@Lisa.
Ganz bezaubernde Bande hast du. 
Bei uns ist letzten Samstag ein Kaninchenmädchen eingezogen.
Sie ist noch sehr jung (unter 1 Jahr).
Die Vergesellschaftung haben wir im Haus gemacht im oberen Vorraum.
Gandalf hatte die ersten Minuten etwas Angst vor ihr, ignoriert die Kleine jetzt aber total. Sie würde wohl gerne mit ihm mehr Kontakt aufnehmen, legt sich auch mal zu ihm unter die Weidenbrücke, wenn sie Angst bekommt, aber von Gandi kommt gar nichts. Er lässt sie bei sich liegen, aber wenn sie nicht da ist, ists auch gut.
Nachdem sich in den letzten Tagen weder was verschlechtert hat (ev. doch ein jagen oder so) oder verbessert hat (er sucht aktiv Kontakt zu ihr), haben wir beschlossen sie ins Außengehege zu setzen.
Der Kleinen gefällt es super gut dort, sie schlägt Haken und springt in die Luft, frisst Gras und ist viel unterwegs.
Sie wechselt auch vom Wiesengehege in den Stall und von dort durch die Röhre in den Auslauf. Sie nutzt alles.
Gandi bleibt eigentlich da wo man ihn hinsetzt. In der Wiese unter der Weidenbrücke, von dort dreht er nur ein paar Mal seine Runden.
Setzt man ihn in den Auslauf, bleibt er halt dort..
Bevor die Kleine kam, durfte Gandi im ganzen Garten freilaufen, weil er sich a) nicht so viel bewegte und b) sich gut fangen lässt und c) nichts frisst, was er nicht kennt und d) die Hunde und Katzen ihn ignorieren. Das hat er sehr genossen und ist auch mit jedem Tag agiler geworden.
Mit der Kleinen trau ich mich das ganze natürlich nicht und so muss auch er im geschützten Bereich bleiben. Und das dürfte ihm nicht so gut gefallen. Wie gesagt, er bewegt sich kaum.
Irgendwie hab ich ein schlechtes Gewissen. Ich wollte ihm, da er wieder so schön fit war, eine mit einer Partnerin eine Freude machen.
Nun ist er wieder ruhiger und die Kleine hopst alleine durch die Gegend, wirkt aber nicht unglücklich. Die ist ein Sonnenschein...
Lt. Pflegestelle könnte ich gleichaltrige Widderdame bekommen, damit das Mädchen ein gleichaltriges Kaninchen hat.
Von einem Kastraten rät sie ab, da Gandi scheinbar doch unsicher mit anderen Kaninchen ist. Ev. sieht er schon schlecht und bei einem Buben hätte sie Angst, dass er spürt, dass Gandi unterlegen ist und sich mit ihm anlegt.
Jetzt ist guter Rat teuer. Lasse ich sie zu Zweit und sie wachsen schon noch zusammen und die Kleine muss sich mehr um Gandi bemühen, weil sie ja kein anderes Kaninchen hat, oder bekommt sie eine "Spiel"Partnerin und die 2 bilden ein Team und Gandi bleibt im besten Fall "alleine" und im schlimmsten Fall stellen sie sich gegen ihn.
edit: Sie fressen nebeneinander, sie schaut auch was er frisst und geht dann auch dorthin (Hibiskus oder Buche zb). Total entzückend. Mir tut sie irgendwie leid, weil sie so ignoriert wird..