Beiträge von *Sascha*

    In der Zeit decken kranke Rüden aber weiterhin munter kranke Hündinnen, weil sie ja alle problemlos den Pillepalletest bestanden haben und man hat erneut hunderte von Qualzuchtwelpen.

    Meiner Meinung nach hilft nur noch ein Zuchtverbot.

    Es ist vorbei.

    Alles versaut, was nur zu versauen ging.

    Nicht mehr zu retten.

    Genau das Problem sehe ich auch, es ist ehrbar, wenn man eine Rasse retten und wieder gesund züchten möchte. Aber wenn eine Rasse schon so kaputt ist, dass man nicht mehr ausreichend gesunde Hunde in der Population hat, dann kann eine Weiterzucht nur zu noch mehr kranken Hunden führen und das noch über Jahrzehnte. Das ist mMn ethisch nicht vertretbar.

    Leider sind wir ja aktuell aber sogar noch an dem Punkt, dass noch über die Radikalität und Notwendigkeit einer gesünderen Zucht diskutiert wird.

    Ich würde mir wünschen, dass die Zucht der extremsten Rassen rigoros verboten wird und dann andere Rassezuchtverbände endlich mal den Schuss hören.

    Warten wir nicht eh noch auf die Nennung einer zweifelsfrei gesunden Rasse 🙈

    Ach, ich finde schon, dass hier schon einige Rassen genannt wurden, die als recht gesund eingestuft werden können. Dass es in jeder Rasse natürlich auch immer wieder mal kranke Tiere gibt, das ist doch auch klar. Solange man die Krankheiten so im Griff hat, dass man als Welpenkäufer nicht unbedingt damit rechnen muss, dass sie auftreten, finde ich das okay. Aber wenn es eher ein "kann gut sein, dass der Hund das oder das bekommt", ist, dann stimmt da etwas nicht in der Zucht bzw. hat man die Krankheiten eben nicht im Griff in der Zucht dieser Rasse.

    Erschreckend, wenn ein Test belegt, dass es für einen Hund eine Leistung ist, 1000m in unter 11min zu laufen. :flushed_face:

    Ich kenne mich mit kleinen Hunden nicht so aus, aber mein Eindruck war eigentlich immer, dass die durchaus auch eine ganze Zeit flott unterwegs sein können. Was wäre denn für einen kleinen Hund wie z.B. den Havaneser (Der gilt ja als eher gesund) eine angemessene Teststrecke und Zeit? Also mal so aus dem Bauch heraus, was sollte/muss ein kleiner Hund laufen können?

    Ich würde wahrscheinlich eher so in die Richtung gehe, die Teststrecke deutlich zu verlängern (vllt 5km), man will ja eher die Ausdauer testen und nicht die Schnelligkeit.

    Das hat ja nix mit allen Kleinhunden zu tun. Die mit gesunden Körperbau schaffen alle problemlos wesentlich mehr. Meine beiden Kleinen haben das gleiche Programm wie der große Hund. Die sind eher noch weniger kaputt zu kriegen als der Große. Mein Kleinpudel hat mit mir den Little Mammut mit 30 km mitgemacht.

    Nee, das meinte ich auch nicht. Mich würde einfach mal so interessieren, was für einen kleinen Hund vom Typ Begleithund ein angemessener Ausdauertest sein könnte. 20km am Fahrrad, wie ich es für z.B. einen Husky als angemessen sehen würde, wären das ja sicher eher nicht. Einfach so, dass man mal einen Anhaltspunkt hat, was so eine normale Laufgeschwindigkeit wäre.

    Erschreckend, wenn ein Test belegt, dass es für einen Hund eine Leistung ist, 1000m in unter 11min zu laufen. :flushed_face:

    Ich kenne mich mit kleinen Hunden nicht so aus, aber mein Eindruck war eigentlich immer, dass die durchaus auch eine ganze Zeit flott unterwegs sein können. Was wäre denn für einen kleinen Hund wie z.B. den Havaneser (Der gilt ja als eher gesund) eine angemessene Teststrecke und Zeit? Also mal so aus dem Bauch heraus, was sollte/muss ein kleiner Hund laufen können?

    Ich würde wahrscheinlich eher so in die Richtung gehe, die Teststrecke deutlich zu verlängern (vllt 5km), man will ja eher die Ausdauer testen und nicht die Schnelligkeit.

    Ich warte immer noch auf die Nennung einer "gesunden" Rasse, die keine Lebenserwartung von >10 Jahren hat.

    Mein Punkt war immer nur der, dass ein gesunder großer Hund, der "nur" 11-13 Jahre alt wird, deswegen mMn nicht weniger gesund ist als ein gesunder kleiner Hund, der eine Lebenserwartung von 14-16 Jahren hat.

    Der Facepalm war dafür dass dein Kommentar unsachlich und sarkastisch war.

    So viel zur Sachlichkeit...


    Und damit ist diese unnötige OT Zankerei auch zu Ende.

    Ich fand den Sarkasmus jetzt ganz wertfrei gar nicht so unangebracht. Ist schon ein bisschen skurril, wenn man schreibt, dass Krebs zwar ein Problem ist, dass man den aber problemlos entfernen kann und es in der Regel keine Spätfolgen gibt. Sicherlich ist das vielleicht weniger schlimm als die Krankheiten und Probleme anderer Rassen, aber wenn das tatsächlich häufiger ein Problem ist, dann würde ich die Rasse nicht als "gesund" bzw. überwiegend gesund verbuchen.

    Terri-Lis-07

    Naja, ich verstehe die Diskussion gerade so, dass im Raum steht, dass große Rassen grundsätzlich aufgrund ihrer verkürzten Lebenserwartung weniger gesund sind als kleine Rassen und diese Diskussion gehört dann ja schon in den Thread. Zumindest verstehe ich den Thread auch so, dass es natürlich auch um die Frage der Definition von Gesundheit gehen muss.
    Auch Qualzucht muss ja zunächst definiert werden.

    Aber warum machst du dann einen Unterschied zwischen Rasse und Art? Warum ist es denn gesundheitlich bedenklich, dass eine Hunderasse eine geringere Lebenserwartung hat als eine andere. Wenn ich als Argument aber anführe, dass auch unterschiedliche Arten eine unterschiedliche Lebenserwartung haben, dann ist das irrelevant.
    Es ist ja nun auch nicht so, dass man eine Rasse einfach durch eine beliebige andere Rasse austauschen könnte, also falls das das Argument ist. :thinking_face:

    Die Frage, ob es okay ist, Hunderassen zu züchten, deren Lebenserwartung kaum noch halb so lang ist wie das, was für die Art grundsätzlich möglich ist, ist eine ethische Frage,. Das muss dann jede nach ihren Werten entscheiden.

    Welche gesunde Rasse meinst du denn da?
    Ich gehe da ja absolut mit, dass es nicht richtig ist, Hunde immer massiger und größer zu züchten. Irgendwo weiter vorne habe ich ja z.B auch geschrieben, dass der "Kangal" nicht unbedingt in diesen Thread gehört, weil es die starke Tendenz gibt, ihn immer größer und massiger zu züchten. Und das geht natürlich auf Kosten der Gesundheit. Ich würde es nur etwas individueller betrachten, wenn ein kleiner Hund mit 14 stirbt, dann ist mein Gedanke, oh, ist er ja nicht so alt geworden. Stirbt ein größerer Hund mit 14, dann denke ich, naja, hat er ja doch ein ordentliches Alter erreicht.
    Also mir schwebt da definitiv keine halbierte Lebenserwartung vor, sondern allenfalls ein paar Jahre Unterschied.