Beiträge von ChiBande

    Ich bin auch nicht gegen Wölfe an sich. Die haben mir noch nichts getan. Ich finde das Management drumherum nicht richtig.

    Nicht die Menge an Wölfen, nicht das was (Nutz)Tierhaltern aufgebürdet wird, etc.

    Mich stört aber massiv das Wort "normal" im Zusammenhang mit dem Tod. "In anderen Ländern ist es normal von Wildtieren getötet zu werden."

    Ich bin überzeugt, dass das so niemand sagen würde. Aber hier bei uns kann man natürlich leicht sagen "ach in Indien, ist wieder ein Dorfbewohner vom Tiger geholt worden, das ist doch normal dort" und die Dorfbewohner werden dir sagen, dass das nicht normal ist, sondern auch dort eine Ausnahme.

    Auch wenn ein Mensch bei einem Autounfall getötet wird, ist das nicht normal für mich. Auch wenn das häufig vorkommt. Es kommt häufig vor. Aber normal ist das nicht.

    Normal heißt der Norm entsprechend, üblich, richtig. Und das ist ein (vorzeitiger) Tod nie (außer man stirbt friedlich im Bett an Altersschwäche - aber auch da würde ich nicht normal verwenden, auch wenn es hier fast "richtig" wäre)

    Aber ich lass es jetzt gut sein..

    Ich bin überzeugt, daß weder die Eltern des Buben in Russland, noch Menschen in Indien oder sonst wo sagen "ach, da hat der unser Kind geholt. Tja, das gehört zum Leben dazu. Das ist normal. "

    Ich bin auch überzeugt, dass schon vor 1000 Jahren um die Mitmenschen getrauert wurde, die von Wildtieren getötet wurden. Und es eben nicht als normal angesehen wurde. Deswegen hat man ja begonnen Wölfe an sich zu binden, um zu warnen und das Dorf zu schützen. Waffen/Jagdstrategien wurden effektiver etc.

    Deswegen lässt man nachts das Feuer brennen um Wildtiere zu vertreiben, weil es nicht normal ist, weil es immer ein Drama und ja - eine Ausnahme - ist.

    Ich möchte niemanden durch ein Wildtier verlieren.

    Hier nicht durch den Wolf, anderswo nicht durch Löwen, Tigern, Nilpferde oder sonstwas.

    Entschuldige, ich finde das nicht normal. Ich finde das erschreckend, traurig, dramatisch, furchtbar.

    Egal in welchem Land das passiert. Egal was für Wildtiere herumlaufen.

    Normal ist definitiv nicht der Ausdruck der mir dazu einfällt.

    Heißt doch nicht, daß das schwedische Vorgehen richtig ist. Kanada hat 60000 Wölfe, hochgerechnet je km² eine ähnliche Dichte wie Deutschland, Bulgarien rund 2600 bei 111000km², in Polen 2500 auf 312000km². In Deutschland leben allein 11,9 Millionen Menschen im Ruhrgebiet sowie den Millionenstädten Berlin, Hamburg, Köln und München, viele in weiteren Großstädten/Ballungsräumen, es gibt also auch hier, gerade in Norddeutschland, Ostdeutschland und im Alpenraum etliche eher dünn besiedelte Regionen.

    Ich finde es nicht richtig, ich teile auch nicht die Einteilung, daß durch Wildtiere kein Mensch zu Schaden kommen darf. In Skandinavien ereignen sich regelmäßig tödliche Unfälle mit Elchen, müssen wir jetzt die Elche ausrotten?

    Es geht nicht ums ausrotten.

    Also, wenn die TE an ihren Hund gezogen hat und die Freundin am Welpen, dann geht ganz schnell ein Aug verloren, wenn da ein Fangzahn hängen bleibt..

    Ich möchte keinesfalls sagen, dass die Hündin harmlos ist! Oder das sie nicht hart reagiert hat.

    Es ist aber wichtig zu wissen, was auch beim Trennen falsch gelaufen ist und was man da tunlichst vermeiden soll.

    Maulkorb, guter Trainer und moderierte Hundekontakte ist natürlich unabdingbar.

    Interessant und ich auch den Artikel, das Schweden seinen Bestand von 400 auf 200 reduzieren möchte.

    Schweden hat 400 Wölfe, auf 450.000qkm und 10 Mio Einwohnern, und finden die Anzahl zu hoch.

    Deutschland hat lt dem Artikel 2000 Wölfe. 350.000qkm und 80Mio Einwohner. Aber da passt das schon.....

    Genau deswegen! Die Hündin hat bei der Maßregelung eines Welpen überzogen. Sie ist nicht Hannibal Lektor. Diese Hündin braucht niemanden, der versucht aus ihr einen anderen Hund zu machen, um dann auch schöne Momente zu erleben. Sondern jemanden, der mit ihrem Potential umgehen kann und sie entsprechend anleitet, ohne sie aus Angst und Unwissenheit komplett einzuschränken.

    Wer weiß wie die Verletzungen zustande gekommen sind. Schreien tun Hunde schnell mal, ohne das er schon schwer verletzt ist.

    Dann kommen die Menschen angerannt, zerren an dem Welpen, schreien herum, es ist hektisch, laut, Daisy selbst noch nicht fertig angekommen und das Vertrauen in die Besitzerin noch nicht gefestigt , es wird an ihr gezogen und getreten...

    Es kann durchaus sein, daß die schweren Verletzungen erst durch das zutun der Menschen entstanden sind.

    Das macht die jetzige Situation für den Welpen nicht besser, aber vielleicht ist Daisy ja gar kein aggressiver, überzogen regierender Hund, sondern es gehört von einem guten Trainer drüber geschaut und der Halterin der Umgang mit dem Hund und das Lesen der Körpersprache gelehrt.

    Ich hatte auch kürzlich das Vergnügen mit einem Border Halter. Gott sei Dank wurden meine Hunde nicht verletzt.

    Angezeigt hab ich ihn trotzdem.

    Wenn sich ein Halter entschuldigt, man sieht, daß es ihm Leid tut, eingesehen wird, daß da was falsch gelaufen ist, dann sind manche Situationen blöd, aber Fehler macht jeder.

    Wenn aber keine Einsicht da ist und man sieht, dass das Verhalten seines Hundes gefährlicher wird, dann bin ich mittlerweile fürs Anzeigen. Manche Menschen verstehen es nicht anders.

    Ich hätte glaube ich auch richtig richtig Angst, wenn ich in einem Zelt liege und von mehreren HSH umzingelt werde.

    Man ist ja total schutzlos. Sieht den "Gegner" nicht, es ist finster...

    Also ich kann diese Angst nachvollziehen. Und ja, vielleicht war der Schlafplatz nicht so klug gewählt, aber die Herde war am Abend doch sehr weit weg.

    Das es da reißerisch Todesangst heißt ist halt YouTube. Da gibt's ja nur noch superlative. das weltbeste Brot, das himmlischste Sorbet,....

    Zum 2. Video... DA hätte ich definitiv Todesangst gehabt.

    Aber wie kann man da bitte einfach weiterlatschen? Wie überheblich muss man da sein.

    Der erste Mann war der Hirte?

    Ich dachte das ist auch ein Wanderer und der im Video dachte sich vielleicht, "wenn der durchmarschiert, kann ich das auch".

    Wenn das der Hirte ist, ging er vielleicht so schnell, weil er zu ihm aufschließen wollte und in Sicherheit sein wollte?