Ist Bela nicht männlich?
Der Name ist geschlechtsneutral. In "Das Rad der Zeit" heißt z.B. eine Pferdestute auch Bela.
Ist Bela nicht männlich?
Der Name ist geschlechtsneutral. In "Das Rad der Zeit" heißt z.B. eine Pferdestute auch Bela.
Jup, der Kinderzimmer-Vergleich funktioniert nur mit offenen Boxen. Und um die ging es ja die ganze Zeit nicht.
... und wenn das Kinderzimmer die Größe einer kleinen Besenkammer hat.
ZitatDa ich es schwierig finde, den Überblick zu behalten, worüber im Einzelnen diskutiert wird, mögen vielleicht einige mal die folgenden Szenarien für sich einordnen? Was davon findet ihr ok, was ist grenzwertig, was geht gar nicht?
a) Welpe nachts in der Box, zum Stubenreinheitstraining
Finde ich nicht ideal, aber da Welpen eher noch klein sind und wenn die Box in einer anständigen Größe gewählt wird UND ganz wichtig!!! neben dem Bett steht, dann kann ich persönlich damit gut leben für die ersten Tage, wenn der Hund sonst gar nicht in das Schlafzimmer soll, oder auch bei Allergie oder ähnlichem, also um einfach mehr Nähe geben zu können. Ich würde aber davon abraten das pauschal zu empfehlen, denn die meisten Welpen werden auch problemlos stubenrein, wenn man sie einfach nur auf das Zimmer begrenzt, in dem man selbst schläft UND wenn der Hund nicht ins Schlafzimmer soll, dann tut es auch das Sofa oder die Matratze im Hundebereich.
Zitatb) Hund selten mal bis zu 15min in der Box (zB wenn jemand zum Ablesen kommt)
Wenn es wirklich die Ausnahme bleibt und man keine andere Möglichkeit hat, die Hunde mal eben wegzusperren, finde ich das nicht dramatisch, solange wir wirklich von vllt 15min oder wenige Minuten mehr reden. Mir wäre es wahrscheinlich zu umständlich, aber ich habe da auch gut reden, mit großem Haus, Garten und Hof.
Zitatc) Hund selten mal bis zu 2 Stunden in der Box (zB wenn bestimmter Besuch oder Handwerker kommen)
Das sollte man, wenn es um Management geht, anders regeln. Also z.B Türgitter oder der Hund komplett in einen anderen Bereich des Hauses und ihm das antrainieren. Wenn es darum geht, dass man Besuch trainieren möchte, also der Hund einfach lernen soll stress- und konfliktfrei in solchen Situationen dabei zu sein, dann finde ich Box oder auch anbinden/anleinen, um dies zu trainieren völlig in Ordnung. Das Ziel muss dann aber ganz klar sein, den Hund irgendwann frei dabei zu haben und die Phasen der geschlossenen Box immer mehr abzubauen.
Zitatd) Boxentraining (eine Einheit bis zu 30min)
Klar ist das in Ordnung.
Zitate) Boxentraining (eine Einheit bis zu 3 Stunden)
Wenn man sich die Mühe machen will. Die meisten Hunde kenne eine solche Zeitspanne ja auch vom Auto fahren. Da sehe ich keinen Grund dann sowas noch zusätzlich zu trainieren. Wenn der Hund das nicht kennt und man z.B. für eine Flugreise trainieren will. Ja, dann ist das auch okay. Training heißt aber nicht, ich sperre den Hund da regelmäßig rein und bin dann mal weg. Training hat ja immer ein Ziel und muss entsprechend begleitet und auch ausgewertet werden, um weitere Trainingsschritte und Ziele zu formulieren.
Zitatf) Hunde selten mal in der Box schlafen lassen, weil es kurzfristige Umstände gibt (zB Läufigkeit)
Nein, dafür muss man eine andere Lösung finden, sodass dem Hund eine größere Quadratmeterzahl zur Verfügung steht, sodass er sich auch mal umlegen, strecken oder ein paar Schritte wandern kann. Evtl. eine Gittertür, sodass ein Hund im Schlafzimmer, einer im Nebenraum. Je nach Raum-und Hundegröße lassen sich evtl. auch Lösungen innerhalb eines Raumes schaffen. Ist man zu zweit, kann man auch mit jeweils einem Hund evtl. getrennt schlafen. Also mMn muss/sollte man da eine andere Lösung finden, die dem Hund ein Mindestmaß an Platz zugesteht.
Zitatg) Hund kommt zum "runterkommen" in die Box, wenn er überdreht
Ja, kann als Trainningsschritt!!! sinnvoll sein. Wichtig ist auch hier, die Box nicht als Managementmaßnahme, sondern als Trainingshilfsmittel zu begreifen.
Zitath) Hund kommt zum Vereinfachen des Tagesablaufs unregelmäßig in die Box (nicht länger als 30min, nicht häufiger als 3x pro Woche)
Nein, ist nicht okay. Wenn man das braucht, was völlig okay ist, dann sind die Mindestmaße für die Zwingerhaltung anzulegen.
Zitati) Hund wartet im stehenden Auto (bis zu 1 Stunde)
Finde ich okay, wenn es nicht mehrmals täglich geschieht, weil man z.B. von Kundenbesuch zu Kundenbesuch fährt.
Zitatj) Hund wartet im stehenden Auto (bis zu 3 Stunden)
Im Ausnahmefall okay, darf aber nicht die Regel sein. Kommt aber auch auf die Umstände an. Liegt der Hund z:B bei geöffnetem Kofferraum in der Box und ich befinde mich ganz in der Nähe oder stelle das Auto mit den Hund irgendwo ab und bin dann einfach 3 Stunden weg, dann ist das schneller nicht mehr in Ordnung. Schaue ich zwischendurch nach dem Hund, kann man es vllt wieder anders bewerten.
Ich frage mich ja bei den Boxen- Gergnern hier und in viele anderen Foren, ob Sie als Kind kein eigenes Kinderzimmer als Rückzugsraum hatte und die ganze Zeit den Eltern auf der Pelle hingen, bzw oder Ihre eigenen Kinder heute den ei Ihnen am Rockzipfel hänge, weil Sie keine Rückzugsraum haben. Fakt ist, wenn man seinen Hund vernünftig an eine Box gewöhnt, wir Er Sie lieben.
ich hatte ein eigenes Zimmer, aber das haben meine Eltern nicht zugesperrt ;-)
Es geht um das Zusperren der Box, nicht um die Box
Ich dachte, es geht hier um Boxen und nicht um Zwinger. ![]()
Für mich ist ein Boxentraining obligatorisch. Auch schon beim sehr jungen Hund. Einfach, um gewappnet zu sein. Das wird auch nirgends konkret abgedeckt. Genauso kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Box welche zu Trainingszwecken im Einsatz ist, pauschal durchfallen würde. Boxentraining ist ja auch Training. Es gilt ja auch nicht als Anbindehaltung, wenn ich meinen Hund kurz vor dem Bäcker anbinde oder generell eine Vereinsamung übe.
Nein, denke ich auch nicht.
In dem von mir verlinkten Urteil wertet das Gericht 3-4x wöchentlich für 4 Std. als Haltung. Das heißt aber nicht, dass alles unter dieser Zeitspanne keine Haltung ist. Aber Haltung beginnt eben nicht erst bei 24/7.
*Sascha* Hunde sind keine Katzen.. Ansonsten hat das Thema hier auch nichts zu tun mit der Boxenhaltung.
Liest man in der Urteilsbegründung nach, so sieht man, dass sich das Urteil u.a. auch auf Gutachten stützt, die ebenfalls Hunde miteinbeziehen. Es ist also kaum davon auszugehen, dass bzgl. der Sinushaare bei Hunden anders entschieden werden würde, es sei denn, sie wären gänzlich anders aufgebaut als bei Katzen.
Klar kann man im Zweifel immer seinen eigenen Fall dann vor Gericht bringen, manchmal hilft es aber evtl. auch, sich bereits gefallene Gerichtsurteile anzusehen und den eigenen Fall in einen Kontext zu setzen.
Ich will hier jetzt aber echt auch nicht über Vibrissen diskutieren. Mir ging es nur darum, dass man viele Antworten bereits in der Rechtsprechung finden kann.
Phonhaus
Ein Urteil zum Themenkomplex "Vibrissen"
Hamburg - 11 E 1067/18 | VG Hamburg 11. Kammer | Beschluss | Zucht von Sphynx-Katzen ohne funktionsfähige Vibrissen (landesrecht-hamburg.de)
und zum Themenkomplex "Haltung in beengten Behältnissen" (Hatte ich hier im Thread auch schon eingestellt)
Hessischer VGH, Beschluss vom 19.08.2008 - 8 UZ 2673/07 - openJur
Ist so ein bisschen wie auf einem Basar hier ...
Wie das bei Gesetzen halt so is ...
Ich denk da gerade dran, dass ein TH seine vom Wolf verletzten Schafe nicht erlösen darf.
Die einen befürworten das, die anderen meinen, dass es situativ eben genau nicht zum Wohl des Tieres ist.
Nö, ich finde hier geht es nur noch drunter und drüber, alle reden von unterschiedlichen Dingen und es wird wechselweise jeweils der anderen Gruppe vorgeworfen, das jeweils andere Extrem zu fordern. Und schließlich stellt man auch noch fest, dass eigentlich eh alles egal ist, weil nicht kontrollierbar und jeder soll das bitte einfach selbst im Sinne seines Hundes entscheiden. Aha. Wozu haben wir dann überhaupt Tierschutzgesetze, soll es doch jeder einfach so machen wie er denkt und meint. ![]()
ist das TschGesetz nur dann relevant, wenns einem selbst in den Kram passt?
Ist so ein bisschen wie auf einem Basar hier ...
Ganz ehrlich, mich erinnert diese Diskussion irgendwie immer an die Diskussionen, die unter Landwirten geführt wurden, als es um das Verbot des Kastenstandes in der Sauenhaltung ging. Sind wir jetzt echt schon an dem Punkt: "Egal, es sieht ja keiner."?
Eines meiner damaligen Zwergkaninchen hatte sich den Mittelfuß gebrochen, das musste von alleine zusammenheilen. Es saß 6 Wochen in einem abgeteilten 25x50cm kleinen Bereich eines normalen Käfigs, es konnte sich nur umdrehen, aber nicht umherhoppeln. Der Bruch ist gut verheilt was mit Sicherheit nicht der Fall gewesen wäre, hätte ich ihm den kompletten Käfig 50x100cm zur Verfügung gestellt.
Ich hatte meine junge Katze, ka, ich weiß es nicht mehr genau 8-10 Wochen oder so in einem Kaninchenstall (50x120cm), wo ein Beinbruch ebenfalls allein zusammenwachsen musste. Ist heute gar nichts mehr von zu sehen, perfekt zusammengewachsen. Die Katze war ein wilder Freigänger, die kannte es noch nicht einmal in einer Wohnung zu sein oder überhaupt irgendwo eingesperrt zu werden.
Bei den Pferden höre ich die Argumentation auch immer wieder, die müssen Box kennen, damit man sie im Krankheitsfall einsperren kann. Tatsächlich lassen sich im Fall des Falles zumindest bei den Pferden, die Pferde häufig viel besser einsperren, die Boxenhaltung vorher gar nicht wirklich kannten. Ist meine Erfahrung. Beim Hund habe ich damit keine Erfahrungen, ich besitze gar keine Box. Wüsste auch gar nicht, wo ich so ein Riesending für Timur hinstellen sollte. Kofferraum vom Auto kennt er, akzeptiert er, findet er aber doof. Er hasst es generell, wenn Türen zu sind. Ich glaube auch nicht, dass man da mit Training viel dran ändern könnte, er war schon immer so. Sascha hätte man auch ohne Training in jedem Kaninchenstall parken können. Ich denke also irgendwie, dass Training für den worst case in seiner Bedeutung überschätzt wird.