Beiträge von ChiBande

    Auf das bloß nicht hochnehmen hab ich auch gehört. Ganz blöd von mir.

    Hoch nehmen, an den Körper drücken und mit leicht abgewandtem Oberkörper flott weitergehen. Sie durften natürlich nicht von oben aus hinunter bellen.

    Angesprungen ist mich nur 1x ein Goldie und da stand die Besitzerin gegenüber von mir und meinte der tut doch nix. Und ich hab den hund ständig zurück gestupst und mit dem Knie abgewehrt.. Der war nicht böse, ich möchte mir aber nicht vorstellen was der mit meinen am Boden sitzenden Hunden gemacht hätte.

    Selbst Hunde die fixierten, oder auf unsere zugestartet sind, sind uns nie angesprungen. Nur dieser eine Goldi war so distanzlos.

    Meine Zwerge kann ich locker mit einer Hand halten, die haben die Hinterbeine angezogen und liegen quasi am Unterarm. Da baumelt von denen nix herum, was einen Hund reizen könnte. Otis mit 7kg und Dackelkörper ist da ein anderes Kaliber. Den in einer Hand tragen geht schwer. Den ziehe ich jetzt nur noch hinter mich.

    Wenn eine brenzlige Situation kommen sollte, habe ich mit meiner Tochter ausgemacht, dass sie ihre 2 hochnimmt und Otis hinter sich bringt und ich mit Fiora am Arm den Fremdhund schon vorher blocke. Da bin ich flexibler, wenn ich Otis nicht an der Leine habe.

    Seit dem Schäferangriff war aber keine brenzlige Situation mehr.

    Die waren immer nur als die Hunde unten am Boden waren.

    Man ist mit den Hunden am Boden ja viel interessanter.

    Mensch bleibt stehen, geht weiter. Hunde wuseln unten herum, bellen vielleicht auch noch... Ist doch total interessant für den anderen Hund.

    Wenn der aber ruhig am Arm oben ist, wird er doch oft nichtmal richtig wahrgenommen.

    In den letzten 2 Jahren hat sich bei uns einiges getan. Fast alle Hundehalter leinen an, wenn ich meine ranrufe und anleine.

    Ich bedanke mich auch immer sehr freundlich.

    Wie gesagt, ich muss kaum noch hochheben, weil ich meine Hunde mit "zurück" hinter mich bringe und die anderen Hunde auch angeleint sind. Mittlerweile sind sie auch so gefestigt, dass es kein Drama mehr ist, wenn jemand die Leine nicht kurz nimmt und der Hund in ihren Wohlfühlbereich eindringt oder fixiert. Otis fängt dann etwas ins fiddeln an. Selten geht Fiora bei Hundesichtung nicht weiter, da blockiert sie richtig. Der Hund muss da gar nicht bellen/starren/knurren, manche wirken auf mich gar nicht bedrohlich. Aber sie will partout nicht weiter gehen.

    Das muss sie auch nicht. Ich nehme sie hoch, trage sie vorbei und setze sie nach dem Hund wieder ab.

    Irgendwas strahlt der aus, was ihr Angst macht. Und ich bin für sie da und unterstütze sie.

    Das ist einer der Vorteile der Kleinhunde. Ich muss sie nicht in einer beängstigenden Situation "vorbeizerren" . Ich nehme sie hoch, gebe ihr die Sicherheit die sie im Moment braucht. Sie schaut sich das ruhig von oben an, sieht, dass nix passiert und beim nächsten mal traut sie sich bei diesem Hund dann vielleicht vorbei gehen.

    Seit mir egal ist was die Leute über mich denken, und ich das so handhabt wie ich das für meine Hunde als richtig empfinde, funktioniert das viel besser.

    Hochheben ist halt verpönt.

    Und ich wünschte, ich hätte mehr Selbstbewusstsein gehabt und meine Hunde früher hochgehoben, anstatt zu sagen "auch wenn sie klein sind sind sie Hunde und müssen da durch".

    Damit hab ich bei ihnen soviel kaputt gemacht, ich ärgere mich immer noch.

    Ich bin nicht dafür sofort und immer den Hund hoch zu heben, sondern den Hund beobachten.

    Und einmal hochheben heißt nicht, daß man das für immer tun muss.

    Wenn Vertrauen da ist, kann man dann mit der Zeit anfangen ihn unten zu lassen.

    Ich finde es vor allem toll, dass sie am Arm ruhig war, das heißt , dass sie dir in der Situation vertraut hat. Unten am Boden hat sie sich alleine gelassen gefühlt und mit nach vorne gehen und bellen, den Hund versucht auf Abstand zu halten.

    Ich finde es toll, wie bemüht du bist. :bindafür:

    Ich würde mich über ein Foto der kleinen Maus freuen.

    Hochladen muss man das über einen externen Anbieter (ich hab PicR) und dann den link hier einfügen. :pfeif:

    Hochheben wollte ich auch vorschlagen.

    Nach einem bösen Zwischenfall mit einem Schäferhund, wurden 3 unserer 4 Hunde bei jeder Hundebegegnung hochgehoben.

    Und zwar ab dem Zeitpunkt wo ich merkte, daß mein Hund zu reagieren beginnt. Das war machmal nur ein zögern, oder ein verspannen...

    Das war von Hund zu Hund unterschiedlich.

    Mittlerweile - 2 Jahre später - bleibt Emma immer auf dem Boden. Fiora fast immer, nur bei manchen Hunden möchte sie nicht weiter gehen, da hebe ich sie hoch.

    Enzo kommt noch recht häufig auf den Arm. Den hat der Vorfall damals sehr nachhaltig geprägt.

    Auf dem Arm ist bellen verboten.

    Der Vorteil ist, dass du den Hund besser Sicherheit vermitteln kannst und du kannst sie auch besser abschirmen und auf die einwirken.

    Hochheben, wenn sie schon in Rage ist, ist aber zu spät.

    Du wirst schon die richtige Entscheidung für euch treffen. Machmal braucht es einfach Zeit, das ganze zu erarbeiten.

    Im ersten Moment, wenn man seinen Hund so sieht, dann ist man total überfordert. Man muss erst mal sortieren und darf nicht vergessen, daß hier viel geschrieben wird und oft nur eine kurze Zeit zwischen den Postings ist.

    Auf dem Video finde ich sie fast ein wenig koordinierter. Oder täuscht das.

    Wir auch immer, schon, dass die deine Familie in der scheren Zeit hilft.

    Euch und auch deiner Schwester und den Kindern alles Gute!

    Ich finde den Hund jetzt nicht speziell.

    Alleine bleiben können einige Hunde nicht und andere angelehnt ist jetzt auch kein seltenes Phänomen.

    Daran gearbeitet sollte natürlich werden.

    Dass der welpe 4h da war zeigt halt wirklich nicht ob es in Zukunft bei den beiden funktionieren kann.

    Ich würde es wirklich davon abhängig machen ob ihr einen wollt. Alles weitere zeigt sich dann. Euer Hund ist ja nicht grundsätzlich unverträglich.

    Meine 4 mögen gar keine Fremdhunde. Und haben auch gar keinen Kontakt zu Fremdhunden.

    Bei uns zu Hause passt es aber.

    Toll, dass du erste Erfolge siehst. Und die Rädchen drehen sich bei Dixie. :nicken:

    Zum melden kann ich dir erzählen wie ich es bei Enzo gemacht habe.

    Es ist jetzt nicht ganz so wie deine Situation ist, aber vielleicht kannst du etwas davon verwenden und auf eure Situation umlegen.

    Im Garten ist Enzo, als kleiner Scheißer ab etwa 9 Monaten, sehr oft bellend zum Gartentor geschossen. Ich hab gerufen, er hat nicht gehört, ich wurde lauter etc.

    Ich hab dann hier einen Tipp bekommen, sein melden ernst zu nehmen und ihm das Gefühl geben, dass ich ihn unterstütze.

    Also bin ich jedesmal, wenn er bellend zum Tor gelaufen ist, aufgestanden, hab ihn nicht zurückgerufen, sondern mich hingestellt, hinausgeschaut und ruhig gesagt "alles ok, da ist nix".

    Das hat es das total gebracht (ich hätte mir nicht vorstellen können wie einfach die Lösung ist) und schon nach wenigen Tagen, hat er sich immer vor dem losschießen zu mir umgedreht. Ich hab dann einfach mal gesagt "alles ok, da ist nix" und er ist tatsächlich nicht weitergelaufen sondern zu mir gekommen.

    Laut der Userin, hatte ich so die Kontrolle über die Situation.

    Ich hab das dann auch im Haus genutzt. Wenn er draußen was gehört hat, bin ich zum Fenster gegangen, hab hinaus geschaut und mit einem "alles ok, da ist nix" hat er aufgehört.

    Du könntest vielleicht anfangs zur Wohnungstüre gehen und "die Lage checken". Sie soll da aber nicht auch zur Türe gehen, sondern dir das überlassen.

    Entweder am Platz schicken, oder sie einfach hinter dir halten.

    Für draußen hab ich leider keine Ideen. Ich glaube das ist schon recht festgefahren.

    lg und weiter so!

    @TE

    Ich würde die Entscheidung auch davon abhängig machen ob ihr einen zweiten Hund wollt.

    Ich lese in deinem Beitrag nichts, was so schlimm wäre, dass man sagt ein 2. Hund geht nicht.

    Ich hab 4 davon.

    2 Langhaar, 1 Kurzhaar und ein Mix

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    Zudem hat sie die nervtötende Angewohnheit, aus der Türe zu gehen, sich nach 2 Metern in die Leine zu werfen und mal prophylaktisch zu knurren und kläffen, könnte ja ein männlicher Nachbar oder gar eine Katze vom Parkplatz her kommen.

    Sie vor der Tür hinsetzen lassen. Du gehst als Erste raus.

    Das mag altbacken klingen, ist aber für solche Hunde besser. Dann kannst du nämlich die Lage draussen checken und nicht sie. Los geht's erst, wenn sie dich aufmerksam anschaut. Also frägt:"Können wir?".

    Ich finde es gut, dass du dir diese wenigen Regeln gesetzt hast.

    Zieh sie aber auch konsequent durch!

    Das Problem mit dem rausschießen aus der Türe haben/hatten wir auch.

    Bei mehreren Hunden, ist das dann nochmal mehr Trubel, weil die sich gegenseitig hochpushen.

    Jetzt gibt es das Kommando warte, da bleiben alle sitzen/stehen und ich gehe raus.

    Anfangs hab ich eine kleine Runde vor der Haustüre gedreht, gesagt "alles ok" (das kennen sie) und sie dann rausgerufen.

    Mittlerweile müssen sie nur noch warten, bis die größte Unruhe vorbei ist und dann können sie raus.

    Meine kennen auch das Kommando "zurück". Das heißt, dass sie hinter mir bleiben müssen. Das ist ein wirklich tolles Kommando für kleine Kontrolettis.

    Enzo ist so einer. Und wenn der etwas sieht, wo man merkt, dass er sich reinsteigert und bellen/kontrollieren/hochpushen möchte, wird er zurück geschickt und muss dort so lange bleiben bis er sich wieder entspannt.

    Wir nutzen das auch, wenn uns fremde Hunde entgegen kommen. Da müssen sie auch zurück. Dadurch ergibt sich auch nicht mehr das hinschießen und bellen (obwohl sie eigentlich Angst haben). Es zeigt ihnen, dass ich das regle.

    Beim zurück, gibt es auch keine Regel wie weit zurück. Sie können da ganz entspannt am Rand schnüffeln etc.

    Enzo hat schon ganze Spaziergänge hinter mir verbracht, weil er vorne einfach nicht entspannt geht, sondern ständig die Lage checkt.

    Mit der Zeit hat er gelernt, dass er im "zurück" einfach nix zu melden hat.


    Hunde sind nicht doof. Die merken ganz schnell, wenn man etwas ernst meint.

    Ich habe kürzlich in einem Fotothread darüber geschrieben, dass ich immer wieder an mir arbeiten muss, um die Hunde als Hunde zu sehen und nicht als

    armes Hascherl, das gleich traurig ist, wenn ich streng bin.

    Ich muss mich auch sehr bemühen nicht alles so emotional zu sehen.

    Sondern viel straighter.

    Sie sind nicht arm, wenn sie jetzt nicht auf den Schoß dürfen.

    Sie sind auch nicht arm, wenn ich mal etwas strenger bin.

    Seit ich mich wieder etwas an der Nase nehme und wieder mehr Regeln einfordere, merke ich, wie wieder mehr Ruhe in die Hunde einkehrt.

    Ich glaube, wenn man so ein Typ Mensch ist, muss man immer wieder an sich arbeiten und in sich hineinhören.

    Was mir auch geholfen hat, ist wahrzunehmen, wie sie untereinander umgehen.

    Wenn zb Enzo auf einen anderen Hund drauflatscht, dann springt der aber hurtig auf und knurrt und schnappt ihn ab.

    Und wie reagiere ich? Ich spreche ihn an, und schiebe ihn weg, und rede lieblich mit ihm. Natürlich nimmt er mich nicht ernst.

    Jetzt kommt auch so ein kurzes knackiges "runter, zackig" und schon ist er weg.

    Anfangs bin ich mir irgendwie böse vorgekommen.

    Und das ist mein Fehler. Ich bin nicht böse und ich tu den Hunden nix schlimmes.

    Vor allem Enzo braucht diese klare Linie ganz dringend. Die gibt ihm halt und einen Rahmen. Alles andere lässt ihn irgendwie "zerfließen". (weiß nicht ob man versteht was ich meine).

    Ich kann mir vorstellen, dass Dixie da Enzo ähnlich ist und ihr deine klare Linie gut tut.

    Wichtig:

    Nimm dir nicht zu viel vor.

    (das passiert mir und dann hab ich so viele Pläne, dass ich dann vergesse was ich wann umsetzen wollte).