Beiträge von ChiBande

    Mhpf okay. Das klang in Deiner Schilderung so, als ob Enzo knurrend "im" Napf sitzt, und niemand ihm was gesagt hat.

    So wie Du es jetzt beschreibst, machts natürlich keinen Sinn, das weiter zu probieren.

    Ja IM Napf wäre er wirklich am liebsten gesessen. Und dann wenn er satt ist, sich gemütlich in der Schüssel einrollen und das Futter mit seinem Körper sichern. :headbash:

    Ich fragte mal einen Halter der einen "lustigen" Kommentar abgab, wie er reagieren würde, wenn ein Elefant - nicht mal doppelt so groß wie ein Mensch - sein Hund aber 3x so hoch wie meiner - auf ihn zugaloppieren würde und sein Pfleger ihm ein "der will nur spielen" zuruft.
    Stehen bleiben und sich über den freundlichen Elefanten freuen und eine Runde mit ihm toben, oder doch eher schreiend die Flucht ergreifen bzw. versuchen den Elefanten mit Geschrei und Angriff versuchen von seinem Kurs abzubringen.

    Erst fand er es nur lustig, als ich aber nachhakte, gab er zu dass es wohl bedrohlich auf ihn wirken würde.

    Wieso durfte Enzo die Schüssel verteidigen?
    Da hängts ja schon...
    Klar klappt das dann nicht.

    Natürlich durfte er nicht. Er wurde zurechtgewiesen und weggeschickt.
    Nur kann ich ihn nicht die ganze Zeit im Auge behalten. Kaum nicht aufgepasst, ist er wieder davor gesessen und hat die anderen weggeknurrt. Wieder hingegangen, zurecht gewiesen und weg geschickt und das ganze von vorne.
    Teils wars dann so, dass er geknurrt hat und als ich ums Eck kam, ist er von selbst weggegangen.

    Und Emma zb hat sich gar nicht mehr hingetraut. Auch als Enzo auf den Platz geschickt wurde, ist sie nicht an die Schüssel gegangen.

    Ich sah da dann einfach keinen Sinn in dem Füttern nach Bedarf, wenn es den Hunden Streß macht.
    So viele Vorteile sah ich in der Sache auch nicht, dass ich das dann ewig durchgezogen hätte.

    Ich habe mal eine Zeitlang probiert eine Schüssel mit Trockenfutter stehen zu lassen. Also Essen nach Bedarf.
    Da hat aber Enzo die Schüssel verteidigt. Und er und Otis hatten Streß miteinander.

    Die Mädchen lagen dann angespannt auf der Lauer und als Enzo dann irgendwann mal wegging, sind sie schnell hingelaufen und haben das Futter hineingeschlungen.

    Ich hab das dann nach einiger Zeit abgebrochen.

    Tatsächlich haben sie dann lange Zeit jeder mit eigener Schüssel nebeneinander gefressen.
    Es wirkte aber nicht entspannt.

    Jetzt fressen die Mädchen in Küche und Esszimmer und die Buben im Vorzimmer in verschiedenen Ecken.

    Ich habe das Gefühl, dass es jetzt, wo jeder für sich is(s)t, sie wesentlich entspannter sind und das Essen nicht so schlingen bzw. es schützen müssen.

    Danke für den Tipp.

    Ja, bei der Menge kann ich tatsächlich nicht mehr viel weglassen. Er bekommt jetzt schon nur noch knapp das doppelte von den anderen (wiegen zw. 2,5 und 3kg) und er wiegt 7kg (hat aber einen ganz anderen Körperbau und Größe. Also kein 7kg schwerer Chi :ugly: ).
    Als Leckerlies frisst er gerne Gurke.


    Echt? Ich treffe nur solche. Zumindest interpretiere ich das extrem hektische hochnehmen, schützend die Arme drum schlingen, wegdrehen und in möglichst großem Bogen vorbeigehen als Angst.Ich erschrecke mittlerweile richtig, wenn es mal nicht passiert... Hat mich ein Yorkiehalter letztens erst dafür ausgelacht...

    Ich leine meine Hunde auch bei Hundebegegnungen an (egal wie groß der Hund ist) bzw. hebe sie teilweise hoch.
    Meine Hündin hat Angst, seit ein Schäfer sie verfolgt hat. Sie bleibt bei manchen Hunden stehen und geht nicht weiter. Hat sichtlich Angst und Streß.
    Warum sollte ich sie da stehen lassen und mit ihrer Angst alleine lassen. Ich hebe sie hoch, vermittle ihr Sicherheit, wir passieren dadurch den andren Hund schneller und gut ists.

    Ich versteh auch nicht wieso so viele Halter großer Hunde da so ein Problem damit haben und das so oft bereden müssen. Fühlen sie sich dabei angegriffen?
    Es ist als würden nur Halter kleiner Hunde ihre Hunde anleinen.

    Auch unsere Schäfer-Mixe die meine Eltern immer hatten, habe ich bei Begegnungen angeleint.
    Da kamen aber nie blöde Sprüche wie "keine Angst, meiner hat schon gefrühstückt" oder ähnliches.

    Davon soll sich jetzt bitte niemand angegriffen fühlen , aber einerseits sich zu echauffieren über Hunde mit zu kleinen Nasenlöchern und Co , zeitgleich aber alles herabzuspielen bezüglich Gefahren denen Kleinhunde mit geringem Gewicht ausgesetzt sind hat schon was von Doppelmoral bzw nicht sehen wollen.

    Dazu nochmal ne Frage , hatte letztens ein Gespräch mit ner Prager Rattler Halterin die sagte diese Rasse sei robust.
    Robust ist für mich persönlich was anderes ohne das negativ zu meinen :ka:

    Meinst du so wie vor vielen Seiten, als man den Froschgang von Schäfern angesprochen hat (und Videos von im Ring laufenden Schäfern gepostet wurden), das von vielen Schäferhaltern als "Showpose" oder "Showlaufen" genannt wurde?

    Es verteidigt doch fast jeder seine Rasse.

    Ich dachte dass der Fuchs ev. angefahren wurden. Es wirkte als würde er unrund gehen. Aber nicht besonders auffällig. Wäre er nicht vor meinem Auto gegangen und gut ausgeleutet worden, wäre es mir nicht aufgefallen.

    Räudig sah er nicht aus, auch nicht ausgemergelt oder so. Eigentlich recht propper.

    Wie auch immer, ich denke dass es eben schon auf den Hund ankommt.
    Otis hat schon vor Wochen reagiert, Floh ist das total egal.


    Wenn bei uns jetzt 2 Wölfe gesichtet wurden, kann ich wohl davon ausgehen, dass es ein Pärchen ist.