Ich bin niemand, der schnell jemandem die Schuld für irgendetwas gibt. Ich kenne die Stelle nicht, an der es passiert ist, aber dass sich Wildtiere und auch Wölfe gerade in der Dämmerung auch am Ortsrand aufhalten, das ist mir als Landei nix neues. Wenn ein Hund wegläuft, dann kann aber leider immer etwas passieren. Sei es, dass er vor ein Auto läuft (passiert ständig und täglich in Deutschland), dass er auf eine Tierweide läuft und einen Tritt kassiert, dass er auf einen Hund trifft, der ihm nicht wohlgesonnen ist oder dass er eben auch selbst Schäden verursachen kann. Das passiert, das ist das Leben. Jeder Fall ist traurig, meist unnötig und mir tun alle HH und Hunde leid, denen sowas widerfährt, auch wenn der Hund "ausgebüxt" ist, weil der HH evtl. nicht aufgepasst hat. Wer ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein.
Der Hund ist also irgendwo allein durch das Feld geflitzt und hat dort einen Wolf getroffen, was dann passiert ist und wie es zum Kampf kam, das wissen wir nicht. Das ist für mich eben wenig überraschend und etwas ganz anderes als ein Wolf, der einen Hund angreift, der 3m entfernt von seinem HH am Wegesrand schnüffelt.
Beiträge von *Sascha*
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Ich glaube, es ist weniger die Leine, die hier einen Unterschied machen könnte, sondern die Sichtweite. Der Hund hier scheint ja (unkontrolliert) in ein Feld gerannt zu sein und wurde dann nur gehört und daraufhin dann gefunden. Was also genau passiert ist, das weiß man noch nicht einmal, denn außer dem Wolf und dem Hund hat es wohl niemand gesehen.
Ich sehe da jetzt nicht unbedingt eine Veränderung für HH, die ihre Hunde grundsätzlich in Sichtweite auf Wegen führen und dann bei Bedarf eben zurückrufen. -
Naja, oder eben gerade ein Auto kommt oder der Jäger ansitzt. Passieren kann ja immer irgendwas. 100% Sicherheit hat man doch nie und nirgendwo.
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Ich habe mich nicht getraut es zu schreiben, aber wenn die Angst vor Wölfen mehr Hundebesitzer dazu bewegt, ihre Hört-EIGENTLICH-immer-Hunde mehr an der Leine zu behalten, dann kann ich daran eigentlich auch nichts schlechtes finden.
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Selbstverständlich tut es das, sobald es ein gewisses Maß überschreitet:
Zitat Link:
"In Indien sind rund 75 Prozent aller auf der Welt lebenden Tiger zu Hause. Zwischen 2014 und 2019 wurden in dem Land laut Statistik fast 225 Menschen von Tigern getötet. "
Guck doch mal, ob du zu den anderen 225 Menschen jeweils auch einen Spiegelartikel findest ... -
Ich finde das nicht schlüssig. "Die machen nichts", aber dann die ganzen Hinweise, was man als Hundehalter tun soll, wenn man der Meute begegnet. Auch glaube ich wirklich nicht dran, dass jeder Hund aus der Meute mitten im "Jagd"geschehen direkt ansprech- und abbrechbar bleibt. So funktionieren Adrenalin und Rudeldynamik einfach nicht.
Jupp, genau der Teil wird halt ausgelassen, aber so funktioniert unsere Gesellschaft eben auch nicht. Die braucht "gute" Hunde und "böse" Hunde und nicht irgendsowas merkwürdiges wie Motivationen oder Trieblagen ...
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Ihr interpretiert da jetzt viel zu viel rein in meine Aussage! Ich habe doch selbst geschrieben, dass ich eine Abgabe mit 8 oder 9 Wochen nicht grundsätzlich für zu früh halte. Ich bin mir auch sicher, dass die Züchter, die das hier so geschrieben haben, ihre Welpen natürlich länger behalten würden, wenn das notwendig oder sinnvoll wäre.
Ich fand nur die Aussage schräg, denn wann man Welpen sinnvollerweise abgibt, das hängt jawohl nicht davon ab, ab wann ein Züchter sie als anstrengend empfindet, sondern eben davon, wann es für den Welpen der beste Zeitpunkt ist. -
Mich befremdet diese Aussage: "Der Züchter ist froh, dass er die los ist." DAS kann ja nun kein Argument sein ...
Für den Züchter kann das durchaus ein Argument sein, und das ist ja auch sein/ihr gutes Recht, finde ich.
Klar kann der Züchter alle Argumente anführen, aber ein guter Züchter ist er dann eben nicht, wenn er nicht die Bedürfnisse der Welpen im Fokus hat und seine Zuchtstätte danach ausrichtet.
Und wie gesagt, das heißt für mich nicht, dass es unbedingt sinnvoll ist, die Welpen länger zu behalten. Nur die Begründung, dass es dann zu anstrengend wird, die lasse ich nicht gelten. Das wäre eben etwas, das ein guter Züchter einpreisen müsste, wenn es denn notwendig ist. -
Mich befremdet diese Aussage: "Der Züchter ist froh, dass er die los ist." DAS kann ja nun kein Argument sein ...
Entscheidend ist doch nicht, ob es für den Züchter anstrengender wird, sondern wann der beste Zeitpunkt für die Welpen ist.
Da wir in keiner optimalen Welt leben, ist der richtige Zeitpunkt für mich auch recht individuell. Wie sind Mutterhündin und Welpen so drauf, wie weit ist der Abnabelungsprozess fortgeschritten und wie sind die Möglichkeiten bzgl. Sozialisation und Habituation beim Züchter (deckt sich das mit den Bedingungen im neuen Zuhause?) usw.
Unsere Welpen haben wir mit 10, 8 und 9 Wochen bekommen. -
(Aber ich kann mir vorstellen, dass das irgendwo in der Patientenakte vermerkt ist, ob Fiffi zwickt und Frauchen daneben steht und ihren Bello ansäuselt, während Schatzi die Zähne im Arm vom „Onkel Doktor“ versenkt)
Jupp, das steht in der Regel dabei, also wahrscheinlich nicht, dass Frauchen nichts tut, sondern sowas wie Maulkorb nötig, Katze ist wild und beißt oder Pferd braucht wenig Sedierung usw.