Beiträge von *Sascha*

    Keine Hunde halten?

    Provozierst Du einfach nur oder meinst Du das ernst?

    Naja, wenn man meint dem Hund keine ausreichenden Flächen zur freien Bewegung zur Verfügung stellen zu können, dann ist das doch die logische Konsequenz. Aber ich denke, das geht in der Regel auch in einer Großstadt, dort gibt es ja auch entsprechende Grünanlagen oder spezielle Hundeauslaufgebiete oder man muss eben mal etwas rausfahren.

    Bzgl. der Schleppleine und den Zeitangaben, reden wir jetzt von 5m oder 15m oder von einer schleifenden Schlepp? Und was ist mit dem Hund, der zwar frei läuft, aber einfach nur eine Std. auf der Straße hinter mir her trottet?

    Und wie findet man am besten einen "second-hand" Hund, außer im Tierheim? Ebay-Kleinanzeigen ist mir auch irgendwo unsympathisch, leider. Ich habe da immer ein bisschen Angst, dass man da Vorgänge unterstützt, die man nicht unterstützen möchte.

    Bitte lass die Finger von ebay und auch von direkten Auslandsimporten. "Second-Hand" tatsächlich im Tierheim oder auch mal bei den speziellen Rasse-Nothilfen. Aber kleine, unkomplizierte und jüngere Hunde sind dort meist nicht so stark vertreten, was ja gut ist. Unkompliziert und einschätzbar sind für dich als Neuling ganz wichtige Kriterien und da sind weder "von privat" noch aus dem Auslandstierschutz in der Regel die richtigen Adressen.

    Bzgl. des Kontakts zu Hunden. Wenn du hier schreibst, wo du her kommst, vllt findet sich dann hier jemand? Ansonsten würde ich mal den Kontakt zu einer Hundeschule aufnehmen. Du darfst bestimmt auch ohne Hund mal beim Training vorbeischauen und vllt können dich die Trainer auch ein wenig bzgl. Hundeanschaffung beraten oder es ergibt sich, dass sie gerade zufällig von einem passenden Hund erfahren, der abgegeben werden muss.

    Ich finde es ja irgendwie komisch, wenn Hunde kleiner sind als Katzen, aber das soll jeder so halten wie er möchte. Für mich wären, genau wie bei Riesenrassen, gesundheitliche Probleme die Grenze.

    Da würde ich zum Tierarzt gehen. Dem kann ja auch sehr gut ein gesundheitliches Problem zu Grunde liegen. Hier in S-H war es ja, außer die letzten zwei Tage, nun auch wirklich noch nicht heiß.

    EDIT Ab zum TA! Vllt ist es auch nur ein Infekt.

    Ich brauche jedenfalls keinen Begleithund, mit dem ich bei 35°C spazieren gehen muss. :D

    Aufhänger war ja unter anderem der Stress, den ein Hund mit Hitze hat. Ist dann eben die Frage, ob ich darauf selektieren sollte, dass ein Hund nur noch in einem bestimmten Temperaturfenster stressfrei leben kann. Man muss ja immer auch Mal damit rechnen, dass man vielleicht nicht mehr in einem Haus wohnt, wo man das kühle Kellergeschoss zur Verfügung hat.

    (Grüße von mir aus der Dachgeschosswohnung mit Fensterreihe zur Sonnenseite im Wohnzimmer. :hot_face: Ich möchte mir das nicht mit hitzeempfindlichen Hunden vorstellen.)

    Oh je, du arme.
    Es wird ja eh die Frage werden, inwieweit wir uns als Menschen an diese Hitzewellen anpassen werden müssen. Der Mensch sollte ja auch nicht in seiner Dachgeschosswohnung in der Hitze brutzeln müssen. Klar sollte das Hundefell auch nicht völlig disfunktional sein, aber wenn mein Begleithund mit den Temperaturen, in denen ich auch klar komme, ebenfalls ein angenehmes Leben führen kann, dann wäre das für mich jetzt ausreichend funktional.

    P.S. Der Herdenschützer ist gerade wieder reingekommen ... draußen regnet es ^^ ... Was ein Weichei ... :rolling_on_the_floor_laughing:

    Wir haben hier in Schleswig-Holstein ja recht wenig Wald. Im Wald selbst gilt für Hunde Leinen- und Wegepflicht.

    Wild ist ja grundsätzlich sehr anpassungsfähig, Probleme sehe ich
    1. Wo man sich mit seinem Hund abseits der üblichen Wege bewegt und damit für das Wild nicht einschätzbar ist.
    2. Wo die Hundedichte so hoch ist, dass es unweigerlich dazu kommt, dass dem Wild Rückzugsgebiete, insbesondere für den Nachwuchs fehlen.

    Quer durch Wald, Felder und Wiesen rennende Hunde sehe ich generell als problematisch an. Bestimmte Gebiete, in denen viele Hunde regelmäßig frei laufen und toben sind allerdings eher unproblematisch, da sich hier das Wild ohnehin bereits angepasst und entsprechend zurückgezogen hat. Das Problem ist halt, wenn diese Gebiete nicht klar definiert sind, das gibt dann Konfliktpotential zwischen den Menschen. Also Bsp. habe ich eine Wiese, über die nie Hunde rennen, dann sollte dort mein Hund auf keinen Fall hineinrennen. Habe ich eine Wiese auf der täglich viele Hunde herumlaufen, dann kann man natürlich darüber sprechen, ob diese Wiese von den Hundehaltern so genutzt werden darf, aber für das Wild macht es keinen Unterschied mehr, ob mein Hund da auch noch drüber läuft.

    Ich wohne ja im Norden von Deutschland und wir hatten dieses Jahr nun erstmal eh nur die 2 Tage, jetzt gerade, die wirklich heiß wurden. Timur fand es definitiv angenehmer im kühlen Hausflur auf dem Terrazzo zu liegen (natürlich bei offener Tür), als sonst wie üblich irgendwo draußen auf dem Hof oder speziell unter der 100 Jahre alten Buche. Sein Fell sollte eigentlich funktional genug sein, aber da er die Wahl hatte, war Haus wohl doch angenehmer als Schatten.

    Also was ich mich eigentlich bei der Diskussion gerade frage, muss/sollte man denn Hunde züchten, die besser mit den klimatischen Verhältnissen zurecht kommen oder ist das zumindest für reine Begleithunde eigentlich doch recht egal, weil Hundehalter eh gerne am Hund rumtüddeln und der Mensch sicherlich auch nicht besser mit Hitze, Kälte oder Nässe klar kommt, man also eh sagen könnte, wo der Mensch klar kommt, da schafft es der Hund in der Regel auch? Ich brauche jedenfalls keinen Begleithund, mit dem ich bei 35°C spazieren gehen muss. :-D

    Klar, aber vllt will ich meinem Züchter auch einfach nicht an den Karren fahren oder befürchte Ausgrenzung im Verein oder der Züchter bringt irgendwelche abstrusen Begründungen, die mir schlüssig erscheinen oder es ist mir einfach nicht so wichtig. Das weiß ich doch nicht, was dann im Einzelfall dazu führt, dass Bilder nicht eingeschickt werden. Passiert aber.

    Hae?

    Wie gesagt, der Zuechter kann da gar nix verhindern. Bei uns werden die Ergebnisse z.B. auch noch veroeffentlicht. Ob das dem Zuechter passt, ist dabei irrelevant.. Wird ausgewertet kommt das Ergebnis am Ende des Jahres fuer jeden einsehbar in die Zeitschrift des RZV.

    Und wenn ich Angst habe, dass der Zuechter mir dumm kommt (nach einer offiziellen Auswertung und obwohl ich nichts falsch gemacht habe), wuerd ich mich ja fragen, ob das der passende Zuechter fuer mich ist.

    Das selbe wenn der Zuechter nicht will, das geroentgt wird. Und irgendwelche Leute im Verein geht das gleich 3x nix an!

    Ernsthaft? Ich habe geschrieben, dass es Menschen gibt, die so denken und handeln. Ich habe nicht geschrieben, dass alle das tun. Ich habe auch nicht geschrieben, dass es die Mehrheit ist und erst recht habe ich nicht geschrieben, dass Menschen hier aus dem Forum, die sich auch noch mit der Thematik beschäftigt haben, sich durch ihren Züchter beeinflussen lassen.

    P.S. Falls das die Verwirrung hier betrifft: Das "ich" ist nur ein von mir gewähltes sprachliches Mittel, eine Stilform.