Beiträge von *Sascha*

    (30) Hündin erzieht Welpe - YouTube
    Ich sag mal nix zu dem Video, aber bei 0:03 und nochmal bei 0:35 sieht man sehr schön, wo die Hündin ihren Fang ansetzt.

    Ich sage nicht, dass der Labradorwelpe nicht hätte tot sein können, aber ich würde da erstmal keine Tötungsabsicht unterstellen, denn dann wäre der Welpe vermutlich auch tot gewesen. Ich halte es auch eher für unwahrscheinlich, dass der Hündin nach einiger Zeit der Interaktion erst auffiel, dass sie den Welpen in ihrem Garten gar nicht dulden will. Aber zu weit will ich mich da jetzt auch nicht weiter aus dem Fenster lehnen. Das muss man vor Ort einschätzen.

    Interessant, dass es bei euch noch so viele kupierte Hunde gibt. Bei uns ist das echt die Ausnahme (Die Jagdhunde mal ausgenommen). Wenn Hunde hier kupiert sind, dann kommen die aus dem Tierschutz oder sind evtl. noch als HSH aus dem Ausland eingeführt worden. Aber ist vllt auf dem Land einfach anders.

    Bzgl. der Werbung mit brachycephalen Rassen denke ich, wie man ja hier im Thread auch schon gelesen hat, dass es sehr viel bringen könnte, wenn man unter solchen Werbungen entsprechend kommentiert oder auch die Firmen direkt anschreibt und sie auf die Problematik aufmerksam macht. Das sensibilisiert.

    Sophisticat
    Ich habe von der Havaneserzucht keine Ahnung, aber ich bin mir bei dir ganz sicher, dass du die richtigen Schlüsse aus den Argumentationen der Züchter ziehen wirst, warum sie in diesem oder jenen Verein züchten oder nicht züchten. Lies dich ein, stell den Züchtern kritische Fragen und dann entscheide, welche Züchter wirklich mit Verstand und Verantwortungsbewusstsein züchten. Das kann häufig im VDH sein, das muss aber nicht immer nur dort sein.

    Ich hoffe doch sehr, dass die Tierschutzorga, die den Hund vermittelt hat, nun auch entsprechend zur Seite steht und den Hund in eine entsprechende Pflegestelle/Trainingsunterbringung gibt, wo das Verhalten entsprechend eingeschätzt werden kann und der Hund dann mit entsprechendem Vorhandling/Training an einen neuen Besitzer vermittelt werden kann, der dann entsprechend zuerst mit dem Hund und seinem Handling vertraut gemacht und später auch begleitet wird.

    Danke euch beiden :smiling_face:

    *Sascha* Hatte jetzt da keinen speziellen Züchter im Auge, hab nur heute ein bisschen rumgeschaut und bin auf ein paar Seiten gestoßen, bei denen die Züchter vorher im VDH waren und nun meinten, sie seien im IHV. Nun habe ich mich gefragt, was es damit auf sich hat. Hatte aber schon die Befürchtung, dass es kein gutes Zeichen ist. :see_no_evil_monkey:

    Das kommt darauf an. Es gibt schon einige Rassen bei denen es gute Gründe geben kann, warum nicht im VDH gezüchtet wird. Darum ist es erstens immer wichtig zu wissen, um welche Rasse es sich handelt und zweitens die Beweggründe des Züchters zu kennen. Gerade wenn die Züchter gewechselt sind, würde mich das zumindest neugierig machen, vorallem wenn es in einer Rasse gehäuft auftrat.

    Genau deswegen! Die Hündin hat bei der Maßregelung eines Welpen überzogen. Sie ist nicht Hannibal Lektor. Diese Hündin braucht niemanden, der versucht aus ihr einen anderen Hund zu machen, um dann auch schöne Momente zu erleben. Sondern jemanden, der mit ihrem Potential umgehen kann und sie entsprechend anleitet, ohne sie aus Angst und Unwissenheit komplett einzuschränken.

    Ja hat sie, bestreitet doch keiner? Ich habe wohl mehrfach betont, wie schlimm die Situation ist.

    Dennoch sehe ich hier keinen Abgabegrund. Im ersten Schock sieht man die Dinge manchmal eben sehr schwarz. Hat Angst, weil man etwas gesehen hat, was völlig neu für einen ist und was man so nie erwartet hat. Macht sich sorgen, wie es weiter geht und hat erst mal Schwierigkeiten sich den weiteren Werdegang vorzustellen.

    Deshalb gleich die Flinte ins Korn werfen? Kann man machen, muss man aber nicht.

    Wir raten doch nicht zur Abgabe, weil der Hund so "schlimm" ist. Sondern genau im Gegenteil, wir raten zur Abgabe, weil der Hund zwar Potential hat, aber eben in erfahrenen Händen wie ein ganz normaler Hund geführt werden kann. Manchmal vllt mit Maulkorb, ja, aber eben nicht mit dieser Angst und das macht für den Hund !!! einen gewaltigen Unterschied und ganz viel Lebensqualität aus.
    Die Themenstarterin war naiv, ja, aber diese Situation wäre bei ganz vielen anderen Hunden so nicht eskaliert und insbesondere nicht in diesem Ausmaß.
    Also, der Hund ist nicht verkehrt, die Themenstarterin ist nicht generell unfähig einen Hund zu halten, aber in dieser Kombi ist die Wahrscheinlichkeit, dass weder Hund noch Themenstarterin wirklich glücklich werden, einfach riesig. Und dann ist es besser, wenn man dazu rät möglichst früh getrennte Wege zu gehen, denn die Situation wird für die Hündin nicht besser.

    Ich kann ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, warum hier gleich so laut nach Abgabe geschrien wird. :emoticons_look:

    [...]

    Ich würde dem Hund nun auch einen Maulkorb aufsetzen und Hundekontakte meiden. Es kann natürlich sein, dass dein Hund auch irgendwann gegen Menschen gehen könnte, kommt eben darauf an, weshalb er so extrem gehandelt hat. Ressourcen? Ihr habt die Anzeichen ja scheinbar leider nicht gesehen.

    Genau deswegen! Die Hündin hat bei der Maßregelung eines Welpen überzogen. Sie ist nicht Hannibal Lektor. Diese Hündin braucht niemanden, der versucht aus ihr einen anderen Hund zu machen, um dann auch schöne Momente zu erleben. Sondern jemanden, der mit ihrem Potential umgehen kann und sie entsprechend anleitet, ohne sie aus Angst und Unwissenheit komplett einzuschränken.

    Woher kennst du den "Hundetyp" von Daisy?

    Absolut alle Hunde haben das Potential, einen erheblich kleineren Artgenossen zu verletzen, wenn sie entweder ausreichend genervt sind oder ihr Jagdverhalten getriggert wurde.

    Diesem Risiko kann man doch nicht davonlaufen, wenn man den Hund ersetzt.

    Oh doch. Es gibt sie, die Hunde, die auch in den allergrößten Konflikten nicht wissen wie sie aggressiv reagieren sollen und endloses Stress- und Übersprungsverhalten zeigen. Genetik kann viel. Und Körpergröße.

    Noch besser wäre vermutlich gar kein Hund bis wirklich genug Wissen vorhanden ist.

    Genau, und es sind die wenigsten Hunde, die dann direkt so stark zubeißen, dass der Welpe in einer Klinik wieder zusammengeflickt werden muss. Trotzdem ist die Hündin nicht "gemeingefährlich". Sie ist einfach ein etwas ernsthafterer Hund als der Otto-Normalhund. Das ist nicht schlimm, muss man aber eben wissen und in die richtigen Bahnen lenken. Einfach nur Maulkorb drauf, kurze Leine und nie wieder Hunde sehen, das ist nicht der richtige Weg, sondern nur dem fehlenden Wissen und Erfahrungen der Hundehalterin geschuldet. Der Hund sollte in erfahrenere Hände, damit ist in erster Linie dem Hund geholfen.