Ich hab gestern auch noch mit meiner Tochter darüber geredet.
Wir wissen immer noch nicht welche Zähne ihm fehlen, weil sein Maul noch recht geschwollen ist und wir nicht herumfummeln möchten.
Vielleicht probieren wir es heute vorsichtig.
Beim Gähnen konnte sie einen Blick ins Maul werfen und sie meinte es sieht aus als hätte er links (sein links) gar keine Zähne mehr. Und rechts zumindest der Fangzahn sieht auch aus als wäre er weg. Zumindest klappt beim gähnen die Oberlefze ein.
Das ist jetzt natürlich vorsichtig zu betrachten, weil es nur ein kurzer Blick war, das Kiefer auch noch geschwollen ist etc.
Aber die TÄ rief an und meinte rechts müssten 9 Zähne gezogen werden.
Was uns schon komisch vorkam, weil sein Wackelzahn ja links war. Und wir dann davon ausgingen, dass es dann links mind. genauso schlimm wird. Da es insg. 11 Zähne sind, kamen links also nur 2 dazu...
Oder meinte sie rechts von unserer Sicht aus...
Na ich bin gespannt was sie am Dienstag sagt.
Die Zähne haben wir zwar nicht täglich kontrolliert, aber mehrmals wöchentlich. Hinten waren nur Verfärbungen. An den Fangzähnen hat sich wieder ganz wenig Zahnstein gebildet.
Ich habe gelesen, dass sich bei Paradontose, der Knochen zurückbildet.
Vielleicht mussten deswegen Zähne die noch fest waren entfernt werden?
Was Franci sagt, dass wenig Platz ist und vielleicht auch deswegen entfernt werden musste, um andere zu schützen, kann natürlich auch sein.
Der ÜbergabeTA sagte, er sieht eine Notiz, dass einige Zähne gar nicht angelegt waren. Welche und wieviel konnte er nicht sagen.
Ich weiß ja nicht, wie zu enge Zähne bei Hunden aussehen, aber Enzo hatte sie schön in einer Reihe. Da war nichts verschoben oder nebeneinander. (alle drei Kinder hatten eine zahnspange, also verschobene Zähne beim Menschen sind ja eindeutig zu sehen) Vorne oben die Schneidezähne hatten sogar Luft dazwischen.
Aber ich bin ja kein Tierarzt, kann ja trotzdem alles schlecht gewesen sein.
Und wenn er wirklich links keine Zähne mehr hat, fehlt ja der Gegenbiss, oder?
Fangen nicht die unteren dann auch zu wackeln an?
Bei uns Menschen ist das jedenfalls so...
Ach man. So blöd, dass die TÄ bei der Übergabe nicht mehr da war.
Ich überlege, dass ich die Montag Anrufe und nicht erst auf Dienstag beim Kontrolltermin warte. Wer weiß, da ist die vielleicht auch verhindert und ich weiß wieder nix.
Mich stört irgendwie, dass wir Ende Mai bei der Zahnsanierung (bei unsere HausTÄ, nicht in der Zahnklinik) waren und da nix rauskam, außer, dass sie begeistert war, dass der massive Zahnstein weg war und nur noch wenig am Zahnfleischrand war war und sonst alles nur Verfärbungen.
Dass sich das innerhalb von 7 Monaten so verschlechtert?
Oder war es eh schon schlimm und sie hat das nur nicht mitbekommen, weil sie kein Röntgen gemacht hat...
Enzo war jedenfalls gestern so drauf wie unsere anderen Hunde. Er hat uns wedelnd begrüßt, ist aber ansonsten brav im Körbchen gelegen, wenn sich nichts getan hat.
Also etwas unheimlich. Kein hibbeln, kein aufspringen, wenn wir das Gesellschaftsspiel einräumen (könnte ja jetzt was passieren), kein Katzen stalken, kein TrippelTrappel..
Beim Gassi war er auch so brav wie die anderen. Also so herumgeschlendere.
Kein aufgezogenes vor und zurück, mit aufgestellter Rute und Ohren und dem "Yeah, die Welt ist super duper toll" - Ausdruck. Also er ist brav gelaufen, war auch an der Umwelt interessiert, wie die anderen eben, aber dieses "Enzo Ding" hat gefehlt.
Wahrscheinlich weiß man nicht was ich meine, wenn man ihn nicht kennt.
Ins Tragetuch wollte er nicht, dass hatten wir mit.
Schmerzen dürften sich in Grenzen halten. Er frisst brav und mit Begeisterung und freut sich über die Leberwurst Tube beim Gassi. (ist sonst nur für den Super Rückruf)
Ich frage mich halt, ob der jährliche Zahncheck beim Haustierarzt ausreicht, oder ob ich nicht doch 1x jährlich zum Zahntierarzt fahren soll. Weil irgendwie ist mein Vertrauen ein wenig verloren gegangen.