Beiträge von ChiBande

    ChiBande Vielen Dank! Spazierenschlendern nicht möglich - wie muss ich mir das vorstellen?

    Bei Vespa muss ich immer aufmerksam sein, dumme Ideen im Ansatz erkennen und ihre Körpersprache lesen. Handydaddeln ist nicht. Aber sie kann durchaus entspannt spazieren wenn die Wildreize nicht zu hoch sind. Solange sie geistige und nasenlastige Auslastung hat (nicht täglich, 2-3x die Woche ernsthaftes Training und ab und an kleine Spiele wie 10-15 Minuten Dummy suchen oder sowas), kann sie sehr wohl einfach spazieren und hat keine dauernde Erwartungshaltung. Man kann auch 3 Stunden an einem Ort verweilen ohne dass sie sich dauernd was Dummes sucht. Mal ne Woche kein Training aber sonst neues und spannendes liegt durchaus auch drin ohne Theater, auch wenn wir das nicht anstreben. Müsste ich mir das mit einem Cocker anders vorstellen? Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass die nicht auch lernen wann abschalten und wann hochfahren gefragt ist?!

    Wasserliebe wäre übrigens sehr erwünscht, ich liebe schwimmen mit Hund.

    Fellpflege: wie aufwändig ist das? Ich bin natürlich sehr verwöhnt gerade. Wie haaren die Cocker?

    Also die eine war so wie du Vespa beschreibst. Sie hat auch immer wieder geschaut wo ich bin.

    Aber die andere hatte die Nase ständig am Boden und brauchte sehr viel Ansprache, so zwischendurch immer wieder ein "Hallo, ich von noch da, vergiss mich nicht".

    Für die war ich unterwegs nur interessant, wenn ich mit ihr gearbeitet habe. Ansonsten war ich ziemlich unnütz für sie.

    Wobei sie auf Ansprache schon wieder bereit war mit mir was zu machen.

    Ich durfte nur den Zeitpunkt nicht verpassen.

    ABER du hast schon Erfahrung mit Jagdhunden, die hatte ich nicht. Und dann war ich durch die Kinder noch abgelenkt.

    Ich denke, dass du das besser hinbekommen hättest sie auf dich zu fokussieren. Da hab ich sicher Fehler gemacht.

    Bei Pausen beim Wandern haben sie schon geschaut, das sie uns Bockerl oder Hölzer vor die Füße legen, damit wir sie ihnen werfen. Pausen unterwegs (irgendwo picknicken, oder verschnaufen zb) waren eher nicht so, dass sie da geruht haben. Außer es war bei einer Hütte. Da haben sie unter dem Tisch geschlafen .

    Aber, wie gesagt, da haben wir sicher Fehler gemacht.

    Früher waren wir nicht campen, hatten aber öfter Hüttenwanderurlaub gemacht. Sie konnten schon auch in der Sonne liegen und genießen, während wir vor der Hütte saßen. Da kam dann das anhängliche durch. Aber wenn wir unterwegs waren, fanden sie Pausen eher unnötig.

    Ich denke Ruhe lernen ist da sicher ein wichtiger Punkt.

    Fellpflege war absolut problemlos.

    Meine hatten nur an den Beinen und am Bauch etwas längeres Fell. Das hab ich mit der Effilierschere hin und wieder gestutzt. Und die Ohren hab ich regelmäßig gestutzt.

    Übermäßig Haaren wäre mir nicht aufgefallen. Aber wir haben sie schon im Fellwechsel regelmäßig gebürstet.

    Am Foto sieht man, dass sie kurzes Fell haben, wenn du das mit einem Show Cocker vergleichst, ein großer Unterschied.

    Ich sags gleich vorweg, meine waren keine Working Cocker, aber definitiv keine Show Cocker.

    Sie waren absolut herzensgute, freundliche, aufgeschlossene Hunde.

    Man konnte sie überall mithinnehmen.

    Stundenlanges wandern und dann brav unter dem Tisch auf der Hütte schlafen. Zug sind sie auch 1x gefahren. Das haben sie sehr souverän gemeistert, als hätten sie das täglich gemacht.

    Aber... Normale Spaziergänge waren nicht drinnen. Auf dem Foto die rechte (die die wegsieht) war etwas gemäßigter.

    Aber links war schon eine Nummer für sich. Spazieren und mal eben 3 Minuten mit dem Kind im Kinderwagen beschäftigen? Hund war schon dabei sich eine Beschäftigung zu suchen. Da ging es nicht ums unerzogen sein, sondern, die brauchte einfach etwas zu tun.

    So brav und ruhig sie zu Hause war.. Draußen war das ein anderer Hund. Wie angeknipst.

    Ich kenne einige Cocker Spaniel. Aber so wie die linke war keine. Das war eine ganz andere Dimension, als die Cocker die man so kennt.

    Kaum nahm man die Leine in die Hand war sie bereit etwas zu tun. Wenn der Hund vor dir steht und dich ansieht, mit dieser Spannung im Körper, dann ist das irgendwie ganz anders als ein Hund der sich nur freut raus zu kommen.

    So spazierschlendern wie ich das jetzt tun kann, war mit ihnen nicht möglich. Auslastung ging auch nicht über das körperliche.

    Suchen war das was sie müde und zufrieden machte.

    Wasser war ihr absolutes Highlight. Sie schwamm und apportierte sehr ausdauernd.

    Ich habe sie wirklich sehr geliebt und denke immerzu noch wehmütig an sie zurück.

    Aber das waren wirklich kleine Ferraris..

    Wenn ich etwas negatives über sie sagen müsste, dann die Bereitschaft, Aufforderung und der ständige Wille etwas tun zu wollen.

    Ich hab dann 2 Kinder bekommen und war den ganzen Tag alleine, das hat mich echt an den Rand des machbaren gebracht.

    Aber das war halt die Kombi Säugling(e) und diese Raketen..

    Hier sind meine 2 :herzen1:

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    Stur waren sie schon in einer Art und Weise. Also Dinge die Spaß machten, lernten sie im Handumdrehen, aber bei nötigen Übels konnten sie sich schon doof anstellen.

    Sie hielten sehr viel Rücksprache mit mir.

    Ein ganz großes Problem war das alleine bleiben.

    Bitte... du machst mich echt fertig. Wie alt bist du nochmal?

    ..edit.. ich antworte dir nicht mehr. Das ist vergebens...oder wir reden aneinander vorbei..

    Das vielfach diese Nervenschwäche als Normal wahrgenommen wird. Und ich weiß ehrlich nicht, wie du immer auf Schuld kommst, es ist ein zusammen kommen vieler Faktoren.

    Aber ja natürlich bin ich als Käufer mitschuldig, denn ich habe das ja mit meinem Kauf unterstützt. Nur wenn drei völlig verschiedene Tierärzte sagen, mein Hund ist die Norm beim Weißen Schäferhund ja dann kann ich nur sagen. Nie wieder.

    Es wurde schon öfter geschrieben, dass die Käufer Schuld sind, weil der Züchter nur das züchtet was gewünscht/verkauft wird.

    Und das sehe ich halt differenzierter.

    Nicht vom VDH wobei das leider bei den weißen Schäferhunden keine Rolle mehr spielt, bezüglich deren Nervenkostüm. Daher zieht hier auch keiner mehr ein.

    Und zum Rest ja natürlich sollten Züchter die Rasse im Blick haben, aber als Käufer habe ich eben die Macht und auch die Pflicht informiert zu kaufen. Wieso zum Geier kaufen denn Leute zum Beispiel dsh nicht vom SV oder RSV und wundern sich dann über ihren Hund.

    Wenn beim WWS das Nervenkostüm so schlecht ist. Wo bitte ist da der Käufer schuld, deiner Meinung nach?

    Welcher Käufer möchte denn einen nervenschwachen Hund?

    Was haben die Käufer des WWS falsch gemacht, das sie von Wesen her so schlecht dastehen.

    Warum muss jetzt der Käufer Zuchten durchkämmen, Stammbäume durchforsten um einen wesensfesten Hund zu finden. Ist es nicht Aufgabe der Züchter so einen Hund zu züchten?

    Muss ich als Käufer Stammbäume studieren?

    Mich mit verschiedenen Linien (vorausgesetzt ich möchte den Hund nicht zu einem bestimmten Zweck) auskennen?

    Wissen welcher Großvater Hypersexuell war und das weitervererbt, in welcher Linie welche Krankheit/Wesensschwäche gehäuft vorkommt?

    Ich gehe doch zum Züchter, weil ich die größtmögliche Chance auf einen körperlich und geistig gesunden Hund haben möchte, der seiner Rassebeschreibung entspricht.

    Mit guter Aufzucht, und einem bestmöglichen Start ins Leben.

    Noch mal die Käufer haben einen Einfluss, man muss den nur Nutzen. Und natürlich werden solche Hunde gezüchtet weil es dafür einen Markt gibt. Siehe Zwergspitz mit massiv viel Fell, oder den ganzen doodle Kram.

    Nochmal, als Züchter muss mir die Gesundheit meiner Tiere wichtiger sein.

    Ich kann doch nicht kranke Hunde züchten und sagen "mir egal ob die Leiden. Hauptsache sie werden verkauft"

    Das machen Vermehrer.

    Wenn ich zu einem eingetragenen Züchter gehe, erwarte ich mir, dass der darauf achtet einen möglichst gesunden Hund zu züchten. Dass ihm das Wohl und die Gesundheit seiner Rasse an erster Stelle steht. so wie das auch immer auf deren Homepagees bei "Zuchtziel" steht. Einen Hund, der möglichst keine Erbkrankheiten in sich trägt, etc.

    Woher hast du deinen WWS?

    Also der Hund sieht für mich eher wie ein Spitzmix aus. Einen Chi, sehr ich da gar nicht.

    Aber die Hündinnen der Zucht gefallen mir ganz gut. Ja haben noch eine ordentliche (für Chis) Nase.

    Der Kurzhaar Rüde nicht. Da sieht man den starken Unterschied zwischen meiner Fiora und dem Deer-Typ und dem klassischen Typ.

    Das mit dem Beardie finde ich zb auch traurig. Wieder eine Rasse die man scheinbar nicht mehr empfehlen kann.

    Und ihr als Käufer wollt eben nicht sowas, was gerade gezüchtet wird.

    Deswegen finde ich die Aussage "die Käufer sind schuld, dass Rasse xy so aussieht/diese Probleme hat" nicht richtig.

    Ich hab keine Ahnung.

    Bei uns wird z.B. nur bei der ZZL gemessen. Ausser der Hund ist deutlich zu gross/klein, dann wird in der Ausstellung gemessen (und es kann dann das Ergebnis beeinflussen).

    Das Gewicht, das im Standard steht, interessiert in meinem RZV keinen. Der DMC wiegt bei der Koerung, aber ich bezweifle, dass das Gewicht Einfluss hat. Im Gegensatz zum Chi ist das Gewicht bei uns nix was in den Fehlern auftaucht.

    Danke

    Das Thema ploppt immer wieder auf. Vor x Seiten hatte ich mir mal die Mühe gemacht und nach Züchtern gesucht die größere Chis mit gut eingesetzten Augen und längerer Schnauze züchten. Es gibt sie, man muß nur nach ihnen suchen. Und vielleicht ne Ecke weiter fahren.

    Es gibt nur sehr vereinzelt Hunde.

    Ich hab mir alle deine links damals angesehen.

    Das Thema ploppt immer wieder auf. Vor x Seiten hatte ich mir mal die Mühe gemacht und nach Züchtern gesucht die größere Chis mit gut eingesetzten Augen und längerer Schnauze züchten. Es gibt sie, man muß nur nach ihnen suchen. Und vielleicht ne Ecke weiter fahren.

    Naja es ging ja jetzt um Größe und Gewicht, mit einhergehenden Hinschäden. Und das der Rassestandard es anscheinend nicht zulässt das sie größer und schwerer werden. Und da muss ich dann sagen wäre es besser sich was anderes zu suchen.

    Und dein Argument nehmen ja regelmäßig Mops und frenchie Halter auch für sich in Anspruch.

    Welche Hirnschäden?

    In diesem Fall tatsaechlich nicht. Also im Bezug auf 'Hunde mit mehr als 3 kg in die Zucht'. Man kann innerhalb der FCI mit keinen Chis zuechten, die mehr als 3 kg wiegen.

    Das ginge nur in der Dissidenz.

    Offiziell zumindest ;) Wenn ich schaue, was z.B. in Belgien bei den Malis in die FCI-Zucht kommt, dann sind gewisse Dinge im Standard eher nicht bindend :hust:

    Man kann aber natuerlich fragen, wer alles den Trend bestimmt, dass Chis immer leichter werden. Also eine Verschiebung nach unten. Da kommen dann mAn Kaeufer und Zuechter wieder ins Spiel.

    Wird da eigentlich auf der Ausstellung gewogen? Und dann gesagt "du bist raus, dein Hund ist zu schwer?"

    Vielleicht wäre alles gar nicht so schlimm und es sollten einige Züchter probieren größere, schwerere Hunde zu züchten.

    Wenn bei anderen Rasen weggesehen wird...

    Muss man sich Auch mal überlegen - es geht um 200 Gramm :headbash:

    Und bei gefühlt allen Möglichen Rassen gibt's ne Toleranz von 1 oder sogar 2 Kilo...

    Eh, ich finde das blöd..

    200g klingt so wenig, sind aber fast 10%.

    Wären beim Schäfer wohl um die 3kg..

    In den Verband könnte man doch eintreten.

    Und wenn ich die Verbandsseite anschaue steht da nur 2 bis 3 Kilo. Heißt für mich der Chihuahua darf 3 kg wiegen.

    Aber ich kenn mich bei den Zwergen nicht aus

    Genau bis 3kg. das ist halt schon wenig.

    Weil Züchter sich dann verständlicherweise nicht der 3kg Grenze nähern, weil es dann möglich ist, dass gute Hunde nicht in die Zucht könnten, weil sie 3,2kg wiegen. Also hält man sich sicherheitshalber bei der 2,5kg Grenze auf.

    Warum muss man mit seinen Hunden was reißen auf den Ausstellungen?

    Wenn der Hund im Standard ist und (s)eine ZZP hat, Gesund ist, passt es doch...

    Die Titel sind nur für die Besitzer/Züchter wichtig 😉

    Nicht jeder Ausstellungshund ist ein perfekter Vererber, genauso wie ein perfekte Vererber nicht unbedingt ein toller Ausstellungshund ist sein muss...

    Das Gesunde Mittelmaß macht es, eigentlich... nicht zu klein, nicht zu Groß, nicht zu kurz... Also nichts extremes...

    Also mich würde man nur auf Ausstellungen finden um die nötigen Bewertungen zu bekommen für die ZZL.

    Ich weiß jetzt nicht was ich brauchen würde, aber mehr als ein Gut würde Fiora doch nicht bekommen. Wenn ich nicht sogar aus dem Ring geworfen werden würde.

    persica Also Ratonero x Chi DAS wäre ja mal ein interessanter Ansatz. Da wäre ich ich bei einem Zuchtprogramm dabei!

    (Wenn Zeit und Geld passen würden..)

    Ich werde sehr oft positiv auf Fiora angesprochen. Erst gestern hat mich wieder ein Mann angesprochen. Wir haben eine Weile geplaudert, bevor er wieder seine Walkingstöcke geschwungen hat.

    Er hat eine Aussi Hündin und meinte Fiora in etwas größer könnte er sich vorstellen. Sie schaut so sportlich aus, dass wäre was für ihn. Kleiner Hund, platzsparend, aber groß und sportlich genug um dabei zu sein.

    Seine Hündin lässt er beim Walken zu Hause. Der ist es zu warm(!) und außerdem muss er sich zu sehr auf sie konzentrieren.

    Vorgestern hab ich lange mit einer Dame mit Whippet gesprochen.

    Sie hat mich auch gefragt, ob Fiora ein Chi ist. Und auch sie sagte, wenn es mehr wie sie gäbe und etwas größer, würde sie darüber nachdenken.

    Ich denke, das es schon einen "Markt" für größere, gemäßigtere Chihuahuas gibt.

    Wenn man nur mehr von ihnen sehen würde und sie so Werbung für sich machen könnten .

    Danke für den Einwand.

    Dh in diesem Punkt könnten dann eben die Käufer (und auch Züchter im weiteren Sinn) gar nichts dafür, für den Trend.

    Ich möchte auch gar nicht Züchter per se verteufeln. Ich glaub das könnte bei meinen Postings falsch verstanden werden.

    Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie zermürbend das ist, wenn man etwas ändern möchte und nur auf taube Ohren stößt. Dieser langsame, träge Apperat muss furchtbar für ambitionierte Züchter sein.