Beiträge von *Sascha*

    80-90min/Tag Gassi oder Übungen.
    20min Gassi ist ja quasi nur einmal kurz um den Block. Wie häufig trefft ihr denn z.B. Artgenossen oder wann kann sich der Hund auch einfach mal 1-2 Std. ordentlich auspowern draußen?

    Ich finde die Aussagen auch etwas wirr und sich teilweise widersprechend.

    Aber ich will zumindest anmerken, dass ich dir zur Vorbereitung auf den Wesenstest auf jeden Fall zu einem Trainer raten würde, der schon häufiger Hunde für den Wesenstest trainiert hat und genau weiß, was auf dich und deinen Hund zukommt.

    Wow.
    Ich hätte mir die Personalien geben lassen für den Fall, dass ihr Hund deinen eben doch erwischt hat. Plus eine Ansage, dass es beim nächsten Mal eine Anzeige gibt, wenn sie ihren Hund nicht rechtzeitig an die Leine nimmt.

    Dein Hund hat sich übrigens nach deiner Erzählung völlig korrekt verhalten. Er wurde bedroht und hat deswegen ganz kleine Brötchen gebacken.

    Sie hat doch gefragt, ob sie anleinen soll?!

    Ja bitte oder simples Nicken hätte das Problem gelöst.

    Es ging doch gar nicht um das anleinen. Es ging darum, dass ich NICHTS gesagt habe und mir trotzdem einen Vortrag anhören durfte, weil mein Hund an der Leine ist. Ich habe in dem Fall in keinster Weise das Gespräch gesucht oder ihr Vorwürfe gemacht.

    Und wenn ich sage „ich gehe schnell vor“ ist das in meinen Augen trotzdem keine Einladung, dass der Hund mehrere Meter hinter uns auf Bonny drauf gespurtet kommt. :dizzy_face:

    Als die Frau auf unserer Höhe war, habe ich Bonny lediglich ein wenig hinter mich gezogen - diesen armen, armen Hund :smiling_face_with_halo:

    Finde ich schon. Wenn du rufst, dass anleinen nicht notwendig ist, dann gehen die meisten Hundehalter davon aus, dass ein Kontakt zwischen den Hunden okay ist. Dass du dann deinen Hund plötzlich wegziehst und abschirmst, das würde sicherlich viele Hundehalter irritieren. Deswegen würde ich beim nächsten Mal einfach: "Ja, danke", sagen.

    Grundsätzlich zur Fragestellung, "Vielen Dank für Ihre Meinung, aber wir sind schon im Training." oder einfach "Kümmern Sie sich um Ihre eigenen Probleme, ich brauche keine Hilfe."

    Ich habe jetzt nicht alle Tipps gelesen, deswegen kann es sein, dass es schon gesagt wurde.

    1. Wo schläft der Hund? Am besten sollte er bei dir und deinem Mann im Schlafzimmer nächtigen.

    2. Futter wird nur noch durch deinen Mann gegeben. Sinnvoll ist auch, ihr esst zeitgleich und der Hund bekommt von deinem Mann das Futter im gleichen Raum. Gerne dann auch noch einen Nachschlag.

    3. Wenn euer Hund deinen Mann ausbellt, wenn er nach Hause kommt, dann ignoriert den Hund und beschäftigt euch freudig und ausgiebig mit deinem Mann bzw. die Kinder mit ihrem Vater.

    4. Gemeinsames Spiel zwischen Kindern, Vater und Mutter, das euren Hund zum Mitmachen animiert. Aber nicht zum Mitmachen drängen.

    In meinen Augen müsste jeder der züchten will (oder seinen Rüden als Deckrüden zur Verfügung stellen), seinen Hund selbst dahin bringen, wo er jetzt steht!!!

    Vermutlich würde es dann aber nicht so sein, wie es jetzt ist...

    Warum?
    Den Zusammenhang verstehe ich nicht.

    Warum muss so ein Test 100% vergleichbar sein? Es geht ja nur um eine Zuchtzulassung, also bestanden oder eben nicht. Wenn es zu heiß oder zu bergig war, dann kann man den Test ja zu einer anderen Zeit an einem anderen Ort nochmal versuchen. Annähernd vergleichbare Bedingungen das ist klar, aber da es ja nicht um einen Vergleich zwischen den Hunden geht, sollte das ja auch reichen.

    Ich hab übrigens gerade den arbeitenden Herdenschützer im Kopf, wo der Schäfer gerade versucht den am Fahrrad zu bugsieren ... aber das wäre beim VDH eh nur höchstens ein Nischenproblem.

    Für mich ist es tatsächlich die Schlussfolgerung, ich halte die Zucht von Riesenrassen als Begleithunde für bedenklich.

    Wo man da die Grenze ziehen sollte, ist wieder eine ganz andere Frage. Da muss man dann eben abwägen, was man warum will und welchen Preis man dafür zahlen möchte.

    Wenn man auf die Ausgangsfrage zurückkommt - nämlich bei welchen Rassen man eine hohe Wahrscheinlichkeit hat, dass die mindestens 10 Jahre lang weitgehend gesund sind - dann muss die Antwort eben lauten: bei kleinen Rassen (unter Berücksichtigung weiterer Faktoren) hat man eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass ein Hund auch mit 10 Jahren noch gesünder ist, als ein großer Hund mit ähnlichen Ausgangsbedingungen. Das ist halt nun mal (statistisch gesehen) so.

    Zumal die in aller Regel ja nicht 10 Jahre lang top gesund sind und dann einfach umkippen. Es ist ja nicht nur der frühere Tod, sondern auch die frühere Vergreisung.

    Ich würde auch keinen Hund wollen, der keine realistische Chance auf mindestens 10 gesunde Jahre hat. Mein Schäferhund-Mix ist mit 12 Jahren an Krebs gestorben, bis dahin war er soweit gesund und fit und ich fand trotzdem, dass er mit 12 Jahren leider nicht so alt geworden ist. Jetzt habe ich tatsächlich einen HSH, also nochmal etwas größer und schwerer und ich bin trotzdem guter Hoffnung, dass er älter werden wird als mein Schäferhund-Mix, weil die zu erwartende Lebenserwartung das auch hergibt.

    Die Frage ist, welchen Sinn macht ein solcher Vergleich, wenn es ja einfach eine Tatsache ist, dass große Hunde selbst bei bester Gesundheit einfach im Durchschnitt nicht so lange leben wie kleinere Hunde bei bester Gesundheit. Denkt man das dann nämlich konsequent zu Ende in Bezug auf diesen Thread bedeutet das, dass man nur noch kleine Hunde züchten sollte, weil die größeren schon aufgrund ihrer Größe einen "Schaden" haben. Das halte ich aber für Quatsch, ein großer Hund ist ja nicht deswegen krank, weil ein kleiner Hund länger lebt.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es bei dem Test weniger darum, ob der Hund die Strecke in der Zeit schafft, sondern wie es mit Atmung, Puls etc. direkt nach der Belastung aussieht und wie schnell der Hund danach wieder in den Normalzustand kommt. Die Zeitvorgabe dient also eher dazu, ein gewisses Tempo vorzugeben.

    Es geht um Erholungswerte. Wird übrigends bei Distanzpferden auf den Rennen ähnlich gemacht.

    https://www.vdh.de/news/artikel/b…euziger-rassen/

    Das ist mir schon klar, dass es natürlich darum geht, die Erholungswerte zu überprüfen. Dafür sollte aber doch eine Belastung vorher stattgefunden haben. :thinking_face: Wenn 1000m in 11min schon zu einer signifikanten Belastung führen, dann stimmt da doch etwas nicht.