Hallo Shalea,
vielen Dank für deine schnelle Antwort.
Letzendlich wurde sozusagen im Ausschlussverfahren vorgegangen, natürlich ist es keine 100%ige Diagnose. :|
Er hat schon seit Monaten die typischen Symptome, angefangen mit ein paar Tagen Fiebern, Mattigkeit, abgenommen, kann schlecht aufstehen, teilweise danach Lahmheiten die sich dann einlaufen. Dann Tage an denen er total schlapp ist und dann wieder Tage wo es ihm gut geht. Blutbild zeigt auch Veränderungen die passen.
Am Bewegungsapparat ist nichts festzustellen, auch eine Physio kommt regelmäßig.
Aufgrund der Symptome habe ich dann alle hierzulande üblichen Infektionskrankheiten checken lassen, mit dem pos. Befund von Borreliose.
Ich kenne einen führenden Parasitologen in D ganz gut, mit dem hatte ich gesprochen, nur leider erforscht er nur die MMKs, er meinte eben dass sich auf dem Gebiet der Borrelioese viel tut.
Es gibt Tierärzte, die Borreliose völlig überdiagnostizieren und bei jedem positiven Titer - und es gibt sehr viele gesunde seropositive Hunde, der Durchseuchungsgrad ist hoch - behandeln, und diejenigen, die behaupten, Borreliose wäre beim Hund überhaupt kein Problem, es wären eh alle durchseucht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das zweite Lager größer ist...
Da gebe ich dir völlig Recht. Und so lange mein Hund keine Symptome hätte, würde ich auch nie nur aufgraund eines Titers behandeln, ich habe auch noch einen Hund mit Leishmaniose und weiß daher dass man nur bei Ausbruch behandelt.
Liebe Grüße
Vanessa