Beiträge von *Sascha*

    Ich würde einfach die Dinge machen, die ihr Spaß machen. Du musst halt die Schwierigkeiten anpassen. Dann legst du den Dummy eben nur ein paar Meter entfernt ins Gras.

    Mit Sascha war ich damals, als er so krank war und es klar war, dass es bald zu Ende gehen würde, jeden Tag zum Baden. Das hat er einfach gerne gemacht, also haben wir das eben getan.

    Ich finde man muss bei den alten Tieren auch nicht mehr so alles so abwägen, was sagte mein TA mal, was interessieren uns denn noch mittelfristige oder gar Spätfolgen, die erleben sie sowieso nicht mehr. Du musst sie ja nicht minutenlang hinter dem Ball her flitzen lassen, aber wenn sie es doch so gerne macht, dann werf oder roll ihn halt mal ein kleines Stück auf gutem Boden usw.

    Massai
    Ich würde halt anbinden oder SITZ sagen, also entweder habe ich den Fokus auf das Sitzenbleiben oder ich binde halt an. Aber auch hier, wenn du und dein Hund so gut klar kommen, dann passt es doch. Wichtig ist natürlich nur, dass du dann auch angebunden, JEDES aufstehen korrigierst und den Fokus auf den Hund behältst.

    SheltiePower
    Genau das habe ich ja in meinem ersten Beitrag in diesem Thema gesagt, man kann es auch kleinschrittig aufbauen. Ich fand es halt immer nur unnötig kompliziert.

    Das sind wohl zwei verschiedene Sachen, die ich jetzt auch eins nach dem anderen trainiere.

    Btw ich finde anbinden nicht doof, solange man das nicht überstrapaziert.

    Mache das eh kurz, um den Dummy auszulegen. Aber das ist halt SITZENBLEIBEN und nicht SITZ machen aus der Distanz. Nun ja, wir üben fleißig 👍

    Das Problem beim Sitz aus der Distanz ist halt immer zuerst, dass der Hund erst blöd guckt und dann meist verwirrt kommt, um sich dann bei dir hinzusetzen, weil er Sitz eben nur in deiner direkten Nähe kennt. Wenn der Hund SITZ aber prinzipiell schon kann, dann ist es, finde ich, am einfachsten, wenn man einfach verhindert, dass der Hund kommen kann. Man bleibt vllt 2-3m entfernt stehen und gibt das Kommando. Der Hund ist dann meist auch erstmal verwirrt, setzt sich aber in der Regel nach kurzer Irritation dann eben an Ort und Stelle hin. Dann direkt Lob und Leckerli und auflösen. Also das Anbinden dient hier nur in einer kurzen Phase dazu, dem Hund schnell verständlich zu machen, dass man sich auch weit vom Hundehalter entfernt hinsetzen kann.

    Sitzenbleiben würde ich nicht mit Anbinden üben. Du musst den Hund ja eh im Blick behalten, dass du ihn sofort korrigieren kannst, wenn er aufsteht. Brauchst du noch etwas Kontrolle über den Hund, weil er gerne mal wegflitzt, dann mach eine Schleppleine dran. ;-)

    Ob du nur SITZ sagst oder auch BLEIB, mach es, wie es dir besser gefällt. Das ist völlig egal.

    Ich würde mir und dem Hund noch ein Hobby zulegen, irgendwas, das euch beiden Spaß macht und wo sie noch etwas mehr vom Kopf her gefordert wird. Wie abwechslungsreich sind denn eure großen Runden am Abend? Ich schlage das aber eher allgemein vor, nicht so sehr aufgrund deiner Schilderung mit dem Anstarren. :-D Einfach mal was anderes machen.

    Hm, ich würde dir da ja auf jeden Fall zustimmen. Aber für mich liest sich das Tagespensum eher nach, morgens 20min mit dem Hund raus, dann soll er ruhig sein, mittags nochmal 20min Beschäftigung, dann soll er wieder ruhig sein, abends 40min raus, dann wieder Ruhe. Wenn ich jetzt noch davon ausgehe, dass in diesen kurzen Einheiten noch Leinentraining und andere geistige Übungen stattfinden, dann denke ich dabei, so ein junger Hund, der muss sich doch auch einfach mal körperlich auspowern, einfach mal toben, rennen, Hund sein. :thinking_face:

    Ich habe weder gesagt, dass es diesem Hund zu viel ist, noch, dass es zu wenig ist. Dafür müsste man sich alle Zahnräder anschauen.

    Ich habe nur gesagt, dass das für MEINE in dem Alter zu viel gewesen wäre.

    Alles klar! Dann habe ich dich da falsch interpretiert. Ich denke auch, man kann es online eben nicht richtig beurteilen, wie sich Hund und Alltag dann in der Realität tatsächlich darstellen.
    Ob der Hund nun reizüberflutet und hochgepuscht ist oder ob ihm evtl. auch einfach zu wenig Ventile geboten werden, dass er Energie auch mal rauslassen kann. Oder ob vllt sogar beides zutrifft.

    Spazieren gehen ... Auch so ein Ding. Da hängt es extrem davon ab wie da was passiert. Für manchen Hunde ist das Stressabbau, andere müssen so viel verarbeiten, dass das kaum machbar für ihre Kapazitäten ist. Und das kann ich nicht pauschal daran festmachen wie lange man geht, wie viel oder wenig der Hund läuft, wie körperlich cool er wirkt oder nicht ...

    Hm, ich würde dir da ja auf jeden Fall zustimmen. Aber für mich liest sich das Tagespensum eher nach, morgens 20min mit dem Hund raus, dann soll er ruhig sein, mittags nochmal 20min Beschäftigung, dann soll er wieder ruhig sein, abends 40min raus, dann wieder Ruhe. Wenn ich jetzt noch davon ausgehe, dass in diesen kurzen Einheiten noch Leinentraining und andere geistige Übungen stattfinden, dann denke ich dabei, so ein junger Hund, der muss sich doch auch einfach mal körperlich auspowern, einfach mal toben, rennen, Hund sein. :thinking_face:

    Ich verstehe nicht, wozu denn die Kekse werfen. Geh doch einfach wieder zurück und gib ihm den Keks. :thinking_face:

    Sitz auf Entfernung ebenso, wenn der Hund Sitz kennt, dann braucht der doch nicht immer sofort einen Keks. Ich gebe die Kekse erst bei Auflösung der Übung. Auf Entfernung ist eben in der Regel zuerst das Problem, dass der Hund Sitz nur als "vor dem HH sitzen" kennt. Also entweder baust du das langsam auf und gehst Stück für Stück weiter weg oder du verhinderst einfach durch Anbinden oder Zaun, dass der Hund zu dir laufen kann, so geht es meist am schnellsten, finden viele HH aber doof, keine Ahnung warum. Hier genauso, wenn der Hund sich hinsetzt, halt Click/Markerwort und dann halt hingehen mit dem Keks.