Also warum muss man dann so negativ reagieren?
Ich denke, das wird daran liegen, dass die TE geschrieben hat, sie hat keine List auf die Erziehungsarbeit. Während gleichzeitig eigentlich klar ist, dass sie die zu einem großen Teil machen werden muss, wenn es was werden soll mit dem Hund.
Und ganz ehrlich? Bei mir liegt es daran, dass ich mir das schlecht vorstellen kann. Gerade das Ruhe halten und sich von Reizen abwenden üben mit dem Welpen und Junghund einer Hütitüti-Rasse fand ich scheiße nervig und anstrengend und es hat mir echt keinen Spaß gemacht. Und ich liebe Hunde und wollte schon immer einen. Ich kann mir schwer vorstellen, wie das jemand übernimmt, der mit Hunden nicht so viel am Hut hat, ohne eine Sinneskrise zu bekommen.
Aber das ist natürlich nur meine (begrenzte) Vorstellung. Vielleicht hat die TE das ja alles schon bedacht und macht das ohne Probleme und gerne, das ist natürlich auch möglich. Es klang nur bisher in meinen Ohren nicht so.
Das Kind geht seit einem Jahr in einen Verein.
Die Mutter registriert sich in einem Hunde Forum. Obwohl der Wunsch nach einem Hund nicht von ihr ausgeht.
Wieviel Engagement erwartet man sich nach - keine Ahnung - 5 Beiträgen von ihr...
Was soll sie nach so kurzer Zeit schreiben?
Es wäre doch total komisch, wenn sie jetzt plötzlich total anders schreiben würde "ich fand eure Beiträge so toll, ihr habt mich überzeugt, ich mache alles mit dem Hund und Tochter muss nur mit ihm schmusen und zum Verein gehen"
Lasst ihr doch Zeit das ganze sacken zu lassen und sich Gedanken zu machen.
Von "ich mache nichts und habe keinen Hunde Wunsch" ist sie doch schon zu "ich passe untertags auf (Homeoffice - besser geht es doch nicht), gehe untertags spazieren (und auch im finsteren) und fahre meine Tochter wohin sie möchte"
Also warum muss man da so schwarzmalen?
Gebt ihr noch ein wenig Zeit.
So wie ich die TE lese und sie auf mich wirkt, steht sie entweder dahinter und wird alles mittragen oder sie wird den Wunsch ihrer Tochter nicht erfüllen.