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Da ich ja seit einigen Jahren zu den Campern zähle, bin ich schon ein wenig vorbereitet was Stromausfälle betrifft.
Durch das ganze Campingzeug, können wir uns schon ganz gut über Wasser halten.
Stromausfall im Winter - Schlafsäcke, Campingkocher, div. Powerbanks (auch eine größere mit 500W und Solarpaneel), Kühlbox,.... im Haus hab ich zum heizen einen Holzofen, der ist zwar keiner auf dem man kochen kann, aber Wasser könnte man auf dem auch warm machen...
Wasserkanister hab ich 2x 20l und fürs Klo kann ich Wasser aus unserer Regenwasserzisterne holen.
Der Wasserverbrauch fürs Klo ist das, was man am meisten unterschätzt (hab ich ausprobieren dürfen, als für einige Tage unser Wasser weg war. Ohne Zisterne wäre das gar nicht gegangen. Außer dann halt, Campingtoilette (Trocken/Trennsache)..
Prinzipiell bin ich ab April/Mai auch schnell mit meinem zum Camper umgebauten Dokker abfahrbereit.
Ab da ist das Auto nämlich prinzipiell abfahrbereit hergerichtet/gepackt.
Einzig die Gaskartuschen, Lebensmittel und Kleidung müssten gepackt werden. Gas und Lebensmittel lasse ich nicht so gerne im Auto. Ich hab keinen Schattenparkplatz und mir wird das dann im Sommer zu heiß drinnen.
Theoretisch könnten (dank Dachzelt) 4 Personen im Auto übernachten. Allerdings hab ich nur noch 3 Sitzplätze drinnen..
Die Frage wäre halt wohin damit fahren.
Meine Mama und ein Bruder wohnen noch näher zur ungarisch/slowakischen Grenze. Meine Schwestern auch eher in diese Richtung.
Mein anderer Bruder wohnt zwar in die andere Richtung, aber das ist so minimal (40km) dass das wahrscheinlich auch schon wurscht ist. Außerdem ist er auf gleicher "Höhe" (Breitengrad?? Geografie war nicht mein Lieblingsfach..) wie ich. Also bei (Atom) Gefahr von "oben" (Tschechien) wäre das auch egal.
Ich hab ein uraltes Haus, mit uralten Doppelfenstern. Bei einem Atomunfall, kann ich mich gleich draußen in den Garten setzen, da hilft Türen und Fenster geschlossen halten nichts mehr...
Hunde könnte ich mitnehmen. Da ist ihre geringe Größe (und Futterverbrauch (60g TF) praktisch. Was ich mit den 3 Katzen machen würde, weiß ich ehrlich gesagt nicht und alleine darüber nach zu denken, schnürt mir schon die Brust zu. Jetzt wo sie älter werden (9 und 10 Jahre) werden sie richtig anhänglich. Schlafen plötzlich bei mir im Bett, legen sich auf den Schoß...
In die Transportboxen und auch in den Dokker?
Fluchtrucksack fertig gepackt kann ich mir nicht vorstellen.
Ich würde wohl meine Dokumente mitnehmen (oder wenigstens einen USB Stick mit den Scans), Kleidung..
Ich tu mir da schwer Kleidung reinzupacken und sie dann ev. für immer ungenutzt dort drinnen liegen zu lassen.
Ich bin gerade dabei mein Leben aus zu misten und hab tatsächlich nur noch sehr wenig Kleidung.
Soll ich jetzt meine Dokumentenmappe in den Rucksack stecken und dann jedes mal wenn ich die brauche wieder rauskramen? Kleidung - kommt ja drauf an Sommer/Winter?
Ich fände es besser, wichtige Dinge eher griffbereit zusammen zu haben, damit man sie dann schnell in den Rucksack werfen kann.
Das hab ich schon gemacht und meine Dokumente (Geburtsurkunde etc und auch wichtige Versicherungsunterlagen, Hauskaufvertrag etc.) , die im ersten Stock untergebracht waren, nun ins Erdgeschoß in meinen Kleiderkasten gestellt. Da hab ich dann auf einen Griff, die Unterlagen und Kleidung. Rucksack wär wohl klug auch noch vom Dachboden runter zu holen.
Wobei es mir da weniger um Flucht geht, sondern um ein Feuer. Bei einer Flucht bleibt noch eher die Zeit rauf zu laufen und den Rucksack zu holen. Bei Feuer komme ich wahrscheinlich nicht mehr auf den Dachboden..
Schwieriges Thema..ich werd mal anfangen und alle Unterlagen scannen und auf einen USB Stick zu laden. Und die Kinderfotos - zumindest eine Auswahl... Ich weiß schon, dass man andere Sorgen hat als Fotos anschauen.
Ich weiß nicht. Kleidung, Bett.. kann man wiederbeschaffen. Aber Fotos sind für immer verloren..
Ich muss mal in mich gehen, ob ich einen Rucksack packe, oder ob es mir reicht, die wichtigsten Sachen griffbereit zusammen zu haben.