Ich finde es gut, wenn du dich jetzt mit Charlie beschäftigst. Ich würde auch versuchen eine positive Haltung dazu zu bekommen. Der Hund merkt deine innere Einstellung.
Wenn du dich mit ihm beschäftigst, hat nicht nur Charlie etwas davon, sondern auch dein eigener Hund wird von deinen Erfahrungen die du machst profitieren. Du hast dann schon Erfahrung damit einem Hund etwas bei zu bringen, weißt schon wie man die Aufmerksamkeit bekommt, wie man Hunde motiviert. Du hast da einen großen Vorteil bei der Erziehung für deinen eigenen Hund.I
ch würde das wirklich sehr positiv sehen und nicht nur machen, damit die Leute hier Frieden geben.
Schäferhunde sind Gebrauchshunde und eigentlich sehr leicht zu motivieren und mit ihnen kann man viel Spaß haben. Nutze die Zeit die du hast um zu lernen.
Charlie mag jetzt etwas eingerostet sein, aber du wirst merken, dass er mit der Zeit immer freudiger mit dir zusammen arbeitet. Bleib dran!
Zu den Nörglern.
Meine Tochter ist auch 16 Jahre alt und ich finde es nicht gut, wie erwachsene Menschen auf so einen jungen Menschen "loshauen". Meiner Meinung nach, ist da doch eine verbale Trotzreaktion vorprogrammiert. Und bei einem 16jährigen Kind auch noch legitim. Wissen doch erwachsene Menschen hier nicht immer wie sie sich benehmen sollen, aber von einem Teenie wird das verlangt?
Ja die TE ist ein Teenie und ja, natürlich glaubt sie dass mit einem eigenen Hund alles anders, besser wird. Das ist ihr gutes Recht das zu denken. Sie ist ein Teenie.
Natürlich muss man einem Teenie nicht alle Wünsche erfüllen und es ist wichtig mit ihnen zu reden und die Dinge auch mal beim Namen zu nennen, aber wenn die Mutter schon sagt, dass sie mit dem vorhandenen Hund nicht spazieren gehen soll, und es für die Mutter ok ist, dass die TE einen eigenen Hund holt, sehe ich da kein Problem.
Bei uns dürften auch keine Tiere leben. Ich bin auch aufbrausend und laut.
Meine Tochter geht nicht immer morgens mit ihren beiden Hunden raus sondern lässt sie manchmal nur in den Garten wenn sie verschläft.
Hier im Forum dürfte wohl fast keiner einen Hund haben.
Wer ist nicht manchmal aufbrausend?
Wer hat einen Plan für die nächsten 15 Jahre?
Wer weiß - vor allem jetzt in der Corona Zeit - wo er in nächster Zeit arbeiten wird, oder ob?
Ich finde, dass nichts gegen einen eigenen Hund spricht, aber die Zeit wirklich mit dem vorhandenen Hund intensiv genutzt werden soll um mit ihm gemeinsam zu lernen und Erfahrungen zu sammeln.
Verantwortlich für den vorhandenen Hund ist die TE aber nicht. Das sind ihre Eltern.
Nie würde ich meine Tochter für meine 2 Hunde verantwortlich machen.
Sie soll sich um ihre beiden kümmern und das verlange und erwarte ich auch von ihr, aber meine beiden sind meine und nicht ihre Angelegenheit.
Liebe TE, ich weiß ja nicht wieviel Zeit du hast (meine Tochter ist sehr eingedeckt mit der Schule, die Lehrer übertreiben ordentlich mit Arbeitsaufträgen), aber ich kann dir wirklich ans Herz legen mit Charlie gemeinsam die Zeit zu nutzen, ihn nicht als Belastung zu sehen, sondern ihn als Chance mit ihm zu lernen und Erfahrung zu sammeln, die du dann - wenn du wirklich einen eigenen Hund bekommst - bei deinem Hund nutzen kannst.
Und wer weiß? Vielleicht werden Charlie und du ein Dreamteam (arbeiten mit Schäferhunden macht wirklich sehr viel Spaß) und du siehst die Vorteile die du mit ihm hast. Einen Hund mit dem du arbeiten kannst, aber trotzdem kannst du dich ungezwungen mit Freunden treffen, ohne immer darauf zu achten ob die Lokation für deinen Hund passend ist.
Alles Liebe