Sascha*

    Nein, es ist natürlich niemand dazu verpflichtet, für die Fehler anderer Menschen gerade zu stehen. Umso mehr bewundere ich Menschen, die das immer wieder tun und können.

    Es gibt ja viele Dinge, für die man andere Menschen bewundern kann. Ich würde das jetzt nicht an der Aufnahme eines Tierschutzhundes festmachen. Egozentrische Menschen mag doch niemand. Aber niemand verhält sich egoistisch, wenn er keinen Tierschutzhund nimmt und das ist mir ganz wichtig, weil es mich ärgert, wenn das manchmal etwas subtil mitschwingt.
    Natürlich trägt jeder von uns als Teil unserer Gesellschaft eine Verantwortung für diese Hunde, die ein "Abfallprodukt" unserer Gesellschaft sind. Und ich finde es unerhört, dass dies von privaten Initiativen/Vereinen aufgefangen werden muss.

    Ich weiss nicht genau, warum, aber mich nervt einfach, wenn man ellenlange Vorschriften kriegt, wenn man sich um Hund, Kind oder Katze von jemandem kümmert. Das impliziert für mich immer, dass man für ein bisschen doof und für ziemlich verantwortungslos gehalten wird. Dann soll man mir halt kein Lebewesen anvertrauen. Wenn man es mir anvertraut, erwarte ich ehrlich gesagt auch, dass man mir vertraut, dass ich das gut hinkriege und das Tier/Kind keinen Schaden nimmt, auch wenn manches halt ein bisschen anders läuft als daheim.

    Das sehe ich genauso, der Sitter unterbreitet ein Angebot und der Hundehalter kann es annehmen oder nicht. Zusätzliche Vereinbarungen können nur getroffen werden, wenn der Sitter dies auch anbietet, bzw. darauf eingeht. Wenn er das aber tut, dann sind solche Vereinbarungen aber auch bindend. Als Sitter würde ich aber nicht zu viele "Extras" anbieten, sondern klar mein Konzept schildern und dann kann der Hundehalter eben buchen oder nicht. Also niemand zwingt den Sitter sich von einem Hundehalter Dinge vorschreiben zu lassen.

    Und ich verstehe es auch wenn man sich denkt :,, Ich hab kein Bock drauf die Fehler anderer Leute auszubügeln und verbock erziehen mir meinen Hund lieber von Anfang an selber."

    Und wo landet der verbockte Hund dann? Viel zu häufig im Tierheim. Der Spruch ist nicht ernst gemeint, weiß ich, aber der kommt halt ständig, wenn Leute lieber einen Welpen als einen älteren Hund wollen, dabei wären manche mit einem älteren, gefestigten Modell deutlich besser beraten.

    Es könnte so viel Elend vermieden werden, wenn schon bei der Auswahl des Hundes genauer hingeschaut würde.

    Ich gebe dir recht, dass ein "gebrauchter Hund" häufig viel besser in die eigene Lebenssituation passen könnte als manche Hundehalter das glauben.
    ABER ich halte absolut gar nichts davon die Verantwortung für die vielen Hunde, die abgegeben wurden und kein oder nur schwer ein neues Zuhause finden, den Menschen zuzuschieben, die jahrzehntelang ihre Hunde haben und behalten, auch wenn sie jedesmal wieder mit einem Welpen beginnen wollen. Schuld daran, dass Hunde in Tierheimen sitzen, sind die Menschen, die ihre Hund dort abgeben oder sich ihnen anderweitig entledigen und NIEMAND anderes.

    Es wird immer verrückter...

    Nun hat eine Shopbetreiberin und Züchterin (keine Qualzucht Rasse) einen Post gestartet, indem sie dazu aufruft, daß Qualzuchten nicht mehr schlecht geredet werden sollten, sondern man solle doch (auf Nachfrage von mir) damit beginnen die Rassen zu retten und sie wäre nicht der Meinung das alle krank wären... Etc

    Wenn nach Ausschluss aller Hunde mit Qualzuchtmerkmalen noch Hunde zur Zucht übrig bleiben, dann kann man ja gerne versuchen die Rasse zu retten ... Blöd ist es nur, wenn das Qualzuchtmerkmal im Rassestandard steht ...

    Wenn die Sitterin sich nicht an das Anleingebot halten wollte, dann hätte sie dem einfach nicht zustimmen dürfen. Sie muss ja keine Hunde nehmen, die sie nicht Ableinen darf, aber dann muss sie das vorher vertraglich auch so regeln, dass das Ableinen in ihrem Ermessen liegt. Wird vertraglich aber festgehalten, dass der Hund nicht abgeleint werden darf, so ist er auch nicht abzuleinen und es bedarf einer Vertragsänderung um dies zu ändern. Und dieser Vertragsänderung müssen natürlich beide Parteien zustimmen.

    Tja und so hält sich die Frau halt wegen dieser Einstellung.

    Dabei hat sie ja schon ein Projekt ins Sandgesetzt.

    Wo Hunde gelitten haben und manche ihrer Tiere von ihrem gescheiterten Projekt noch da sind bei ihr

    Welche Einstellung? Dass ich mich nicht zu etwas äußern möchte, das ich objektiv nicht bewerten kann, weil ich mir keinen umfassenden Einblick verschafft habe? Ich stelle nur fest, dass Vanessa Bokr viele Hunde aufgenommen hat, die andere professionelle Trainer einschläfern würden. Persönlich bin ich wohl eher auf der Seite der Trainer, die sagen, dass nicht jeder Hund "gerettet" werden muss, aber wenn eine Person das als Hobby gerne tun möchte und sich ein Verein bildet, der das finanziert, dann finde ich das prinzipiell erstmal ok, aber auch nur, wenn die Anlage dann auch entsprechend professionell geführt wird. Und diesen Punkt kann/muss/sollte man bei der HHF zumindest bezweifeln. Ich kann aber auch nicht beurteilen, inwieweit sich dieser Punkt mit der verantwortlichen Leitung verändert hat oder noch weiter verändern wird.