Beiträge von Aza1on

    Lies einen historischen Roman

    Die Walfängerin (Ines Thorne)

    Mir ist wieder eingefallen, dass es ja seit einiger Zeit auf Amaz** das Prime-Reading gibt, da kann ich bestimmt einiges kostenlos abgreifen. :applaus: So bin ich auch auf den obigen gestoßen. Beim Titel stand dabei, es sei ein historischer Roman. Inwiefern das tatsächlich zutrifft, bin ich mir allerdings nicht sicher.

    Die Walfängerin (Ines Thorne)

    Las sich sehr schön und flüssig, meiner Meinung nach für einen historischen Roman fast schon ZU flüssig. Wirkte alles etwas seicht, auch fast in Richtung Kitsch. Aber trotzdem angenehme Unterhaltung und ich wurde sogar ein klein wenig hineingezogen. Vom Lesegefühl war es tatsächlich ähnlich zum aktuellen Lesenrundenbuch, wobei es sprachlich und von der Aufmachung her weniger als das Leserundenbuch hergibt, finde ich. Es macht aber trotzdem Spaß, Maren dabei zu begleiten, wie sie ein paar der wichtigsten Erfahrungen im Leben macht, die man wohl auf dem Weg ins Erwachsenenleben machen kann, vor dem Hintergrund einer Walfängergesellschaft. Immer wieder versteht sie das Verhalten des Kapitäns falsch und begreift erst am Ende so richtig. Wenn ich es recht überlege, Kitsch ist es wohl weniger, aber doch recht seicht. Genau richtig, wenn man für einen historischen Roman den Kopf nicht zu sehr anstrengen möchte. :pfeif:

    Bei Kaela hatte ich auch den Eindruck, dass sie Muskulatur aufbauen musste. Sie hatte zwar kein unrundes Gangbild, ist aber monatelang maximal getrabt. Würde es auch so wie du machen Kleenes. Erstmal abwarten und den TA erstmal nur drauf ansprechen, wenn ich sowieso bei ihm wäre.

    @Aza1on
    Vertrauen in sofern dass sie nicht megr gleich aufspringen und weglaufen wenn sie meinen man wollte was von ihnen.
    Sich entspannt und auch freudig auf einen zu bewegen.
    Bonny hat auch nur wenige Menschen bei denen sie sich freut und sich streicheln lässt. In letzter Zeit werden es immer mehr auch relativ unbekannte Menschen die sie anfassen dürfen wo sie nicht Reißaus nimmt.

    Ella lässt sich zwar streicheln aber sie geht auch nicht weg sondern friert ein, aber genießen ist was anderes. Das fängt bei mir so langsam an.

    Oh, ja, ich glaube, da musst du dir nichts bei denken. Das war bei Kaela auch so, also hat wesentlich länger gedauert, als einen Monat, bis sie das Streicheln genossen hat. Ist es bei euch auch so, dass du das Gefühl hast, dass sie erst lernen muss, dass Berührungen schön und angenehm sein können und dabei überhaupt nichts schlimmes passiert?

    Also ich finde, das hört sich doch schon sehr gut an, wie Ella sich bisher gemacht hat. Gerade in der kurzen Zeit. Ich denke nicht, dass du da viel "falsch" machst, wenn du so weitermachst. Bei Kaela habe ich auch immer nach Bauchgefühl gehandelt und finde, das hat ihr nicht geschadet.

    Wie lange hat es bei euch gedauert bis das Vertrauen vollends aufgebaut war?
    Taten sich später plötzlich noch Baustellen auf?

    Was verstehst du unter "vollends"? ;) Bei Kaela hat es z. B. einige Monate gedauert, bis sie sich hat streicheln lassen und das auch genießen konnte. "Vollends" hat sie uns da aber trotzdem noch nicht vertraut. Wir merken immer noch, dass sie weitere Vertrauensschübe hat, wo es dann noch ein bisschen weiter gewachsen ist. Gegenüber Fremden ist sie immer noch grundlegend misstrauisch, wenn sie merkt, die wollen irgendwas von ihr (also streicheln oder Leckerli geben). Aber ganz ehrlich, das finde ich jetzt auch nicht so schlimm. Nur bei meinen Eltern finde ich das schade, aber die sind halt auch absolut keine Hundemenschen und wissen sich nicht so recht richtig zu verhalten. Dort wird es aber auch minischrittchenweise besser. Ansonsten haben wir als Baustelle, dass sie draußen manche Sachen frisst und langsam ein bisschen Eigensinn entwickelt. Letzteres begrüße ich aber sogar, weil das für mich auch wiederum heißt, dass sie mehr und mehr von ihrer Unsicherheit ablegt. Es sollte nur im Rahmen bleiben. :hust:

    Ich denke mal, mit Ella bist du auf einem guten Weg.

    Ich finde ja übrigens, das Wichtigste, das man einem Hund aus dem TS am Anfang beibringen kann sind ein "Nein" und "ok"/"gut", also was sie darf/was gut ist und was sie nicht darf. Die Hunde versuchen ja erstmal diese neue Welt zu begreifen, in die sie da geworfen wurden.

    Na toll.. :tropf:
    Eigentlich wollt ich diesmal nicht mitmachen, aber da du so wahnsinnig begeistert bist, stellt sich mir nur die Frage: gebunden oder Taschenbuch? :pfeif:
    Mich zieht's ja fast zur gebundenen Variante hin :???: Ob's “besonders“ genug ist? :ops:

    Also soooo besonders finde ich es nicht, dass es meiner Meinung nach eine gebundene Variante wert wäre. Aber Geschmäcker sind ja verschieden. ;)

    Bin jetzt auf Seite 206.

    Spoiler anzeigen

    Auf der ersten Seite bin ich innerlich etwas an die Decke gegangen wegen der Übersetzung. Gran? Dad? Und dann: Mam? Das passt für mich irgendwie nicht so ganz zum Rest des Buches vom Stil her. Kenne allerdings nicht die englische Version, also vielleicht passt es ja doch. Oder liest es hier jemand auf Englisch und mag mir sagen, wie die auf Englisch "heißen"? Wahrscheinlich auch Gran, Dad und dann zumindest Mum. Für eine Übersetzung ins Deutsche fände ich das einfach etwas unpassend irgendwie. Nunja.

    Das Buch an sich gefällt mir ganz gut. Liest sich flüssig, die Geschichte ist interessant. Ich würde mir irgendwie wünschen, dass noch öfter zwischen den Perspektiven gewechselt wird, ich finde Molly kommt bisher etwas kurz. Aber es soll wohl auch hauptsächlich um Niamh/Dorothy(/Viviane?) gehen. Mal sehen, wie es sich weiter entwickelt.

    Hat jemand ein Rezept für vegane Grießklöße?
    Meine Oma hat früher dieses Rezept gemacht so in der Art https://www.chefkoch.de/rezepte/678331…recipe-comments

    Die Grießklöße auf jeden Fall mit Brühe, aber ich bekomme es nicht richtig hin.

    Lg Nadine

    Gehts um die Zusammensetzung? Dann hab ich das hier gefunden:
    https://www.chefkoch.de/rezepte/264875…essnockerl.html

    Wenns um das Formen der Nockerl geht, dann kenne ich das mit zwei Teelöffeln.

    Alles klar, Tendenz "das, worauf du Lust hast". :D Ist nur doof, wenn man auf kaum was Appetit hat. Aber Porridge war eine gute Idee, da hatte ich nicht dran gedacht (Danke @DjaGin). Bei mir darf es grad nur auf keinen Fall irgendwas Trockenes sein, also bleibts wohl doch bei der Suppe.

    Tomato Shorba und Naan

    Das klingt sehr lecker, aber da fehlt mir mehr als die Hälfte der Gewürze.

    Ich meine sogar, irgendwann mal gelesen zu haben, dass es eh gesünder ist, mehrere kleine Mahlzeiten zu essen statt z. B. drei große. Würde daher auch einfach so essen, wie es dir gut tut.


    Was gibt es bei den Veganern hier so zu essen, wenn sie krank sind? Mir fällt nur Gemüsesuppe ein. Habt ihr noch andere Ideen?