Beiträge von ChiBande

    Also, ich wollte niemanden auf den Schlips treten. Natürlich darf jeder für sich die beste Lösung finden ohne sich zu rechtfertigen.

    Ich wollte nur in den Raum werfen, das es ab einer gewissen Temperatur zu Schimmelbildung kommen kann.

    Als ich warme Steine hörte bin ich von einer Temperatur um die 15 Grad ausgegangen. Bei 20 Grad gibt's da mit Schimmel oder Feuchtigkeit/Klammheit noch keine Probleme.

    Ich hab heute den Ofen bei 17,5 Grad eingeheizt. Beim rumsitzen war es schon frisch. Wenn man sich bewegt war es aber ok.

    Ich hab jetzt 23,4 Grad und schwitze.. :hot_face:

    Für mich ist es über 20 Grad eindeutig zu warm... Ich bin zwar nicht so hitzig wie meine Söhne, die halbnackt bei 18 Grad herumrennen (Pulli und warme Socken brauch ich schon), aber zu warm geht bei mir gar nicht. Da bekomme ich Kopfschmerzen.

    Also ich muss zugeben, ich friere dieses Jahr einfach viel mehr als sonst üblich. Wir haben 18°C im Haus (modernes Haus), aber mir ist einfach nur kalt. Trotz Pullover, nachts zusätzlich dicker Schlafanzug und Decke. Vielleicht noch die Umstellung vom Sommer? :ka:

    Es ist (zumindest bei uns) heuer sehr schnell "kalt" geworden. Von 28 Grad ging es direkt runter auf 18 (und morgens wenn ich außer Haus muss, hat es nur 9 Grad)

    Ich denke man braucht da einfach eine Zeit um sich darauf einzustellen.

    Zauber_Kröti

    Achso, ich hatte es so im Kopf, dass das eine "normale" Sparmaßnahme sein könnte.

    Eine Weiterverwendung von Ressourcen ist natürlich sinnvoll.

    Ich mag das eigentlich sehr gerne. Ich lass es aber nicht in Wasser quellen, sondern in (falscher) Suppe.

    Da schmeckt das dann schon gut.

    Mein großer Sohn, mag aber die bröselige Konsistenz nicht so gerne.

    Mir egal. Soll er sich selbst was kochen. |)

    Ich wollte nur ganz kurz Gedankenanstöße bringen:

    Wasserhahn auf kalt stellen und kurze Handwäschen und Zähneputzen nur mit kaltem Wasser..

    >Mein Abfluss im Bad war jahrelang verstopft. Meist ist es abgelaufen, aber sehr langsam. Irgendwann ging dann gar nichts mehr. Ich hab es dann mit einer Kombi aus Rohrfix und heißem Wasser geschafft, ihn wieder durchlässig zu bekommen.

    Das Problem: Durch das kalte Wasser, lösen sich Fette und Seifenreste nicht so gut, und die Rohre verstopfen.

    Seit ich ca 1x pro Woche/alle 2 Wochen (wie ich daran denke), das Wasser richtig heiß für etwa 1 Minute laufen lasse (mir tut die Verschwendung irgendwie weh, aber verstopfte Rohre sind halt auch blöd), hatte ich nie wieder Probleme mit dem Abfluss. Manchmal, wenn ich daran denke, schütte ich auch das heiße Nudelwasser in den Abluss im Bad.

    Frieren im Haus

    > Weil ich jetzt einige Beiträge gelesen hat, mit dicker Decke sitzen usw. Das Kälteempfinden ist natürlich unterschiedlich.

    Dicke Decke, Haube, heiße Steine... liest sich für mich, als hätte man vor unter 15 Grad in der Wohnung/Haus zu haben.

    Das würde ich vermeiden. Die Mauern kühlen dann schon ordentlich aus, und Bettwäsche, Kleidung (im Schrank) etc. wird sehr klamm und fühlt sich unangenehm feucht an.

    Ich hatte letzten Winter das Vergnügen das zu erfahren, als die Therme für knapp 2 Wochen ausfiel und wir im 1. Stock und DG etwa 13 Grad hatten. Im EG konnte ich mit dem Holzofen heizen. Im 1. Stock, haben wir jetzt auch einen..

    Mein Haus ist alt. Ich habe alte Doppelfenster, keine Dämmung (35er Ziegel im EG, der Aufbau aus den 70ern hat 30er Ziegel und man merkt die 5cm total), die Wetterseite hat noch das "schicke" Eternit drauf.

    Im EG hatte es gestern als ich nach der Arbeit heimkam 18,5 Grad, im 1.Stock und DG 17 Grad.

    Noch weigere ich mich die Gasheizung anzuwerfen. Im Übergang verwenden wir die Holzöfen.

    Gestern hab ich für 2h im EG und 1. Stock den Holzofen eingeheizt. Das hat es schön gemütlich gemacht.

    Derzeit hat es 19 Grad und ich sitze im Homeoffice. Feuer werde ich dann vielleicht am Nachmittag machen.

    Zum Glück sind meine Kinder nicht erfroren, die Buben sind gestern mit kurzer Hose und ohne Socken herumgelaufen...

    Also, weniger heizen - bin ich absolut dafür. Nicht nur wegen der Kosten, auch wegen der Ressourcen.

    Aber Haus/Wohnung komplett auskühlen zu lassen und Steine heiß machen (hat irgendwer geschrieben), finde ich dann doch übertrieben.

    Ich hab übrigens Couscous für mich entdeckt.

    Das ist ja noch schneller und mit weniger Strom/Gas Verbrauch zu machen als Reis oder Nudeln.

    Gibts da irgendeinen Nachteil? Haltbarkeit oder so... Weil Couscous wäre ja DIE perfekte energiesparende Kohlehydratbeilage in Notzeiten, oder irre ich mich?

    ...

    15 Minuten später, ich komme in die Küche. Brot liegt tatsächlich draußen, Gefrierschranktür steht offen.

    Und ja, ich liebe meine Familie :headbash:

    Wie ich das gehasst habe!

    Ständig war die Türe offen. Aber niemand wars. Oder keiner.

    Ich kann gar nicht sagen wie sehr ich Niemand und Keiner hasse :rotekarte: ... Wenn ich die 2 mal erwische, dann setzt es was. Ständig lassen sie Türen offen, und Teller AUF dem Geschirrspüler stehen, und Lichter brennen, und wenn ich meine Naschlade aufmache und es ist nix da, dann war es auch Niemand oder Keiner. :barbar:

    Aber das Problem mit der Tiefkühltüre konnte ich mir einer Kindersicherung lösen. Das Problem war nämlich, dass die Türe entweder nicht fest genug zugedrückt wurde (einfach nachlässig zugeschlagen) , oder zu fest zugeschlagen, das sie wieder aufsprang.

    Aber mit der Kindersicherung muss man sich nun Zeit nehmen die Türe ordentlich zu schließen und die Sicherung einklicken. Siehe da, die Türe war seitdem nie wieder offen.

    Wir haben seit dem Krieg in der Ukraine-Krise die Gas-Zentralheizung ausgeschaltet und nutzen sie nur kurz, um warm duschen zu können (sprechen uns dann mit den Schwiegereltern ab). Nervig, aber ein absolutes Luxusproblem.

    Ansonsten sieht es noch mau aus, ich überlege noch, wie wir sinnvoll Wasser sparen bzw. auffangen können, damit gehen wir noch sehr sorglos um.

    Wasser spare ich auch vermehrt.

    Meine Söhne hab ich angehalten kürzer zu duschen. Die standen oft 30 Minuten unter der Dusche. (Tochter und ich sind flott, da wird nicht unnötig rum getrödelt) Da ich den Boiler kleiner gedreht habe ginge das jetzt eh nicht mehr, weil nicht mehr soviel warmes Wasser vorhanden ist, aber sie haben auch verstanden, daß es prinzipiell einfach nicht ok ist so verschwenderisch zu sein.

    Jetzt duschen sie etwa 9 Minuten (3 Lieder auf iTunes)

    Ich hab in der Küche ein riesiges Porzellanwaschbecken. Pfannen und Töpfe spüle ich mit der Hand, weil ich nur einen kleinen Geschirrspüler habe. Da das Becken so groß ist, und ich das nicht füllen mag, hab ich unter fließendem Wasser abgewaschen (was mir immer unangenehm war) . Ich hab jetzt das Faltwaschbecken vom Campingzeug genommen und stelle das ins Spülbecken und fülle das mit Wasser an, verbraucht viel weniger.

    Zum Zähneputzen verwenden wir jetzt einen Zahnputzbecher zum Mund ausspülen.

    Das verbraucht wesentlich weniger Wasser, als wenn man danach aus dem Wasserhahn trinkt und spült.

    Ich lasse morgens das erste Wasser immer etwas laufen um die alten Leitungen durch zu spülen. Das Wasser fange ich auf und verwende es für die Zimmerpflanzen.

    Der Mischhebel ist auf kaltes Wasser eingestellt, zum schnell Händewaschen reicht das.

    Schnelles Solarpanel...

    Da hab ich vor einem Jahr ein Jackery 100 Watt Panel mit einer 500 Watt Power Station gekauft.

    Die Power Station lade ich in der Sonne auf und dann laden wir daran im Haus "kleine" Verbraucher wie Handys, Kindle, Smartwatch etc auf. Die Power Station hab ich jetzt in dem Jahr 3x geladen.

    Oder ich lade eben mit dem kleinen 10 Watt Panel direkt draußen. Das hat 2 USB Anschlüsse, da braucht man nur die Kabel anstecken und los geht's..

    Ich bin für unsere Zisterne sehr dankbar. Die möchte ich echt nicht mehr missen.

    Blumengießen mit Leitungswasser würde mir sehr "weh" tun.

    Und im Notfall könnten wir es fürs WC verwenden.

    Zum Energiesparen, ich habe schon früher geschaut, das ich nicht unnötig Strom verbrauche, was ich immer schon gemacht habe:

    - Deckel am Topf

    - Licht hinter sich abdrehen/bzw nicht unnötig aufdrehen

    - wenig mit Backofen kochen bzw nicht für 3 Pizettis nutzen (dafür wurde eine Heißluftfriteuse angeschafft)

    .. sowas halt..

    Was seit einigen Monaten gemacht wird (etwa Jahreswechsel)

    - Alle unbenutzten Stecker sind gezogen

    - einige Verteilersteckdosen mit Kippschalter sind schon im Einsatz

    - Arbeitslaptop wird nach der Arbeit abgedreht und ausgesteckt (bisher nur zugeklappt)

    Was ganz neu ist:

    - Mein Warmwasserboiler steht nun auf Stufe 2 (früher Stufe 3 und geht bis 5).

    - Router wird abends ausgesteckt

    Im Moment fällt mir nicht mehr ein.

    Ich habe keinen Trockner und keine Klimaanlage. Heuer hatte ich im Erdgeschoß den Ventilator nur 2x aufgedreht, mein Sohn im Dachgeschoss hatte ihn schon öfter an, aber da oben ist es auch heiß gewesen.

    Leider boykottieren mich meine Söhne etwas. Also sie verschwenden nicht absichtlich Strom, aber sie vergessen den Venti abzudrehen, "weil sie ja nur kurz rausgehen" oder drehen das Licht im Bad auf, obwohl es nicht nötig wäre...

    Da war ich immer schon dahinter, aber jetzt mache ich es mit mehr Nachdruck.

    Ach, ich lade mein Handy oft mit dem kleinen 10Watt Solarpaneel auf. Das funktioniert erstaunlich gut und schnell.

    Auch Taschenlampen und Powerbanks lade ich mit Solar auf.

    ChiBande

    Vielleicht beruhigt es dich ein bisschen wenn ich dir sage, dass man in Schweden das Bargeld bis 2030 abschaffen will. Und soweit ist Schweden nicht weg von Deutschland. Und ich glaube nicht, dass man dort alles extrem locker und lustig sieht (sieht man ja auch an der schwierigen Regierungsbildung und dem deutlichen Rechtsruck).

    Im Urlaub hab ich das gemerkt. Selbst beim Hausflohmarkt konnte man dort mit Karte zahlen.

    Ich habe heute im Radio von der (ich glaube) Münze Österreich eine Werbung gehört, wo es darum geht immer etwas Bargeld zu Hause zu haben, denn im Falle von Blackout funktionieren auch die Bankomaten nicht.

    Der Spot war quasi auf harmlos und nett und locker gemacht um keine Angst zu schüren. Aber eigentlich muss ich sagen, daß mich das schon zum Nachdenken bringt.

    Vor nicht langer Zeit, wollte man von Bargeld wegkommen und hat die Kartenzahlung beworben - und nun das.

    Ein Spot im Radio, Bargeld zu Hause zu haben.....als wüssten "die" etwas...

    Ich glaub ich werde schon paranoid...