Beiträge von ChiBande

    :lol:
    Allein der Gedanke an die ganzen Leute, die mit Wurfzelten bewaffnet durch die Wälder ziehen...

    Erhöhter Futterständer klingt fies. :stock1:

    Aber ich denke auch, im Falle des Falles wären sie eingepackt und ich hätte beide Hände frei. Und ich glaube auch nicht, dass sie da drinnen einen Terz veranstalten würden.


    Nur...immer mit so einem Ding unterwegs sein, für den unwahrscheinlichen Fall das uns Isegrim begegnet...

    edit..
    Jetzt hab ich tatsächlich das Internet nach so einem Ding durchforstet. :lol:


    Gar nicht so teuer...und genug Platz für Westen und Trinkflasche und Jause... (wenn mein Jüngster mit geht, hab ich immer unglaublich viel Klumpat mit..)

    Aber solange es nur ein einzelner Wolf ist, ist das mal kein Thema..

    Ja, mach ich aber auch nicht. Wolf hat ein großes Revier und jagt nicht immer an denselben Stellen. Trotz Wolfsgebiet streift der also nicht permanent alle Örtlichkeiten stündlich/täglich ab. Das ist mal einfach so. Man muß also nicht andauernd mit einem Wolf rechnen.Meine haben einfach nochmal ganz deutlich ihren Rückruf gelernt. Da ist also nichts mit Rüde schnüffelt noch zu Ende oder pinkelt nochmal... das gibts nicht. Rückruf ist jetzt und sofort und zwar zackig. Außerdem gehts natürlich nicht vom Weg runter und der Radius ist auch auf dem Weg gering.
    Mehr will ich nicht. Die Hunde müssen auch noch Lebensqualität haben.

    An deiner Stelle würde ich mir wahrscheinlich so einen Hundejogger anschaffen, wo alle reinpassen. Und den würde ich so positiv besetzen, dass die ruckizucki angeflitzt kommen und da rein hüpfen. Im Ernstfall hättest du dann die ganze Bande da drin und Wölfi müßte es erstmal mit dir aufnehmen.

    Ja genau so denke ich auch. Er ist ja nicht nur in der Au unterwegs.
    Er hat ein großes Revier und wird dieses ständig ablaufen.

    Als super Rückruf haben wir eine Hundepfeiffe.
    Ich war erstaunt, als ich sie nach mehr als 6 Monaten wieder mal benutzt habe, wie toll die Hunde immer noch darauf hören.
    Ich muss sagen, dass die Hunde prinzipiell eh in ca 5m Radius um uns sind.

    Die Idee mit Hunde verpacken hat was.
    Ich hab meiner Tochter schon gesagt, sollt mal (was wahrscheinlich eh nie sein wird) ein Wolf auf Tuchfühlung gehen, ich ihr alle Hunde in die Hand drücke und
    ich mich um den Wolf kümmere.
    Aber sicher verpackt klingt praktisch. Und man hat die Hände frei.

    Andererseits gehe ich wirklich davon aus, dass wir nie Kontakt zueinander haben werden.

    Aber das ist doch optimal, eigentlich. Besser, als hättest Du Hunde, die mal eben ins Unterholz etc. pp. verschwinden.

    Aber warum denn nicht? Wenn Du doch davon ausgehst, bei Gefahr machten sie dies:

    dann würden sie doch auch ohne Leine so reagieren? Oder nicht :ka:
    Das verstehe ich alles jetzt nicht ... Das klingt für mich alles besser, wie bei einem Jagdhund, der sich vll. Wölfi mal aus der Nähe anschauen möchte ... Oder einem Schutzhund, der sich Wölfi auch mal aus der Nähe anschauen möchte. Oder bei einem Tutnix, der ein Spielchen anbieten würde und nicht auf Rückruf reagiert .. :ka:


    Wahrscheinlich ... was ich mir nicht vorstellen kann, wenn ihr als Gruppe unterwegs seid, dass ihr wirklich ernsthaft ein erstrebenswertes Ziel sein könntet ... Vll. klingt das alles erst mal erschreckend und relativiert sich nachher wieder ...

    Hm, also in Wolfsgebiet soll man ja seine Hunde an der Leine lassen und eng bei sich führen.
    Also eigentlich darf/soll ich sie nun nicht mehr frei laufen lassen.

    Gut fand ich, dass die Rüden - was auch immer - angezeigt haben. Denn da konnte ich reagieren und habe umgedreht. Aber ich muss sagen, dass der Spaziergang nicht unbeschwert war.
    Emma, die sonst in der Au nie angeleint ist (weil sie eine Trödlerin ist und jeden Grashalm einzeln inspizieren "muss"), wurde von meiner Tochter an die Leine genommen, weil sie (also die Tochter) sich sehr unwohl gefühlt hat.
    Das kommt halt auch noch dazu. Ich habe nicht nur unsere Hunde mit, sondern auch noch zumindest auch meine Tochter. Öfter auch meinen 11jährigen Sohn und seine Freunde.

    Wie gesagt, ich glaube nicht, dass der Wolf uns auflauert und auffrisst. Aber unbeschwert in Gedanken versunken durch die Au schlendern oder sich ans Wasser setzen ist nicht mehr.
    Der See, wo wir immer waren, hat nur eine sehr schmale "Landzunge". Da hat man nur ca 3x5m Schotter und dann schon die dicht bewachsene Böschung. Man ist tiefer als der Weg.
    Also bisher fand ich das idyllisch. Wenn ich mir aber vorstelle unten zu sitzen und meine Rüden fangen ins meiden an und ich komme von dort nicht weg, weil nur genau ein Weg wieder hoch geht, dann finde ich das weniger prickelnd.

    Ich pack die Fotos mal in den Spoiler.
    So siehts dort aus, damit man sich was vorstellen kann. Total schön, auch die Kinder waren manchmal im Wasser, aber man ist halt auch ziemlich "eingesperrt".

    Spoiler anzeigen


    Man kann erahnen wie schmal der Weg ist, der zur Wasserstelle führt.
    Wie gesagt, sehr nett dort, aber schnell mal Hunde unter dem Arm gepackt und großräumig ausweichen ist da nicht möglich.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Nun ja, ich wohn mitten im Wolfsrevier. Hinter meinem Haus beginnt der Wald, der bei Hadersfeld endet (wo die ersten Risse waren - die Schäferin dort kenn ich; das ist 1km Luftlinie von meinem Haus aus, nur Wald).
    Warst Du bei der "Infoveranstaltung" in Kritzendorf? Dieser Wolf kommt von Salzburg und hat schon eine Spur an Schafrissen hinterlassen, ist quasi drauf spezialisiert schon.

    Nein, ich gehe bei mir gar nicht mehr Gassi, wir waren dort immer mutterseelenallein, da geht sonst echt keiner. Die Mädels würden sich nicht aufführen, die würd ich eher unter den Arm klemmen im Fall des Falles - aber der Rüde würde total hysterisch werden, da bin ich sicher, das ist mir zu gefährlich. Ich hab auch nur Angst wegen der Hunde, alleine gehend würd ich mir keine Gedanken machen.

    Ich bin deklarierte Wolfsgegnerin aus eigener Betroffenheit quasi. Es ist die Erfüllung eines Lebenstraums und war mit viel Aufwand verbunden, dass ich hier am Waldrand leb - vor allem deshalb, damit ich die Hunde nur rauslassen brauch und gleich hinterm Haus loswandern kann. Das ist alles dahin wegen dem Wolf (mit dem vor einem Jahr noch niemand gerechnet hätte, das war null absehbar). Ich würde ihm nicht nachtrauern.

    Leider war ich nicht bei der Veranstaltung. War es informativ?

    Das ist wirklich blöd bei dir. Hunde schnell mal in den Garten schicken, machst du wohl auch nicht mehr.

    Ich bin auch sehr zwiegespalten. Der letzte Spaziergang, als beide Rüden irgendetwas angezeigt haben, war nicht toll. Vielleicht gewöhne ich mich noch daran?
    Aber beide waren definitiv nicht hysterisch, sondern ganz ruhig und leise und beschwichtigend unterwegs.
    Enzo - die kleine Arschgeige bei anderen Hunden - hat sich hinter mir versteckt und gewinselt.
    Unangeleint ist Otis sitzengeblieben und wollte nicht weiter. An der Leine ist er im schönsten Fuss, ganz an mich gedrückt gegangen.

    Irgendwie glaube ich nicht, dass Hunde sich da aufführen. Ich glaube die spüren diese ganz besondere Präsenz und Ausstrahlung des Wolfes.

    Und ja, ich ärgere mich schon irgendwie. Jetzt hab ich extra Begleithunde ohne Jagdtrieb "genommen", sie möglichst gut erzogen, sodass sie ohne Leine laufen können, weil sie am Weg bleiben, nicht stöbern, nicht jagen - im Gegenteil, sie bekommen wirklich gar nix mit, was so an Wild herumkreucht und selbst das Reh das mitten am Weg stand, haben sie nur angeschaut und als es weiterspringt, tüddeln sie auch weiter und nicht mal wo es stand haben sie interessiert an den Spuren gerochen, sondern darüber hinweg laufen - und dann muss ich sie eng bei mir führen.
    Ich kann sie nicht mehr in der Au schwimmen lassen, nicht mehr fangen spielen lassen, sie können nicht mehr nackig - nur mit Markenhalsband - herumlaufen, sondern müssen wie in den "schlimmsten Zeiten" mit Geschirr und Schlepp/Flexi unterwegs sein.

    Genauso die Größe der Hunde. So was Kleines war jetzt nicht meine erste Wahl, aber bei der Größe habe ich kein Problem auch meinen 11jährigen alleine mal loszuschicken.
    Er ist gerne mit seinen Freunden und 1-2 Hunden alleine eine Runde auf den Buchberg gegangen.
    Das dürfen sie nicht mehr.

    Ich WEIß, dass der Wolf nicht blutrünstig ist und Kinder anfällt, trotzdem ist mir unwohl, wenn mein Sohn mit seinen Freunden loszieht und ein wenig Selbständigkeit entdeckt.

    Ich versuche offen zu sein für den Wolf.
    Aber ich bin schon so egoistisch, dass ich gerne unbeschwert mit meinen Hunden und Kindern im Wald spazieren gehen möchte, ohne Angst um sie/uns zu haben.

    Vielleicht brauche ich auch einfach nur Zeit..

    Bei "uns" hat am Freitag vermutlich wieder der Wolf zugeschlagen. Eine Ziege wurde angefressen gefunden.
    DNA Proben werden auf der VetMed in Wien untersucht.

    Im Ort hört man von kundigen, dass der Wolf - sollte er es gewesen sein - entnommen wird.
    Er hätte dann 4x eingezäunte Nutztiere gerissen.

    @Tüdeldü
    Gehst du bei dir im Wald spazieren? Angeleint mit allen 3?
    Haben deine Hunde schon mal eigenartig reagiert?

    Wie lang war die Strecke der Spur?
    Ich bin täglich auf Spurnsuche.
    Und vor allen Dingen am Lösung suchen...

    Spuren meine ich schon ich schon gefunden zu haben.
    Auf deinem Bild erscheinen mir die Abdrücke sehr rund, also eher Hund.

    Meinst du zwischen den 2 Abdrücken? Oder wie lange am Weg entlang?

    Es war die Kombination die mich stutzig gemacht hat.
    So ungewöhnliche Pfotenabdrücke (die kleineren die ich eindeutig als Hund identifiziert habe sahen ganz anders aus) und Otis' Weigerung weiter zu gehen.
    So hat er sich im Wald noch niemals verhalten.


    Ich bin nur froh, dass ich nicht von der anderen Seite kam und quasi tiefer zurück in den Wald gemusst hätte.

    @Das Rosilein
    Ja klar lass ich mich beraten.
    Meine Tochter hat schon gescherzt, dass ich mich selbst einnebeln werde.
    Freches Ding.

    Was los war, werden wir eh nie erfahren. Aber Otis' Reaktion war echt unheimlich
    Anderen Hund irgendwo schließe ich aus.

    Mir war noch nie mulmig im Wald.
    Meine Hunde haben zum Glück gar keinen Jagdinstinkt und haben sogar das Reh das mitten am Weg stand ignoriert. :lol:
    Die checken normalerweise gar nix, was um sie rum passiert. Ich möchte nicht wissen, bei wievielen Wildschweinen, Rehen und Füchsen wir schon vorbeigegangen sind.
    Das macht das Spazierengehen mit ihnen im Wald ja total angenehm (nach einem Jagdschwein). Und ich konnte wirklich dabei entspannen, weil ich nur bei Kreuzungen wegen Fremdhunden vorsichtig war. Ansonsten konnte ich ganz gemütlich Spazierengehen und Seele baumeln lassen.

    Ich glaube eben weil es so ungewöhnlich war, beschäftigt mich das.

    Will Dir das auch nicht ausreden ... denn ich kann das gar nicht beurteilen. Es könnte ja auch sein, dass die Spuren nicht wirklich etwas damit zu tun hatten ...
    Und ich weiss nicht, ab wann Deine Hunde und auf was sie alles eher ängstlich reagieren (wenn sie es nicht sehen können ...)

    Würde Pfefferspray einpacken ... Schick doch mal eine PIN an @Mehrhund. Sie hat sich ein ordentliches gekauft, soweit ich informiert bin (und bei ihr ist ziemlich sicher, dass sie Wölfe in der Umgebung hat).

    Also bei mir gabs schon bestätigte Risse.
    Da ist er. Das ist fix. Ich hoffte nur, dass er "oben" im Wald bleibt und nicht runter zur Donau kommt. Dort ist schon viel los. Jogger, Radfahrer, Spaziergänger, Reiter...

    Danke, ich werde mal wegen Pfefferspray schauen.

    Die Beschreibung habe ich nicht verstanden.Mit reintreten bzw. nicht reintreten habe ich nicht gemeint, recht links, wie ein freilaufender, herumschnüffelnder Hund, sondern Abdrücke der Hinterpfoten treten nicht in die der Vorderpfoten (beim Wolf soll das aber so sein):

    Spurenbeobachtung | CHWOLF.org

    Wenn mein Hund neben mir geführt wird, dann hast Du Schuhabdrücke (ok, nicht in 42 ;) ) und gleichmässig gesetzte Hunderiesenpratzen.

    Das heisst aber alles nix ... wie gesagt, bin kein Spurenleser ...

    Ach so. Für mich sah es so aus, als würden sie ineinander treten.
    Also man sah eine Linie.
    Nicht Abdrücke nebeneinander.

    Hier nochmal. Nur Spuren in einer Reihe. Nicht nebeneinander.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ich hoffe dass es kein Wolf war. Der soll auf der anderen Seite bleiben...

    Otis ist schon vorsichtig bei anderen Hunden. Aber er geht vorbei.
    Wenn ein Hund ihn anstarrt fängt er zu fideln an an. Er geht aber weiter.
    Fiora legt den Rückwärtsgang ein. Die muss ich an starrenden Hunden vorbeitragen.
    Der war das aber heute egal.

    Heute sahen wir aber da wo er ängstlich war, keine Hunde. Da war niemand.
    Wir gehen diese Runde beinahe täglich. Die Hunde kennen sie von Welpenbeinen an , haben ihre Abschnitte wo sie Rennspiele machen, schwimmen gehen etc.

    Wir standen mitten im Wald auf dem Weg und er hat sich hingesetzt und beschwichtigt. Wir sahen und hörten nichts.
    Als wir dann beim Zurückgehen den Weg nochmal gegangen sind, hat auch Enzo Unbehagen gezeigt.
    Meinte Tochter (die ihn führt) meinte, dass er hinter ihr ging und gewinselt hat.

    Einerseits bin ich froh, dass die Rüden da irgendwie zeigen wenn etwas komisch ist. Aber früher war es so entspannend durch die Au zu spazieren.
    Alltag raus. Gute Luft und Seele baumeln lassen rein.

    Ist nicht mehr. Schade, das hab ich schon sehr gebraucht um abschalten zu können und den Streß etwas abzubauen.
    Stadtrunden können da nicht mithalten.

    Ich bin auch unsicher ob ich froh sein soll so kleine Hunde zu haben oder ob es im Fall des Falles eher gefährlich ist.
    Einerseits schnell aufgehoben und an mich gedrückt. Andererseits sind sie auch schnell als Beute wahrgenommen.