Kurz zur Erklärung: Meine Hunde sind anderen Hunden gegenüber ängstlich, was sich in verbellen äußert.
Wir arbeiten dran, mittlerweile wird nicht mehr jeder gesichtete Hund verbellt, die Abstände zum anderen Hund werden kürzer..an desinteressierten Hunden ist ein vorbeigehen (an der anderen Straßenseite) ohne bellen bei Otis schon möglich. Flo ist noch nicht ganz so weit.
Beim Morgengassi:
Ich gehe mit Flo (an der Leine) und Otis (ohne), als ich hinter uns einen Mann mit Pinscher (an der Leine) bemerke.
Also wurde Otis auch angeleint. Anfangs reagierten die Hunde gar nicht, als er näher kam, bekam Flo Angst und drehte sich immer um, konnte aber mit einem "weiter" abgelenkt/weiter geschickt werden.
Irgendwann holte uns der Mann vor dem Friedhof, also keine Gehsteige, aber doch einiges an Platz, ein.
Flo war eigentlich sehr brav. Kein Stakkato-Bellen, nur hin und wieder ein Wuff. Otis musste einmal mitmachen.
Der Mann blieb stehen und sagte: Die Kleinen müssen immer am lautesten bellen.
Ich:
Und erkläre dann, dass sie schon so oft gejagt wurden und Angst haben.
Da kam er auf mich zu (
) und sagte: Die tut nix, vor der brauchen sie keine Angst haben.
Je näher der Hund kam, umso weiter wich Flo zurück. Ich nahm sie dann auf den Arm, wo sie auch gleich ruhig blieb.
Es ergab sich dann ein sehr nettes Gespräch mit dem Herrn. Die Pinscherdame hat vorbildlich unsere Hunde ignoriert und ihnen den Po zugedreht.
Am Schluss konnte ich sogar Flo wieder absetzen und sie traute sich an der Schwanzspitze der Hündin zu schnüffeln. 
Insgesamt ein tolles positives Erlebnis für meine Hunde. Ich hoffe die Dödeln merken sich das auch.