Beiträge von *Sascha*

    Wie wäre es mit indischen Elefanten?

    Indien: Elefant tötet 16 Personen - Jagen Weltweit (jww.de)

    oder afrikanischen?

    Mosambik: Elefant tötet fünf Menschen - zwei Kinder unter Opfern (rnd.de)

    Nilpferde?

    Tödlicher Angriff: Nilpferd attackiert Boot voller Schulkinder - FOCUS online

    Tiger?
    Tiger tötet mehrere Menschen in Indien und wird erschossen (t-online.de)

    usw. usw.

    Und das sind keine Einzelfälle, sondern jedes, der von McChris aufgezählten Wildtiere fordert jedes Jahr mehrere Tote.

    Es glaubt doch nicht irgendjemand hier, dass Menschen anderswo auf der Welt nicht von tödlichen Tierangriffen betroffen sind, weil ja da ach so viel Platz ist und keine "Kulturlandschaft". Und nun? Alles ausrotten? Haben die Menschen nicht überall auf der Welt das gleiche Recht auf ein Lebensumfeld ohne große Raubtiere oder große potentiell gefährliche Pflanzenfresser? Oder haben die halt einfach Pech gehabt, wie immer, denn wir hier "im Westen" waren halt mal wieder schneller unsere Großwildtiere auszurotten?

    Dann war ich zumindest nicht die einzige, die das ziemlich fahrlässig fand, dass die Pebbels nicht mit Maulkorb gesichert wurde, denn selbst mit Leine hat man ja sehr schön gesehen, wie sie selbst beim letzten Trainerbesuch noch nach vorne ging, wenn die Besitzerin zu spät reagiert hat. Anfangs hieß es ja noch von der Trainerin, dass die Besitzerin immer schon die Gegend scannt, ja, aber das muss sie doch am Ende dann auch immer noch + ein weiterhin nicht gesicherter Hund, der wenn es blöd läuft, dann vllt doch mal jemandem im Arm hängt, der überraschend ums Eck kommt.

    Niemals den unten liegenden Hund abrufen. :shocked:

    Ich hätte noch ein Video, das allerdings auch kein längeres Packen an der Kehle zeigt. Wie gesagt, ich würde sowas auch nicht einfach laufen lassen, aber die Frage in diesem Thread ist ja, ob das Verhalten beschädigend oder nicht-gut-sozial ist. Und nochmal der Hinweis, gerade beim Bulli kann das ganz schnell und ganz extrem kippen!

    (221) Hundekampf analysiert - so lernst du Konflikte richtig zu deuten - YouTube

    Gerade bei einem "Bully" würde ich da auch nichts ausprobieren, eben weil sie so schnell ins Jagdverhalten kippen. Aus der Schilderung hätte ich jetzt aber auch eine normale soziale Auseinandersetzung herausgelesen. Ich würde da einen Maulkorb etablieren, einfach zur Sicherheit und Begegnungen mehr managen. Wenn man leinenlose Begegnungen nun gänzlich vermeiden möchte, dann finde ich das auch okay, würde ich persönlich aber erstmal nicht als nötig empfinden. Muss man eben auch abwägen, auch wenn die Hunde nicht gemeinsam leben, so kann der Kontakt zwischen den Menschen und damit eben auch den Hunden dann doch recht intensiv sein.

    Man kann das Eigentum an einem Hund nicht einfach aufgeben, aber ich will das Tierheim sehen, das nach der Vermittlung eines eingestuften Hundes, den Hund nicht zurücknimmt, wenn der Hundehalter keine Haltungserlaubnis bekommt. Das halte ich für eher unwahrscheinlich, auch den Menschen im Tierheim wird der Hund nicht egal sein, immerhin hat er 2,5 Jahre bei ihnen gelebt und wurde umsorgt. Im Tierheim arbeiten doch auch nur Menschen, die Tiere in der Regel ziemlich mögen ...

    Ich verstehe auch eure Motivation, den Hund nicht mehr ins Tierheim geben zu wollen. Das würde ich genauso machen. Der Hund würde das niemals verstehen und verkraften, warum er jetzt wieder hinter Gittern sitzt. Für mich wäre es die allerletzte Möglichkeit, aber ich würde ihn auch lieber zuhause einschlafen lassen. Dann hatte er wenigstens noch eine schöne Zeit. Ein Hund lebt im Hier und Jetzt und nicht in der Zukunft oder Vergangenheit, wie wir Menschen.

    Sorry, aber warum sollte man einen Hund einschläfern, nur weil ein Vermittlungsversuch scheitert?

    Auch in den Tierheimen werden die Hunde gehegt, gepflegt, geliebt und umsorgt. Gerade den Langzeitinsassen kommt da in der Regel eine besondere Aufmerksamkeit zu. Außerdem ist doch gar nicht gesagt, dass der Hund nicht neu vermittelt werden kann, die TS hat ihn doch auch übernommen. Dann gibt es noch die Möglichkeit qualifizierter externer Trainingsstellen. Also Tierheime/Tierschutzvereine machen teilweise so einiges möglich für ihre Schützlinge, da haben es viele Privathunde manchmal schlechter getroffen.

    Trotzdem hoffe ich natürlich, dass die TS sich Hilfe von einem Anwalt holt und ihren Hund doch noch behalten kann. Aber wenn dem nicht so ist, dann ist das weder ein Grund den Hund einzuschläfern, noch wäre es erlaubt.

    Also, ich konkretisiere noch mal die Ausgangsfrage, ich hab das irgendwie blöd formuliert.

    ich wollte wissen, woran ihr bei euren Hunden gemerkt habt, dass sie, wenn sie nicht auf Fremdhunde stehen, im Sozialkontakt mit Fremdhunden so re/agieren, dass sie keine Wunden hinlassen oder dass sie Wunden hinterlassen würden, wenn es zum (ungebetenen) Kontakt kommt.

    :ops:

    Die Frage wurde doch beantwortet.
    1. Eine Wunde bedeutet nicht, dass der Hund nicht sozial adäquat reagiert hat.

    2. Ob dein Hund in normalen sozialen Auseinandersetzungen verletzt, siehst du, wenn es passiert.
    3. Wenn du denkst, dein Hund würde mit Beschädigungs- bzw. Tötungsabsicht beißen, dann sollte da ein Maulkorb drauf.
    4. Wenn dein Hund regelmäßig freilaufend Auseinandersetzungen mit Artgenossen hat, egal ob bisher unblutig, dann würde ich mindestens Risikobegegnungen für Auseinandersetzungen auch entsprechend mit Maulkorb absichern.
    5. Wenn dein Hund übersteigertes Beutefangverhalten zeigt, dann ist der entweder zu 100% abrufbar oder gehört an die Leine.