@blauewolke in der Gruppe wo ich bis jetzt war, "muss" es sehr schnell, sehr weit und viel sein. Der aller erste Trail war schon in einem Wohngebiet. Wie gesagt, ich mach das jetzt seit Januar. Wir sind in dieser Gruppe bei ca 350-500m, mehreren Entscheidungen, Geruchsdifferenzierung (es gehen mehrere aus der Gruppe mit, die sich dann aber nach und nach von der Gruppe lösen), Loops, backs, mal in der Stadt, mal im Wald, oder auf einer Wiese... Und die Hunde sollen mittlerweile alle zuverlässig anzeigen. Dort wird also eigentlich eh schon sehr viel von den Hunden erwartet. Wir HH laufen im übrigen auch immer blind, nur die Trainerin weiß wo es lang geht. Deswegen hatte ich mir nicht so die Sorgen gemacht, das er die Trails nicht schafft, sondern eher dass der Stress drum rum zu groß ist.
Egal wie stark die Ablenkung war (z. B. eine Katze die direkt am Startpunkt saß und einfach nicht weggehen wollte), er braucht dann 5 Minuten, aber dann geht's immer weiter. Er kennt seine Aufgabe und löst sie auch gewissenhaft. Er braucht halt manchmal nur länger.
Bei der Treppe hab ich auch keine Ahnung wie da der Geruch bleibt. Aber er hat unten alles ausgeschlossen und dann bleibt ja nur die Treppe übrig.
In der Gruppe ist es mit dem HB halt so, das die Schleppe am HB ist, der Hund wird zu Startpunkt geführt, dort wird aufs Geschirr umgeschnallt. Beides trägt er beim verlassen des Autos. Nach dem Trail wird wieder von Geschirr auf HB gewechselt und im Auto ausgezogen. Die Trails müssen bei ihm aber richtig anstrengend sein, damit er auch nach dem Trailen nicht weiterzieht. Allerdings ist er dort schon um einiges Ruhiger geworden.
Sobald ich den Babybrei umfülle, ist der Hund wie auf Drogen.
Das ist halt der Grund, warum er eine komplette "Arbeitsausstattung" erhalten hat.
Die Gruppe wo ich ja jetzt war, bietet auch Theratrailen an. Auch mit der Begründung, das das Selbstbewusstsein der Hunde gestärkt wird. Allerdings seh ich dort keinen Unterschied zwischen dem was mit meinem Hund gemacht wird und dem was die anderen Hunde tun. Wir haben vom Lämmchen bis hin zur Mauliplicht alles dabei. Nur die Schwierigkeit der Trails wir etwas an die "Hundekompetenz" angepasst.
Dort wo ich hingehen werde, wird für uns erst mal ein "Entschleunigungsprogramm" laufen. Wir werden erst mal nur im Wald sein und daran arbeiten, das er nicht die Spuren überläuft, das er auch mal Männer suchen muss (das "Opfer" kennt Manni schon und er mag ihn auch. Zudem hat besagtes "Opfer" selber einen extremen Hund und weiß worauf er achten muss) und das er in seinen Entscheidungen etwas Selbstsicherer wird.
Manni neigt dazu anzuzeigen wo er lang will, sich aber nicht traut, dort tatsächlich lang zu gehen. Das ganze steht erst mal auf dem Plan. Also für mich geht das dann eher in Richtung Theratrailen.