Es gibt keine ungefährlichen Rassen und leider gibt es eine Menge Menschen, die das Potential ihrer Hunde unterschätzen oder einfach nur ihren Hund nicht gut lesen können.
Aber selbst wenn alle perfekt wären, würde es immer Unfälle geben. Wir sind Menschen, Hunde sind Tiere.
Was mich stört, das ist diese Überregulierung heutzutage. Wenn ein Pferd tritt, dann ist es einfach nur ein Pferd, wo man eben hätte mal Abstand halten sollen. Wenn ein Hund beißt, dann ist er gefährlich. Da fragt keiner, warum oder ob er vllt einfach nur normales Verhalten gezeigt hat oder provoziert wurde.
Sicher gibt es gefährliche Hunde und ganz sicher gibt es auch unfähige Hundehalter bzw. auch einfach Hundehalter, die mal eine Nachschulung brauchen. Mich ärgert, dass man sich dieser Wurzel nicht annimmt. Stattdessen werden Hunde auf Listen gesetzt oder da, wo es keine Listen mehr gibt, Hunde nach Raufereien oder Unfällen als gefährlich eingestuft. Und nein, es geht nicht darum, dass ein Halter nach einem Vorfall/Unfall nicht haften sollte, aber ob ein Hund "gefährlich" ist, das ist doch nochmal eine ganz andere Frage, die nicht von einem Sachbearbeiter auf dem Amt entschieden werden kann, sondern nur von einem fachkundigen Kynologen.
Beiträge von *Sascha*
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Der Polizeibericht stützt sich auf die Aussagen des Opfers,
Und auf die Zeugenaussagen, von denen es in einem Cafe zur Sommerzeit sicher nicht nur eine gab
Vielleicht, vielleicht auch nicht. Wir wissen nicht, wer noch da war als die Polizei eintraf und wer dann tatsächlich befragt wurde. Wir wissen nur, dass es Leute gab, die das behauptet haben, was im Polizeibericht steht. Ob das die Wahrheit ist, das wissen weder wir, noch weiß das der aufnehmende Polizist. Häufig stellen sich Sachverhalte im Laufe der Ermittlung dann plötzlich ganz anders dar und damit will ich gar nicht sagen, dass dies in diesem Fall so sein muss, aber es KANN eben sein. Ist in unserer Gesellschaft aber egal, denn Schuld ist eh der Hund, der gebissen und verletzt hat.
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Zum Rest, ach rutscht mir doch den Buckel runter und dreht es euch munter wie es euch gefällt.
Mit Arren hab ich Dinge erlebt die ich vorher nicht für möglich gehalten hatte, Anfeindungen, Verleumdung, wir wurden bespuckt und vieles mehr, ich habe viel zu viel gesehen um einfach alles zu glauben was andere Leute über "Kampfhunde" sagen.
Ich stand auf beiden Seiten, große Hunde und kleine Hunde und weiß genau wieviele Idioten da draußen rumlaufen und einem das Leben schwermachen.
Sieht man ja auch immer im Nervthread über andere Hundehalter, aber da ist es dann ja wohl völlig okay über andere herzuziehen mit nur der eigenen Wahrnehmung.

So ist das leider.
Der Polizeibericht stützt sich auf die Aussagen des Opfers, inwieweit diese Aussagen der Wahrheit entsprechen, kann hier niemand beurteilen.Ansonsten kann ich überhaupt nicht bestätigen, dass die Behörden heutzutage nicht aus den Puschen kommen, sondern ganz im Gegenteil. Verhält sich der eigene Hund nicht wie ein Stofftier und hat man die richtigen "Freunde" ist der Hund schneller als gefährlich eingestuft als man gucken kann. Kleine Hunde natürlich ausgenommen.
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Ich habe nun viel gelesen, was du dir für Indie wünschen würdest, aber was wünscht sich Indie denn selbst?
Du siehst viele Dinge, die Indie nicht kann, Leya aber kann und du schlussfolgerst daraus, dass es für Indie schön bzw. elementar wäre, wenn sie das auch könnte? Warum?Du schreibst, dass Einschläfern auf keinen Fall eine Option sein darf. Ich denke, weil du siehst und weißt, dass sie durchaus auch viele gute Momente hat und durchaus genug Lebensqualität. Das ist doch toll! Warum ist Indies Leben verbesserungswürdig und setzt du, wenn es denn so ist, die richtigen Prioritäten? Überlege dir, in welchen Momenten es Indie gut geht und was ihr Freude macht. Wenn es ihr gut geht, wenn du und Leya mal aus dem Haus seid, warum hast du ein schlechtes Gewissen. Sie schläft und entspannt. Genau diese Zeiten braucht sie doch sogar! Schau dir nicht an, was mit Indie nicht geht, sondern schau, was mit ihr geht und was Indie gerne tun möchte und mach dir nicht so viele Gedanken darüber, was sie evtl. verpassen könnte oder woran sie evtl. doch auch ganz viel Freude haben könnte, wenn sie anders wäre. Sie ist eben nicht anders! Der Hund ist 8, der ist keine 2 oder 3 mehr. Der hat ein Leben verdient, in dem er sich eingerichtet hat, in dem er gut klar kommt, in dem es ihm gut geht und zwar gemessen an den Maßstäben des Hundes nicht an den Erwartungen und Hoffnungen des Menschen.
Denkst du wirklich, dass ein anderer Mensch Indie noch zu einem anderen Hund machen könnte? Wenn so viele Trainer am Hund bereits verzweifelt sind? Oder (ohne Vorwurf) an der Konstellation Hund/Halter? Wenn du zweites ausschließen kannst, was hätte Indie denn bei einer Abgabe zu erwarten? Wenn du dir nicht sicher bist, dann lass nochmal einen Trainer ehrlich drüber schauen, gib sie evtl. sogar ins Training weg und suche dann mit aller Kraft einen passenden Platz.
Aber wenn der Hund eben einfach so ist, wie er ist, warum sollte er es anderswo besser haben? Fahr deine eigenen Erwartungen zurück, auch die, die du bzgl. Indies Lebensqualität hast und orientiere dich an den Erwartungen, die Indie an ihr Leben hat!
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Ich überlege auch die ganze Zeit, was man/ich in der Situation hätte tun können, evtl. hätte man einzelne Hunde rausgreifen und sichern können, aber auch das muss man können und alleine steht man da bei 8 Hunden auch ziemlich auf verlorenem Posten, denn wo und wie will man die nach dem Rausgreifen sichern und dazu die beträchtliche Selbstgefährdung und die Dogwalkerin, die mit ihrem "Go away" noch irgendwie suggeriert, sie hätte die Situation noch halbwegs unter Kontrolle.
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Mir scheint es, dass sich keiner vorstellen mag, dass der gemeine Haushund tatsächlich gezielte Tötungsbisse tätigen kann, wenn Gelegenheit und Situation es möglich machen.
Viele Hundehalter können sich ja noch nicht einmal vorstellen, dass ihr eigener Hund überhaupt beißen würde ...
Sowas machen nur aggressive Hunde anderer Menschen. -
Ich dachte mir eigentlich kann es doch nicht so aufwendig sein ein Plastikteil zu gestalten was man ganz einfafach in den Maulkorb rein klispen kann.
Hat da jemand Ideen zu?
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Toben und toben sind zweierlei. Trotzdem finde ich nicht, dass man es am Gewicht festmachen kann. Dann dürfte ja mit einem Pferd niemand mehr auf die Straße. Und ja, die greifen zwar in der Regel nicht an, aber ein panisches Pferd kann ebenfalls größte Schäden anrichten. Beim Pferd gilt, meine ich, schon das zweite Pferd in der Regel als fahrlässig, wenn man die Tiere im Straßenverkehr führt. Trotzdem kann man theoretisch auch vier oder mehr Pferde führen, wenn die gut erzogen sind, aber mit jedem zusätzlichen Tier sinkt die Möglichkeit der Einflussnahme und damit die Möglichkeit, dass ein Verhalten als fahrlässig eingestuft wird.
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Cool, ich freue mich auch schon auf die Folge. Wird da noch was geschnitten oder 1:1 so gesendet?