Ganz ehrlich, wenn ich schon verklagt worden bin, weil meine Mutterkuh jemanden verletzt oder getötet hat, dann hole ich mir keine Herdenschutzhunde auf der Alm und mache mich wieder angreifbar. Auch wenn da ein Hirte mitläuft.
Bei dem Video ist so unwegsames Gelände, relativ steil und auch keine große Übersicht. Da braucht es schon sehr viele Hunde und auch mehrere Hirten.
Ich glaube nicht, dass ich das ausprobieren wollen würde und riskieren würde, dass es doch nicht klappt.
Dann wieder adaptieren und im schlimmsten Fall wieder Tiere verlieren.
Die überlebenden Schafe waren so traumatisiert. 
Die Menschen sind doch zu doof im Umgang mit Herdenschutzhunden.
Schaut euch doch den Umgang mit "normalen" Hunden an. Was da alles falschläuft. Tut nix, brauch ich nicht anleinen, will nur spielen, achso ja die ist läufig - ist ihrer leicht ein Rüde, ich will aber jetzt genau da langgehen usw.
Menschen die ihre Hunde Kühe anbellen lassen, die immer noch Kãlber locken und streicheln, die ihre Hunde nicht unter Kontrolle haben, die keine Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen, sondern immer den anderen - sei es Politik oder Menschen - die Schuld geben.
Und dann sollen solche Leute auf freilaufende HSH treffen und sich angemessen verhalten?
Wo sich schon aufgeregt wird weil sie hinter einem Zaun bellen und man sich nicht mehr vorbei traut, weil sie drüber springen könnten?
Ja klar kann Herdenschutz auch auf Almen funktionieren. In einer Welt, wo nicht lauter Egoisten rumlaufen. Am besten laufen dort gar keine Menschen rum außer den Hirten. (nicht weil die Hunde gefährlich sind, sondern ein Großteil der Menschen sich nicht einschränken lassen will "hab ich immer schon gemacht", "ich bin schon immer da langgegangen" )
Ich weiß, dass meine Ansicht nicht zur Problemlösung beiträgt, aber ein "so kann es funktionieren" hängt ja großteils leider nicht von den Hunden und Bauern ab, sondern von den Menschen die da vorbei kommen. Und die hat man nun mal nicht unter Kontrolle.