Bsp. auch hier von unserer "Wolfsaufregung".
Wenn ein junges Mädchen im Sommer über Land allein mit dem Fahrrad zu ihren Freundinnen fährt, dann ist ein umherziehender Wolf sicherlich nicht ihr größtes Lebensrisiko in dieser Situation. Das ist eine verschobene Risikowahrnehmung.
Beiträge von *Sascha*
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@san94
Ja genau, das neue/unbekanntere Risiko wird subjektiv in der Regel immer als gefährlicher wahrgenommen, als die Risiken mit denen wir schon immer gelebt haben und die wir bewusst kaum noch wahrnehmen. Mir ging es nur um das Wording "normal", eben einen Tod als "normal" zu bezeichnen.
Bzgl. des Kindergartens ging es mir gar nicht darum, ob der Wolf gefährlicher ist als Wildschweine, oder ob es falsch oder richtig ist, die Kinder nicht mehr im Wald zu betreuen, sondern um den Anspruch, dass der Wald scheinbar den Kindern gehört und sich alles andere diesem Anspruch unterzuordnen hat. -
Zur Risikominimierung würde auch gehören, dass die Naturnutzung in Wolfsgebieten eingeschränkt wird. Nicht, dass mir direkt unterstellt wird, ich würde nun Wölfe ausrotten wollen...
Hier bei uns gab es mal einen Aufschrei, dass die Kinder des Waldkindergartens von einem umherziehenden Wolf aus "IHREM" Wald vertrieben wurden. Ernsthaft? Ich finde es ja toll, wenn Kinder mit und in der Natur aufwachsen dürfen, aber zu viel Natur soll es dann bitte auch nicht sein ...

Nachtrag, die Wildschweine sind scheinbar ungefährlich ... -
ChiBande
Ich kann das verstehen, dass das Wort "normal" in dem Zusammenhang mit schrecklichen vorzeitigen Todesfällen und Schicksalen irgendwie "pietätlos" erscheint, aber so meint es doch keiner. Wir werden niemals ganz verhindern können, dass Menschen oder auch Tiere irgendwie schrecklich zu Tode kommen und das meinen wir mit "normal". Nicht, dass es nicht immer, egal wo auf der Welt, schrecklich ist, wenn ein solcher Vorfall/Unfall geschieht. Aber ganz vermeiden kann man Lebensrisiken nun ja mal einfach nicht, man kann nur abwägen, welche man als Gesellschaft gewillt ist einzugehen. -
Die meisten Haustiere werden ja schon nicht artgerecht gehalten. Ich weiß nicht, wo ich die Grenze ziehen will, weil es einfach so individuell ist, wie Menschen ihre Tiere halten. Trotzdem, je exotischer es wird, desto schwieriger wird es und desto schneller entstehen auch Probleme, spätestens wenn sich die eigenen Lebensumstände ändern sollten. Ich denke, jeder verantwortungsvolle Tierhalter wird sich dazu entsprechende Gedanken machen und dann eh von der Haltung verschiedenster Arten absehen. Allen anderen Tierhaltern würde ich am liebsten sowieso ein komplettes Tierhaltungsverbot aussprechen.
Ich weiß ehrlich nicht, wie man effektiv verhindern kann, dass sich gedankenlos oder auch einfach nur mit zu wenig Verantwortungsbewusstsein Tiere angeschafft werden. Ich glaube, ich finde Auflagen gut. Tierhaltung sollte generell kritischer betrachtet werden. Ein Tier ist kein Accessoire, das man sich einfach mal so kaufen können sollte.
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Also Wurfhöhle unter 4 km Entfernung.
Ich bin sicher, dass das der hiesige Tourismusverband hier nicht zulassen würde.

Wenn ein Wanderweg schon kein "Qualitätswanderweg" sein kann, weil er an Flächen mit HSH vorbeiführt, wäre eine Wurfhöhle der touristische Supergau.
Vielleicht wird es dann auch ein Wolfswanderweg.
Auf den Spuren der Wölfe zu gehen ist schließlich "inn", nur die HSH stören halt die friedliche Idylle. -
Ich gestehe, ich mag Wölfe, trotzdem wäre es mir viel lieber, sie wären nie zurückgekommen. Ich habe Pferde in Offenstallhaltung und natürlich will ich niemals erleben, dass ich eines davon halbtot und angefressen auf der Weide vorfinde.
Aber wir Menschen haben die Erde bis in die letzten Ecken besiedelt und schon so viel Natur und Wildnis vernichtet. Meiner Meinung nach ist es unsere Pflicht unseren Lebensraum zu teilen und zwar überall auf der Welt. -
Terri-Lis-07
Ich glaube, sie hat gerade Minimum 20 Züchter auf ihrer Liste ...
Aber jupp, ich würde auch erstmal beide Rassen bei sympathischen Züchtern vllt sogar in der Nähe, kennenlernen wollen und dann guckt man weiter.
Und wenn du Sophisticat spezielle Fragen hast oder bei Aussagen von Züchtern irritiert bist, dann stehen wir dir hier im Forum ganz sicher mit Rat und Tat zur Seite.
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Omeprazol ist vernünftig ...
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Zitat
Ich beanspruche für mich auch keine absolute Sicherheit, nicht von einem Wildtier getötet zu werden, welches Recht hätte ich dazu?
Ich würde für mich das Recht beanspruchen, mich im Zweifelsfall jederzeit und mit allen Mitteln gegen dieses Wildtier zu wehren. Dazu hätte ich das Recht, das jeder Kreatur zusteht, und das jedes Tier wahrnimmt: Selbstverteidigung. Oder die Verteidigung meines Lebensraums.
Aber das ist ja nun ohnehin eher eine Schwachsinns- oder sagen wir: reine Theoriedebatte: Ich würde nämlich wetten ,dass sich niemand ,der hinter dem sicheren Computerbildschirm solche Sprüche macht, brav und gutwillig fressen lassen würde, weil in anderen Ländern ja auch...
Und wenn es den eigenen Hund beträfe, sähe es garantiert auch anders aus. Aber reden kann man natürlich immer, solange kein Beweis verlangt wird.
Wer sagt denn nun wieder etwas von fressen lassen? Aber Unfälle passieren, im Schnitt stirbt alle 3 Stunden eine Person im Straßenverkehr in Deutschland.