Wirklich verblüffend finde ich aber Platz 3 - Ein Berner Sennenhund (!!!) der 25 (!!) Jahre alt geworden ist!
Das ist wirklich traurig, denn heute wird es diese Rasse ja niemals in diesen Thread schaffen. ![]()
Wirklich verblüffend finde ich aber Platz 3 - Ein Berner Sennenhund (!!!) der 25 (!!) Jahre alt geworden ist!
Das ist wirklich traurig, denn heute wird es diese Rasse ja niemals in diesen Thread schaffen. ![]()
Das Eohippus war doch gerade mal fuchsgroß.
Deswegen sind doch Shelties näher dran als ein Araber bspw. 🤔
Aber du schriebst, der Isländer wäre am dichtesten dran.
Ich denke einfach, dass dieser Gedanke nach dem Urtyp ein Irrweg ist, weil sich die Arten immer ihre ökologische Nische gesucht haben und da war und ist eben mal größer und mal kleiner besser. Interessant finde ich diesbzgl. tatsächlich, dass innerartlich tatsächlich die kleineren Individuen die höhere Lebenserwartung haben, betrachtet man das aber artübergreifend, so steigt die Lebenserwartung nicht stringent, aber im Schnitt mit der Größe/Masse der Art an.
Bei Pferden sind Ponys viel näher an so der Ursprungsgrösse dran (Shetties sind da aber nicht so nahe Verwandte wie etwa der Isländer), aber bei Hunden müsstens ja eher die mittelgrossen dem Urhund entsprechen. Würde ja sogar heissen Mensch hat Hund mit klein machen 'gesünder' gezüchtet (mal abgesehen von den üblen QZs, Teacup Puppies etc.)
🤔
Das Eohippus war doch gerade mal fuchsgroß.
Und der Stammvater des Hundes ist ja der Wolf und dessen Größe verändert sich streng nach Bergmannscher Regel von klein bis groß von Süd nach Nord. In der Natur spielen ja noch ganz andere Faktoren eine Rolle über die Fortpflanzungsfähigkeit und Lebensdauer eines Tieres.
Aber nehmen wir doch einfach mal mein Bsp. mit dem Maremmano und dem Kleinspitz, beides sind im Grunde gesunde Rassen und der Maremmano ist genetisch nicht weniger fit als der Kleinspitz, auch wenn seine Lebenserwartung einfach aufgrund der Größe verkürzt ist.
Aber es sind doch die Gene, die beim Maremmano ( den ich noch niegesehen habe😀) das frühe Altern bedingen. In einem Alter, in dem der Kleinspitz genetisch noch voll funktioniert, also abgebaute/absterbende Proteine/Zellen durch funktionsfähige neue ersetzt, sind die Gene des Maremmanos dazu nicht mehr in der Lage. Er ist also genetisch deutlich weniger fit als der Kleinspitz?
Kommen wir wieder auf die Frage zurück, ob wir alle genetisch schlechter dastehen als die Riesenschildkröte?
Ich würde eine schnellere Alterung einfach nicht als Krankheit fassen, sondern einfach nur als einen Fakt. Sofern es eben ein normaler Alterungsprozess ist.
ZitatBesonders groß oder klein zu sein, ist ja eben nicht funktional ... wenn auch von den Züchtern erwünscht.
??? Bei Hunden ist aber Kleinsein gut. Kleine Hunde leben im Durchschnitt länger als mittelgroße.
Und funktional- woran willst du das festmachen?
Immerhin gibt es in der Hundefamilie alles, vom kurzbeinigen, dackelgroßen Waldhund bis zum großen, langbeinigen Mähnenwolf. Funktional sind sie alle.
Was soll ich mit einem Dackel, wenn ich einen Herdenschutzhund brauche?
Was mit einem Kleinspitz, wenn ich Zughundesport mache.
Was soll die Polizei mit einem Havaneser?
usw.
Nee, eine geringere Lebensspanne ist nicht gleichbedeutend mit einer schlechten Gesundheit. Innerartlich altern größere Individuen einfach schneller als ihre kleineren Artgenossen. Der Alterungsprozess läuft im Zeitraffer einfach schneller ab. Deswegen ist das Tier aber nicht weniger gesund.
Das verstehe ich immer noch nicht so richtig. Altern ist doch der biochemische Prozesse in den Zellen, der dazu führt dass die Zellen ihre Funktion verlieren. Die spürbaren Auswirkungen für das Individuum heißen dann Krankheit. Zum Beispiel Arthrose, Krebs, Herz Kreislauf Erkrankung, schlechteres Immunsystem, was auch immer. Aufgrund des schnelleren Alterns bekommen große Hunde diese Erkrankungen früher als kleine und sterben dann auch früher daran. Natürlich führt nicht jeder Erkrankung zum Tod, der einzelne Hund kann mit einer Krankheit uralt werden, oder ganz gesund sein und doch früh sterben. Aber wenn du zwei Populationen vergleichst, wird die die früher stirbt weniger gesunde Lebensjahre gehabt haben als die die länger lebt.
Dann werden wir alle zu Riesenschildkröten. ![]()
Nee ernsthaft, der Alterungsprozess sollte eben normal ablaufen. Natürlich gibt es da Extreme, wenn die Lebenserwartung einfach so stark sinkt, dass der Hund nur noch jung oder alt ist und über gesundheitliche Problematiken, die zu einem früheren Tod führen, sind wir uns doch auch einig. Aber nehmen wir doch einfach mal mein Bsp. mit dem Maremmano und dem Kleinspitz, beides sind im Grunde gesunde Rassen und der Maremmano ist genetisch nicht weniger fit als der Kleinspitz, auch wenn seine Lebenserwartung einfach aufgrund der Größe verkürzt ist. Würde der Spitz aber den Job des Maremmano machen, dann wäre ganz sicher der Spitz zuerst tot. ![]()
Natürlich, aber man muss es immer in Relation zur reellen Lebenserwartung eines Hundes mit einer entsprechenden Körpergröße sehen. Z.B. ein Kleinspitz, der mit 12/13 Jahren stirbt, ist nicht besonders alt geworden, ein Maremmano im gleichen Alter aber z.B. schon.
Besonders groß oder klein zu sein, ist ja eben nicht funktional ... wenn auch von den Züchtern erwünscht.
Deswegen habe ich ja extra zwei Rassen genommen, die nicht unbedingt in Verruf stehen, starke genetische Probleme zu haben. Ist doch bei den Pferden genauso. Ein Shetty kann gerne mal 50 Jahre alt werden, ein normales Warmblut wird etwa 30, deswegen sind Shettys aber nicht per se gesünder. Und gleiches ist eben von vielen Säugetierarten bekannt. Sicherlich sollte man da züchterisch Grenzen setzen, aber grundsätzlich finde ich nicht, dass eine verkürzte Lebensspanne, wenn sie denn mit Gesundheit in der Lebenszeit einhergeht, ein Kriterium für fehlende Fitness ist.
Ein hohes erreichtes Lebensalter würde ich auch als Indikator für einen recht funktionalen Körper sehen,
Natürlich, aber man muss es immer in Relation zur reellen Lebenserwartung eines Hundes mit einer entsprechenden Körpergröße sehen. Z.B. ein Kleinspitz, der mit 12/13 Jahren stirbt, ist nicht besonders alt geworden, ein Maremmano im gleichen Alter aber z.B. schon.
Ich bleibe dabei, der Maulkorb sitzt, egal ob er zu lang ist oder nicht, nicht weit genug auf der Schnauze. Wenn der so verschnallt ist, dann kann der Hund ihn mit der Pfote problemlos vom Kopf ziehen.
Sollte er tatsächlich nicht abziehbar sein, dann täuscht das Bild gewaltig und ich entschuldige mich schon mal vorsorglich .
Dass kleine Hunde im Schnitt länger leben als große hat aber nichts mit der Gesundheit sondern mit dem Alterungsprozess zu tun. Ist z.B. bei Pferden genauso!
Der Alterungprozess führt aber doch zu schlechterer Gesundheit? Er führt zu einer höheren Krebsanfälligkeit, zu mir Herz Kreislauferkrankungen oder Gelenk Erkrankungen. Laut WHO ist die Lebenserwartung der stärkste Parameter für die Gesundheit allgemein. In ihr fließen alle Erkrankungen, das Leben verkürzen, zusammen. In der Regel sind das auch die, die die Lebensqualität besonders stark beeinflussen.
Hier noch eine Quelle für das oben gesagte. Es gibt noch viele weitere.
Nee, eine geringere Lebensspanne ist nicht gleichbedeutend mit einer schlechten Gesundheit. Innerartlich altern größere Individuen einfach schneller als ihre kleineren Artgenossen. Der Alterungsprozess läuft im Zeitraffer einfach schneller ab. Deswegen ist das Tier aber nicht weniger gesund.
Bzgl. der Aussage der WHO: Beim Menschen gibt es diese riesigen Größenunterschiede einfach nicht.
Bei Mischlingen gebe ich dir übrigens absolut Recht. Das hat, wie dein verlinkter Artikel ja richtig schreibt, etwas mit der genetischen Vielfalt zu tun. Ist übrigens auch ein Effekt, den man mit einer Kreuzung unterschiedlicher Rassen auch bewusst herstellen kann. Das macht man sich in der Landwirtschaft übrigens sehr zu Nutze.