Beiträge von *Sascha*

    Du kannst doch problemlos formulieren.

    "Meiner Meinung nach sollte 20 Prozent des Spaziergangs aus wechselndem Tempo bestehen (beipielsweise ein Spiel mit einem anderen Hund oder Schnüffeln und Rennen ohne Leine oder Spiel mit dem Zergel) weitere 15 Prozent sollten aus konstant schneller Bewegung bestehen (beispielsweise am Fahrrad oder bei der Unterordnung durch Bleib und Rufen) weitere 5 Prozent sollten durch anspruchsvolle Aufgaben wie klettern, Bergauflaufen, etc bestehen. In den Sommermonaten sollte der Hund die Möglichkeit haben zu schwimmen, jedoch nie länger als x Minuten oder aber mindestens x Minuten So erhält man meiner Meinung nach eine ausgewogene gesunde Bewegung "

    Bei einem Hund der 2h täglich unterwegs ist, kommt man auf circa x Minuten.

    Oder man überlegt sich gleich die Minuten. Warum nicht? Find ich nicht das etwas dagegen spricht. Geht um einen Richtwert, nicht um einen Gesetzestext, da kann man doch kreativ und logisch vorgehen. Ist doch völlig in Ordnung.

    Kann man nicht einfach sagen, möglichst viel freie und abwechslungsreiche Bewegung? :person_shrugging: Mein Hund geht nie "Gassi" :dog_face:

    Deutschland hat jedes Jahr mindestens 4 Monate, in denen der Boden für Ausreiten/ Freilauf nicht taugt.

    Muss mein Pferd da aufs Rennen verzichten?

    Ups, ich hab jetzt seit über 23 Jahren das Pony und in dieser Zeit stand er noch nie vier Monate am Stück im Stall..

    Welche Monate sollen das denn sein?

    Hier sind die Pferde von Frühjahr bis Herbst durchgehend (24 h) draußen und im Winter tagsüber auf der Koppel und nachts im Stall..

    Ich wollte da jetzt eigentlich nichts zu schreiben, weil es ja nicht das Thema ist. Aber vllt passt es jetzt doch. Bei meinen Pferden sehe ich enorm welche Grundkondition und auch Muskulatur die Pferde haben, "nur" weil sie sich 24Std. am Tag, 365 Tage im Jahr frei bewegen können und auch habe ich im Laufe der Jahre schon so häufig gesehen, wie eben genau diese Muskulatur, ja tatsächlich mehr die Muskulatur, weniger die Kondition, innerhalb weniger Wochen verschwand, wenn die Tiere aufgrund von Verletzungen in der Paddockbox stehen mussten.
    Die beste Muskulatur hatte ich damals, als ich die Pferde einmal eine Zeit lang 24h und 365 Tage im Jahr auf einer Hangweide stehen hatte.

    Naja klingt für mich eher als ob die Idee einfach auf wenig Gegenliebe stößt.
    Nicht unbedingt das es nicht möglich ist.

    Man könnte ja problemlos für den Hütehund oder den Windhund einen angepassten Richtwert durchdenken.

    Aber mir ist es Wurst. :) Ich wollte nur helfen.

    Wie willst du das denn machen?
    alle 2 Tage 20min Spielen mit Kumpel, 3x5min Unterordnung Sitz/Platz und 1h Wandern (davon 20min über Stock und Stein und mindestens 3 Steigungen), Dienstag Schwimmen oder Hüten Samstag Rad fahren oder Longieren, Sonntag chillen auf der Wiese (weil 48h Ruhephase nach Training) usw.
    Wie sollte man denn da eine Regel daraus machen, die dann auf viele Hunde angewendet werden kann? Die meisten Hunde bauen bei abwechslungsreicher! Bewegung in der Regel genug Muskulatur auf, deswegen schrieb ich ja irgendwann schon einmal, möglichst viel freie Bewegung. Wenn der Hund den ganzen Tag auf seiner Decke im Haus liegt oder/und nur an der kurzen Leine seine kurzen Gassirunden dreht, dann ist das in der Regel der Muskulatur nicht zuträglich.

    Dann formulier doch einen Richtwert der das gut einschließt/beschreibt. Spricht doch nichts dagegen. :)

    Ich denke Gandorf freut sich über genau sowas. Darum gehts ja.

    Das kann ich eben nicht, weil es eben stark auf den individuellen Hund und die Alltagsgestaltung ankommt. Ich kann dir doch auch nicht sagen, wie viel Futter du deinem Hund geben musst, damit er nicht fett wird. Man sollte die Muskulatur eben genauso im Blick behalten wie z.B. das Gewicht und wenn man sich da unsicher ist, dann fragt man jemanden, der sich damit besser auskennt, den TA, den Physio, den Hundetrainer o.a.

    Eine Fitnessregel kann man dagegen sicher leichter aufstellen, aber dazu haben wir ja auch schon recht viel diskutiert, welche Strecke z.B. ein gesunder Hund ohne spezielles Training z.B. laufen können sollte. Das kann man sicherlich nach Schema dann auch gut überprüfen.

    Es gibt auch für Menschen solche Richtwerte.

    10000 Schritte wären ideal, wenn ich mich richtig erinner.

    Ganz viele schaffen so viele nicht in ihrem Alltag. Aber wissen das sie weniger machen als ideal.

    Wer nur 1000 geht weiß er liegt weit darunter und sollte sein Verhalten überdenken.

    Da geht es aber um ein Minimum an allgemeiner Fitness und nicht den Aufbau bzw. Erhalt von Muskulatur. Für die Muskulatur sind ja grundsätzlich langsamere Bewegungen, Tempowechsel, Klettern, Balancieren, unterschiedlich bewegen, Hinlegen/Aufstehen/Setzen, Springen, das arbeiten gegen Gewicht usw. viel wertiger als das stupide laufen in einem Trabtempo.

    Genau, die Regel lautet, kontrolliere die Fettablagerungen und nicht gib so und so viel Futter. :cowboy_hat_face:
    Ebenso ist es bei der Muskulatur.

    Öhm, also ich sehe da jetzt erstmal kein so riesiges Thema. Die meisten Hunde sind ja in erster Linie mal ziemlich fett gefüttert. So viel freie Bewegung wie möglich, würde ich einfach erstmal sagen und im Zweifel eben mal den (Fach)tierarzt, Physio oder anderen Fachmann fragen, wie es mit der Bemuskelung (und dem Gewicht) bestellt ist. Das wäre für mich z.B. auch ein Thema, das von TÄ im jährlichen Check up oder auch Hundetrainern durchaus proaktiv angesprochen werden darf. Aber so pauschale Empfehlungen halte ich nicht für sinnvoll, denn jeder Hund hat andere Vorlieben und der Alltag sieht auch bei jedem Hund/Halter anders aus.

    Ich habe das "einschicken lassen" noch ergänzt. Natürlich läuft das im Idealfall so ab wie bei dir, aber eben nicht immer.

    Aber ich kann als Eigentümer des Hundes doch ganz eigenverantwortlich entscheiden, ob ich den auswerten lasse oder nicht..

    Klar, aber vllt will ich meinem Züchter auch einfach nicht an den Karren fahren oder befürchte Ausgrenzung im Verein oder der Züchter bringt irgendwelche abstrusen Begründungen, die mir schlüssig erscheinen oder es ist mir einfach nicht so wichtig. Das weiß ich doch nicht, was dann im Einzelfall dazu führt, dass Bilder nicht eingeschickt werden. Passiert aber.