Die Frau bei der Wolfsbegegnung hat alles richtig gemacht. Hund dicht ran und an der Leine, Schreien. Und warum ist der Wolf jetzt nicht weggelaufen?
*Sarkasmusmodus an* Sie hat vergessen mit den Armen zu wedeln. Und wer mit einer Hand den Hund hält und mit der anderen das Handy... da wedelt es sich schlecht. Man muss schon alles machen. *aus*
Warum auch immer, aber mich erinnert, dass einen Wolf anschreien immer an: Jemand wacht aus dem Schlaf auf, hört klappernde Geräusche in der Küche, geht runter und ruft laut: "Hallo, ist da wer?"
Warum man auch immer einer Räuber gegenüber signalisieren sollte, dass man alleine und hilflos ist. Sich gar soweit bedroht fühlt, dass man zurückdrohen muss.
Wölfe sind nicht blöde. Das nächst mal ist er dichter dran. Und wenn ich mir so manche Komentare aus der Presse anhöre. "Das war keine gefährliche Situation, dass sah spielerisch aus." Zum kotzen. Denn ein Spiel, von welchem Tier(inklusive des Menschen), ist immer ein Training fürs Leben. Und Wölfi hat trainiert an einen Menschen heranzukommen, oder zumindest was er wie weit tun kann. Und selbst wenn ich von einer Zufallbegegnung ausgehe, lernt der Wolf induktiv, das Mensch nur quieckt, aber nichts tut. Jedes Wildschwein ist da gefährlicher. 
Trotzdem: ein Horror für einen Hundehalter. Was wäre wenn das jetzt ein Freilaufhund gewesen wäre? Horror pur.