Hm ständig dran sein...
In MEINEN Alltag passen sie super.
Ich habe aber auch nicht den Anspruch die überall mit zu nehmen. Ich mag auch etwas alleine machen. Ich hatte einen Hund, den ich überall mitnehmen musste und das möchte ich nicht mehr.
Ich gehe auch bewusst ohne Hunde zu einer Freundin, obwohl ich sie von ihr aus gerne mitnehmen kann.
Aber ich mag auch einfach mal nur ich sein.
Würde ich meine Hunde abgeben, wären sie unter Umständen sehr anstrengend für den neuen Besitzer.
Also in einem Cafe oder Wirtshaus waren sie teilweise noch nie. Also würden sie dort sicher nicht beim ersten Mal gechillt herumliegen.
Da wo ich spazieren gehe, muss ich nicht immer 100%ig geistig anwesend sein.
Ich mag aber einsame Gegenden. Die können auch wildreich sein. Rehe, Hasen, fasane... alles gestern in in ca 10m Entfernung gesehen und davongehoppelt. Meine Hunde reagieren nicht.
Dafür mögen sie die Stadt nicht. Ich hatte 1x Otis in Wien mit in der Arbeit.
Otis ist ein wirklich gechillter Mitlaufhund. Ohne Leine im 1,5 m Radius um mich rum. Bellt nicht im Garten, schläft im Haus. Wirklich für mich ein ganz toller Hund und sehr sehr nahe an der eierlegenen Wollmilchsau dran.
In Wien war er völlig fertig. Wie ein Angsthund aus Rumänien.
Also meine Wollmilchsau wäre für jemanden der gerne ins Cafehaus geht, Stadtbummel macht, auf Hundewiesen geht, ein ganz furchtbarer/unpassender Hund.
Klar würde er das alles lernen.
Aber darüber muss man sich klar sein.
Dein potentieller Hund, kann beim jetzigen Besitzer super klingen/super problemlos sein. Wenn Dein Leben aber ganz anders aussieht, musst Du sehen wie er darauf reagiert. Und natürlich umgekehrt.
Er kann dort Probleme haben, die sich bei dir so gar nicht ergeben.
Deswegen würde ich nicht zu viel zerdenken. Ich denke schon, dass da viel Gefühl /Herz bei der Entscheidung mitspielen soll und sich dann alles zeigen wird.