Ich wohne in Österreich. Und ich habe bisher bei den Katzen (da musste aufgrund Forl auch schon einige Zähne gezogen werden) nicht annähernd so viel bezahlt. Das höchste waren knapp 700,00 mit 5 oder 6 entfernten Zähnen.
Er wurde von der Klinik mit Schmerzmitteln versorgt (war schon dort so verschollen) und soll ab heute Mittag 1/2 Tablette Rimadyl bekommen.
2 haben wir mitbekommen, ich sehe gerade auf der Rechnung stehen 4..
Dienstag ist Kontrolle.
Noch schläft er, ich weiß gar nicht wie er heute aussieht. Ich schau mal nicht ins Zimmer. Er soll sich gesund schlafen.
Es tut mir auch sehr weh ihn so zu sehen. Enzo ist unser absolutes Power Paket. Der ist wie ein Duracell Haserl. (die älteren unter den Usern kennen wahrscheinlich noch die Werbung).
Der war immer "on". Fast schon zu sehr.
Egal ob eine Katze von der Arbeitsplätze springt, draußen ein Hund bellt, Futter hergerichtet würde... Enzo ist immer wie ein Flummi hin und hetgeschossen. Nicht immer bellend, aber voller Lebensfreude "yeah es tut sich was, kann ich auch was tun"
Ihn musste man zum Ruhen zwingen.
Beim "wollts ihr noch mal raus?," ist Enzo üblicherweise schon beim "wollts" hellwach und tanzt herum, während die anderen beim "raa-uuus" erst aus den Decken hervorkriechen und sich gähnend zu strecken beginnen.
Gestern kam gar keine Reaktion. Gar keine. Nicht mal ein Kopfheben. Ich konnte ihn aus der Decke schälen , ohne eine Reaktion von ihm.
Das war noch nie da. Nicht einmal als wir uns verlaufen haben und statt 12,5km knapp 20km gegangen sind. Fast ohne Pause, weil es schon dunkel wurde.
Selbst da war er dann beim "wollts" wieder bereit.
Weil er dann so verloren in der Küche saß (erstes Foto) hab ich ihn geschnappt und zu mir ins Bett geholt, während meine Tochter noch im Bad war, und da ist er einfach so umgekippt und hat den Kopf auf meinen Oberschenkel gelegt.
Ich finde an seinem Blick sieht man gut, dass er Schmerzen hat. So starr... (Foto von der Seite)
Ach, ich hab mir schon öfter gewünscht, dass Enzo ruhiger wird, aber nicht so.
Da wünsche ich mir doch wieder unser aufgezogenes, reaktives Kerlchen zurück, dem wir zur Ruhe helfen müssen.
Angeblich schaut 1 Zahn nicht gut aus, da müssen wir in 3 Monaten zur Kontrolle.
Ich weiß nicht, ob mir nicht lieber wäre, wenn die den gleich auch gezogen hätten, als ihn in 3 Monaten dann nochmal in Narkose zu legen.
Egal, jetzt muss er mal gesund werden.
Ich überlege, ob ich nicht prinzipiell wegen der Zähne in unsere neue Zahnklinik gehen soll.
Oder macht eine reine Zahnklinik nur schwere Fälle?
Die hat unser alter Haustierarzt gegründet. Ich war vor 17 Jahren mit unseren Cockern bei ihm und sehr begeistert von ihm. Das war echt der einzige Tierarzt wo ich nichts zu meckern hatte.
Dann ging er viele Jahre nach München und ich hab ihn zufällig letztes Jahr in dieser Klinik als Zahnspezialist wieder getroffen und er hat unseren Kater operiert. War ganz problemlos. Jetzt hat er sich selbständig gemacht und eine eigene Zahnklinik eröffnet.
Vielleicht ruf ich Montag mal an und frag ob er auch ganz normale Zahnkontrolle und Prophylaxe macht. Dann gehe ich mit allen Tieren zu ihm.
Achso, das ist die Rechnung. Nur wen es interessiert. Ich kenne mich nicht aus ob das passt, möchte aber an sich da nichts bemäkeln. Das wird schon alles seine Richtigkeit haben.
Ich denke ich werde das noch mal mit der Kinderzahnbürste probieren. Wenn es bei Max und Dexter klappt, sollte das bei meinen auch gehen.
Vielleicht hilft das mehr als diese Fingerlinge.
Danke auch Franci für die lieben Worte.
Enzo konnten wir um 18 Uhr holen.
Der arme Bub sah ganz fertig aus. das Fell so verpickt, die Augen zusammengekniffen und hat sehr gewinselt.
Leider war die Ärztin die operiert hat nicht mehr da und ich bekam nicht mehr Infos, als ich auf der Rechnung auch sehen konnte.
6 Zähne mussten chirurgisch entfernt werden. 5 wurden gezogen.
Er hat selbstauflösende Nähte drinnen und ein Schmerzmittel mitbekommen.
Er ist so fertig. Hat bis gerade eben geschlafen. Er muss Schmerzen haben. Sein Gesicht ist so angeschwollen und ich habe das Gefühl, das es gerade wieder schlimmer wird. Es wirkt als würde er unter dem rechten Auge eine Schwellung bekommen.
Enzo, den wir immer den Border im Chihuahua-Fell nennen, immer aktiv, sehr reaktiv, immer sofort dabei ist, ein kleiner Kontroletti ist, hat heute auf gar nix reagiert.
Rascheln mit dem Naschsackerl war ihm egal, als meine Buben ins Zimmer kamen hat er nicht mal den Kopf gehoben. Normalerweise geht da die Party ab, sodass ich meinen Söhnen den bösen Blick zuwerfe, weil sie ihn aufganseln und dann wieder in ihre Zimmer verschwinden und Tochter und ich mit dem aufgekratzten Zwerg zurück bleiben.
Aber diesmal hätte ich mir gewünscht, er wäre aufgedreht auf der Couch herum gesprungen.
Es ist schirch in so Leiden zu sehen.
So schaut seine Schnauze aus.
Ich weiß nicht ob man auf den Handyfotos was erkennen kann. Licht ist auch schlecht...
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Emma schläft heute unten bei mir und Enzo darf alleine bei meiner Tochter sein.
Emma ist ein bissl eigen beim Schlafen. Die knurrt ihn gerne mal weg, wenn er ihr zu nahe kommt bzw ist Enzo etwas hm.. ungeschickt und latscht einfach über sie drüber. Jetzt kann er oben in Ruhe schlafen und vielleicht geht es ihm in der früh wieder etwas besser...
Genau so wie bei Enzo. Ein Wackelzahn vorne und jetzt beim Röntgen ist rechts das halbe Gebiss weg. Für links kam kein Anruf.
Ich nehme an, damit bleibt es beim neuen Kostenvoranschlag von 1200 Euro. Also da wird nicht so viel im argen sein, dass der noch mal erhöht wird (ursprünglich waren es 600-800).
Meine Tochter meinte nur "Gut das ich für die Maturareise gespart habe. Jetzt hab ich genug für die OP. Die Reise muss eh nicht sein".
Eigentlich ist es ihr Hund. Und eigentlich zahlt sie sich alles für ihn selbst.
Aber in diesem Fall, werde ich ihr natürlich unter die Arme greifen und den Großteil übernehmen. Das ganze Drama ist ja nicht ihre Schuld.
Gezeigt hat er meiner Meinung nach nichts.
Rückblickend fallen uns jetzt schon einige Sachen auf.
- beim zergeln, hat er öfters losgelassen (eigentlich hält er sehr fest und ausdauernd) und sich dann die Pfoten geputzt (Ersatzhandlung für Schmerzen?)
- manchmal ist er gesessen und hat in die Gegend geschaut, da sind ihm dann die Augen zugefallen, aber hinlegen wollte er sich nicht (kein Ruhe finden vor Schmerzen?)
- manchmal ist er plötzlich aufgewacht und zu einem von uns gekommen und hat sich richtig fest rangekuschelt
- und er schleckt - vor allem abends - viel an einer Pfote. Es ist wie wenn er sich in den Schlaf schleckt. Nicht verbissen, als würd ihn was jucken, sondern wie ein Tick. Vielleicht auch eine Ersatzhandlung?
Das Maul ist halt so klein, und die haben auch so kleine feste Lefzen, dass ich da gar keine Zahnbürste dazwischen schieben kann.
Deswegen gibt es bei uns den halben Dentastix Mini (hinten sehe ich keinen Zahnstein nur etwas Verfärbungen) und entweder das Mittel (Bogadent) ins Wasser bzw. als Pulver übers Trockenfutter.
Und mit den Fingerlingen von Canosept putzen wir jeden 2. Tag.
Wobei der Name eigentlich eh egal ist. Was raus muss, muss raus.
Zum Abholen gehe ich mit rein. Für meine Tochter (sie ist sehr schüchtern) ist das selber reden bei Ärzten noch recht aufregend. Da ist sie dann so nervös, dass sie einiges vergisst zu fragen..
Der Bub ist gerade mal 5,5 Jahre alt.
Ich möchte gar nicht wissen, was er für Schmerzen hatte. Gerade Enzo ist unser hibbeligster Hund. Vielleicht kommt seine Hibbeligkeit und Unruhe nur von wahnsinnigen Zahnschmerzen.
Und wir fummeln auch noch in dem Minigebiss herum und putzen und rubbeln (mit Fingerlingen) an den Zähnen herum.
Ende Mai habe ich hier berichtet, dass der Zahnstein an den Backenzähnen unserer Hunde weg war, nur an den Fangzähnen war noch etwas.
Die Hunde bekamen dann eine Zahnsanierung. Zahnstein vorne und sonst schön machen.
Vor einer Woche haben wir beim Zähneputzen bemerkt, dass Enzo vorne einen lockeren Zahn hat.
Termin in der Zahntierklinik ausgemacht und Termin für heute zur OP bekommen.
Enzo haben wir um 11.30 hingebracht, die Ärztin sagte meiner Tochter (ist nun 18 und macht das jetzt mit Enzo alleine), dass sie sie anruft, wenn sie die Röntgenbilder hat um ihr mit zu teilen, wann wir ihn etwa holen können. (wir fahren etwas länger)
Meine Tochter mir nun geschockt erzählt, dass sie den Anruf bekam.
9! Zähne müssen auf der rechten Seite raus (sie hat leider vergessen zu fragen ob das nur oben ist oder oben und unten). Links hatte die Ärztin noch gar nicht geröngt. Der lose Zahn sitzt vorne links. Also wird es da nicht besser aussehen.
Wie kann das sein? Gibts das, dass innerhalb von 7 Monaten so schlimme Parodontose entsteht?
Hätte der Tierärztin im Mai nicht auffallen müssen, dass doch nicht alles super toll ist?
Ich bin jetzt gespannt, wie seine linke Seite aussieht.
Der arme Bub...
Ich mach dann gleich mit den anderen auch dort einen Kontrolltermin aus, nicht dass die auch große Probleme haben und der Tierärztin fällt nix auf...
Heute hatte ich mit Otis und Fiora zum ersten Mal seit ca 4 Jahren (seit einem schlimmen Angriff) leinenlose Hunde"kontakte".
Beim ersten war es unabsichtlich. Der Hund (Parson Russel Hündin) kam von hinten, ich hab sie nicht gesehen, aber meine. Meine sind dann zwar bellend hingelaufen, als sie noch ca 3m hinter uns war. Aber es war nur kurz und die Hündin ist stehen geblieben. Da haben meine sofort aufgehört zu bellen.
So richtig wohl haben sie sich nicht gefühlt, sind sich dann 1m gegenüber gestanden und haben dann zu dritt abwechselnd hin und wieder weg geschaut.
Auf ein "Naschi" sind meine dann zu mir gelaufen und die Hündin zum Halter, der schon etwas weiter weg war.
Später sind wir dieser Hündin wieder begegnet und ich hab meine diesmal bewusst nicht angeleint, aber mit einem "ist ok" und "langsam" bei mir behalten.
Es hat fast ohne bellen funktioniert.
Otis musste nur kurz bellen, als sie mir zu nahe kam.
Kontaktschnüffeln war noch nicht, aber sie standen wieder so rum und es war diesmal schon entspannter von meinen.
Später kam hinter uns ein Mann mit einem Labbi Rüden. Ich bin dann, weil der Weg etwas schmal war in einen Seitenweg ausgewichen und habe die Hunde wieder unangeleint gelassen, sie aber mit einem "bei mir" bei mir behalten. Wir standen etwas erhöht, aber nur etwa 1,5m von dem Gespann entfernt.
Sie haben beide genau beobachtet, aber weder gebellt, noch waren sie angespannt. Eher neugierig.
Und die 4. Begegnung war dann auf dem gleichen schmalen Weg mit einem Goldi.
Der blieb brav in seiner Spur und meine unangeleint in ihrer.
Ich freu mich wirklich sehr.
Das Drama damals steckte mir doch sehr in den Knochen und das das nun heute so toll geklappt hat, freut mich sehr.
Es geht mir nicht darum, daß meine mit fremden Hunden Kontakt haben sollen oder gar spielen, sondern, dass wir einfach aneinander vorbei gehen können, ohne, daß ich immer anleinen muss oder management betreiben muss.
Einfach ohne großes Herumtun vorbei gehen.
Natürlich hatte ich heute Glück, so tollen Hunden begegnet zu sein. Und das heißt natürlich nicht, dass das immer klappt, aber ich hatte das Gefühl, das meinen Beiden das heute so viel Selbstbewusstsein gegeben hat.
Also ein bisschen mehr als früher, aber sicher noch kein Prepper.
Aber doch auf jeden Fall schon mal eine gute Basis, um ein paar Tage über die Runden zu kommen.
Genau. Ich sehe es mal als Anfang.
Wir hatten leider einen massiven Lebensmittelmottenbefall. Deswegen hatte ich jetzt jahrelang keine Vorräte zu Hause, sondern tatsächlich nur das, was ich auch innerhalb der Woche verkocht habe.
Durch Corona hab ich aber wieder angefangen etwas zu bevorraten.
Ich muss mich da auf ein gesundes Maß hinarbeiten. Es bringt ja nix Sachen auf Vorrat zu kaufen, die wir aber einfach nicht essen (Dosengulasch etc)
Ich hab halt weder Keller noch Vorratskammer. Platz hab ich nur was in die Küche passt.
Früher hatte ich mir einen Wochen Plan gemacht und nur das zu Hause.
Freitags ungeplanter Besuch musste quasi hungern.
Da hab ich durch Corona schon angefangen, etwas (in dem Thread zählt das wahrscheinlich noch nicht als Vorrat) zu bevor raten.
Kai hab ich hier neben dem offen Klopapier Sackerl jetzt immer noch ein verschlossene.
Statt den Bohnen fürs Chili für 1x kochen, kann ich jetzt 3x Chili machen (oder Linsen, oder so). Oder statt packerl Nudeln, hab ich jetzt 3 oder 4 zu Hause.
Also ein bisschen mehr als früher, aber sicher noch kein Prepper.
Aber ich bins mal im Kopf durchgegangen 1,5 Wochen kann ich und versorgen.
Edit. Also sollte der stromausfall an einem Freitag kommen und mein Wocheneinkauf ausfällt..
Und wenn mein 14 jähriger sich mit dem Essen etwas zurück hält , dann sind es über 2 Wochen...
Bedingt durchs campen, bin ich für einen Stromausfall ganz gut gerüstet.
Gaskartuschenkocher, Taschenlampen, div Kerzen, Radio (per Kurbel und USB ladbar) eine 500Watt Powerbank und zur Not eine kleine Kompressorkühlbox. Ein 100Watt Solarpanel hab ich auch, damit könnte ich die Powerbank, Handys, Taschenlampen, Radios... auch laden.
Im Erdgeschoß haben wir einen Schweden Ofen und da im Dezember die Therme an einem Freitag ausgefallen ist (gerade rechtzeitig zum Temperatursturz und im lockdown) haben wir nun auch im ersten Stock einen Ofen zum heizen.
(2Raummeter Holz vor der Hütte, heuer besorge ich dann mehr)
Stromausfall für ein paar Tage ist jetzt nur wegen dem Tiefkühler und Kühlschrank blöd. Ansonsten dürften wir ganz gut über die Runden kommen.