Beiträge von ChiBande

    Otis ist auch eine Chihuahua - Pekingese-Yorkie Mischung (3/4-1/8-1/8 Mischung).

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    Körperbau ist ganz klar vom Pekingesen.

    Charakterlich ist er anders als meine Chis.

    Er ist sehr auf mich fixiert. Also jeder unserer Hunde hat einen Lieblingsmenschen, aber bei Otis ist das noch etwas anders. Auch die Kinder sagen, wenn ich nicht zu Hause bin, sind sie für ihn uninteressant, er wartet auf mich und ignoriert sie fast komplett. Außer sie essen etwas. Das ist dann doch wichtiger als ich. xD

    Er wacht sehr gut. Bellt wenig, wenn, dann ist eigentlich immer wer am Tor.

    Außerdem hat er für seine Größe ein erstaunlich tiefes rollendes knurren und kann auch sehr tief bellen. (und sehr hoch fiddeln) Er wirkt da eigentlich recht bedrohlich.

    Er würde auch Leute am eindringen hindern. Also er versucht Menschen zurück zu drängen und daran zu hindern weiter zu gehen, klappt nicht so sehr aufgrund seiner geringen Größe. Er wird da nicht so ganz ernst genommen. (Enzo rennt nur bellend und uneffizient um unangekündigte Arbeiter herum)

    Er wirkt mehr in sich ruhend, ist weniger aktiv und weniger spritzig als die anderen. Er geht schon sehr gerne spazieren und hat da auch immer seinen Rennflash, aber insgesamt ist er viel gemütlicher. Und er hat weniger Interesse an Tricks und so Sachen. Er läuft mehr nebenbei, während die anderen viel mehr tun wollen, viel präsenter sind und einfach ein anderes Aktivitätslevel haben.

    Ich bin auch der Meinung, daß der Körperbau wesentlich wichtiger als das Gewicht ist.

    Ich bin aber immer noch dafür, dass die Gewichtsgrenze bei den Chis von 3 auf zumindest 5kg angehoben gehört.

    Trotzdem ist der Körperbau ausschlaggebend für mich.

    Meine Fiora mit 2,5kg oder Emma mit 3,2kg haben einen wesentlich funktionaleren Körperbau und die kleinere Gefahr im Alter Probleme mit Arthrose oder Bandscheiben zu bekommen als Otis mit 7kg.

    Mit der Strecke die wir gehen, hat Otis keine Probleme, aber seine kurzen Beine machen ihn langsamer, der kompakte (schwere) Körper auf den kurzen Beinen macht ihn schwefälliger. Die anderen traben locker, leichtfüßig neben uns her, Otis trabt kaum im Freilauf, entweder geht er, oder er macht so ein Zwischding aus Galopp und Trab.

    Er ist weniger wendig, weniger "spritzig", Sprünge hinunter sind sicher gefährlicher für seine Vorderbeine, als bei den kleineren, leichteren Hunden.

    Er "plumpst" mehr, Fiora kann durch ihre längeren Beine mehr abfedern.

    Nun ist Otis ein Mischling aus Chi und Pekingese (daher sein Körper) und kein Rassehund, aber Rassehunde mit ähnlichem Körperbau (Dackel, Bassett, Corgi..) finde ich auch sehr problematisch. Obwohl sie über 5kg wiegen

    Fiora

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    Emma

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    Otis, leider kein halbwegs ordentliches Standbild, aber die kurzen Beine sind erkennbar

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    Gott sei Dank gab es bezüglich Knochenbrüche noch kein Problem bei uns, obwohl wir uns schon öfter auf Fiora draufgesetzt haben.

    Aber die ist auch unter Decken und Pölstern kaum zu sehen.

    Suchbilder ;)

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    Mit dem Fuß haben wir die Hunde auch schon öfter weggekickt. Auch das blieb folgenlos. Auf die Pfoten sind wir Ihnen leider auch schon öfter gestiegen. Es wird gequietscht, aber ich kann mich nur an einmal erinnern, dass danach gehumpelt wurde (meine Tochter stieg der 12 Wochen alten Fiora mit Wanderschuhen auf die Pfote, da humpelte sie fast eine Woche. Aber gebrochen war auch da zum Glück nichts)

    Emma wurde vor ein paar Monaten von einem Border überrannt. Sie hat sich mehrmals überschlagen (auf einem Schotterweg) , ich dachte echt, das sie sich irgendwas gebrochen hat. Das sah wirklich furchtbar aus. Aber sie humpelte zum Glück nur kurz, dann war wieder alles normal.

    Also ich bin nicht sicher, ob wir einfach bisher Glück hatten, oder Halter wo sich ein Hund in der Bettritze verletzt einfach Pech.

    In meinem persönlichen Umfeld kenne ich zum Glück keine durch "Haushaltsunfälle" verletzte Kleinsthunde. Davon lese ich nur hier im Forum und ich hoffe, dass wir von so schrecklichen Unfällen verschont bleiben.

    Dennoch möchte ich die Zucht von immer kleiner und leichter nicht verteidigen!

    Fiora auf 5kg "aufgeblasen" fände ich super.

    Ich finde eure Berichte über Freilauf sehr interessant. Im Laufe des Threads (und bewundern der Fotos) hab ich mitunter wieder verdrängt, wie viel Management es bedeutet und mit wieviel Aufmerksamkeit man bei Spaziergängen mit Jägern dabei sein muss.

    Ich hatte schon Hunde die gerne gejagt hätten.

    Damals hab ich mir geschworen, das kein Jagdhund mehr einzieht, weil Spaziergänge immer meine volle Aufmerksamkeit gebraucht haben und ich das schon anstrengend empfand. Mit den Jahren sind die Erinnerungen aber wieder verblasst..

    Eure Berichte lassen mich jetzt meine Tüddelrunden mit Otis wieder sehr genießen. xD

    Kann sein, dass es so bleibt. Verlassen würd ich mich nicht drauf. Sie ist einfach noch sehr jung und das bei ner spätreifen Rasse und wenn sie "Sowas" noch nicht allzu oft gesehen hat, kanns etwas dauern, bis der Reiz richtig reizvoll ist.

    Sag ich, auf die Gefahr hin, mal wieder der Miesmacher zu sein.

    Miesmacher sein finde ich ok.

    Dieser Thread wird ja auch von (noch) Nicht-Windhundhaltern, aber Interessierten gelesen und da finde ich es sehr wichtig darauf hinzuweisen, dass es so nicht bleiben muss und sich das Jagdverhalten in Schritten aufbaut.

    In vielen Threads (egal ob bei den Spaniel, Schäferhunde etc) wird gesagt, daß es wichtig ist auf rassespezifische Besonderheiten hinzuweisen.

    Nicht das jemand in Threads schöne Fotos von tollen Hunden sieht und sich denkt "alles kein Problem".

    Im besten Fall bleibt es so problemlos und man hat Glück, aber ich finde es wichtig - vor allem bei langen Threads, wo Neuuser vielleicht nicht gleich von Seite 1 beginnen - immer wieder darauf hinzuweisen, das es sich um Vollblutjäger handelt.

    So wie bei den Malis zb immer wieder hingewiesen wird, dass sie mit 3x Gassi und sonst Familienhund nicht glücklich werden. Und wenn doch , es eine Ausnahme ist.

    Allzu oft gibt es Threads mit schönen Instagram Fotos, aber wie viel Arbeit in den Hunden steckt erfährt man nicht.

    Da finde ich Threads dann sehr angenehm, wo ehrlich über die auf und abs berichtet wird. Die sind für Rasseinteressierte viel wertvoller.

    Warum da jetzt zickig auf den freundlich formulierten Hinweis reagiert wird, verstehe ich nicht.

    Meine Kinder hatten die in der Schule als Hausschuhe. Haben sie sich ausgesucht, weil man da so kleine Dinger in die Löcher stecken konnte. Das gefiel ihnen.

    Ich trage jetzt die Crocs meiner Tochter, die ihr zu klein wurden, im Garten. Türkis mit rosa Streifen. |)

    Schick ist anders. Aber zum wegschmeißen doch zu schade. Irgendwann (ich trag die jetzt seit 6 Jahren) wenn sie nicht mehr leben, kommen dann die dunkelblauen mit weißem Rand und roten Streifen vom Sohn dran....

    Timurs Eltern wurden angeschafft, weil der Fuchs die Gänse holte. Letztens las ich von einem Fall in England, wo eine Möwe einen Chihuahua aus einem Garten davontrug. Eines meiner Kaninchen wurde von einem Marder getötet, der in den Auslauf kam. Was ich damit sagen will, je nachdem, wo ich wohne, welche Tiere ich halte, muss ich entsprechende Vorkehrungen treffen, um sie zu schützen.

    Natürlich muss ich schauen, dass ich meine Tiere schütze.

    Für meine Kaninchen gab es auch ein mardersicheres Nachtgehege.

    Untertags hatten sie den ganzen Garten zur Verfügung.

    Und sollte der Wolf wieder (wir hatten zum Glück nur einen Durchzügler) kommen, muss man schauen wie sich das entwickelt.

    Ich gehe ja nicht davon aus, dass ein gesunder Wolf in meinen Garten springt und meine Hunde holt.

    Ich gehe schon davon aus, dass er sich zurück hält und man ihn nicht bemerkt.

    Trotzdem bin ich so ehrlich, dass ich froh bin, dass hier kein Wolf lebt. Und auch kein Löwe, kein Gepard, keine super giftigen Schlangen und Spinnen,....

    ChiBande
    Ich kann das verstehen, dass das Wort "normal" in dem Zusammenhang mit schrecklichen vorzeitigen Todesfällen und Schicksalen irgendwie "pietätlos" erscheint, aber so meint es doch keiner. Wir werden niemals ganz verhindern können, dass Menschen oder auch Tiere irgendwie schrecklich zu Tode kommen und das meinen wir mit "normal". Nicht, dass es nicht immer, egal wo auf der Welt, schrecklich ist, wenn ein solcher Vorfall/Unfall geschieht. Aber ganz vermeiden kann man Lebensrisiken nun ja mal einfach nicht, man kann nur abwägen, welche man als Gesellschaft gewillt ist einzugehen.

    Ich verstehe was ihr meint.

    Es ist normal, daß nicht alle Menschen eines natürlichen Todes sterben.

    Ich glaube jeder versteht, daß das Leben Risiken birgt. Das sich die Risiken im Laufe der Zeit auch verändert haben.

    Waren es früher (in unseren Breitengraden) wilde Tiere, oder Krankheiten, gegen die es heute Impfungen gibt, wurde es später dann der Verkehr usw.

    Es wird immer eine Anpassung geben. Egal ob sich Menschen, Tiere oder Pflanzen anpassen müssen.

    Auch das der Wolf zurück kommt, nehme ich hin. Aber doch so, das er scheu bleibt und sich von Menschen möglichst fernhält und Tierhalter nicht in den Ruin treibt.

    Und ja, ich bin so egoistisch, daß ich meine Hunde in meinen Garten unbeaufsichtigt laufen lassen möchte und es nicht als normal empfinden muss, dass der Wolf sie holt.

    Und wenn ich damit leben muss, weil Wildtier über alles, dass er bis in meinen Garten kommt, möchte ich mich oder meine Lieben dann wenigstens verteidigen dürfen und ihn nicht mit klatschen und gut zureden zum Abzug zu bewegen und ihn bitten mir "seine" Beute zu überlassen.