Alles anzeigenIch mag die Gehässigkeit in dem Thread irgendwie nicht.
Vor allem auf den letzten Seiten..
Das ist keine Gehässigkeit, das ist der pure Frust.
Das ist jetzt in gerade mal einem Monat der wie viele Fall... vierte oder fünfte, in dem sich ein absoluter Anfänger ohne jegliche Vorkenntnis und Überlegungen jenseits von "find ich hübsch" einen Gebrauchshund holt. Natürlich läuft es schief und es wird Zeter und Mordio geschrieen und um Hilfe gebettelt, weil es ja absolut nicht geht und das sofort aufhören muss.
Zeit und Geld soll es nicht zu viel in Anspruch nehmen, aber man braucht Hilfe und zwar gleich.
Dann bieten die Leute, die solche Hunde halten, führen und ausbilden Hilfe und Informationen an. Aber die Antworten passen ja leider nicht - weil es sich meist eben drauf hinausläuft, dass man seine Vorstellung radikal ändern und eine Menge Arbeit reinstecken muss - und dann hört man lieber auf die Leute, die immer auftauchen, selbst noch nie einen Hund aus dem Typ hatten, aber ganz genau wissen, dass das ja alles übertrieben ist und mit ein wenig Erziehung ja auch ein Gebrauchshund nix anderes als ein Bolonka an der Leine ist.
Es ist wie der Junger, der "Wölfe" rief. Man verschwendet so viel Kraft und Energie und Zeit auf Leute, die gar keine Hilfe, sondern einen Zauberspruch zur Schnelllösung wollen, dass irgendwann der Punkt kommt, an dem man nicht mehr bereit ist zu helfen.
Doch es ist gehässig, wenn suggeriert wird, dass man den Hund nur behält, weil man das Geld nicht zurück bekommt.
Der Hund dürfte nicht ein ganz schweres Kaliber sein, sonst hätte der schon ganz anders auf wochenlangen Schlafmangel, gepaart mit unwissendem, "weichen" Hundeführer reagiert.
Die TE hat eine trainerempfehlung bekommen. Wenn der gut ist und sieht, dass die TE nicht das Potential hat so einen Hund zu führen, dann wird er doch sicher auch zu einer Angabe raten. Zumal sie das ja immer noch im Hinterkopf behält und dem Trainer auch so kommunizieren sollte.
Was soll sie denn tun?
Mali in Not nimmt den Hund nicht. Der muss bei ihr bleiben und hilft bei der Vermittlung.
Warum dann nicht diese Zeit nutzen und eine positive Einstellung zum Hund haben und etwas mit ihr machen. Als sie nur anmotzen weil sie lästig ist.
Da wird ihr vorgeworfen, das sie lieblos ist und keine Bindung will, und dann will sie das aufbauen, dann ist es auch nicht recht.
Ich habe nicht gelesen, daß sie den Hund unbedingt behalten will. Für mich liest sich das nach, sie möchte die Zeit jetzt mal positiv nutzen, während sie weitere Schritte überlegt.
Der Hund ist nicht so drauf wie der Mali (Nova) von der TE aus Österreich. Da würde ich auch sagen, dass sie die Angebote zur sofortigen Abgabe annehmen soll. Aber bei Zelda ist es vielleicht nicht nötig den Hund durch x Fahrketten zu schleusen und in div Pflegestellen unter zu bringen.