ZitatDa merkt man mal, dass dem Rütter überhaupt nicht klar ist, wie schlimm so ein Junkie Verhalten ist
das ist es eben was mich so wundert. Ich guck den heut zum ersten Mal und finds ganz gruselig...
ZitatDa merkt man mal, dass dem Rütter überhaupt nicht klar ist, wie schlimm so ein Junkie Verhalten ist
das ist es eben was mich so wundert. Ich guck den heut zum ersten Mal und finds ganz gruselig...
Die Idee hinter dem Ball”spielen” erschließt sich mir auch nicht ![]()
Was denkt der denn bitte was das so verbessert?!
Kann ich leider aus eigener Erfahrung bestätigen comyashon
Und befürchte mir wird’s demnächst auch so gehen![]()
Für mein Empfinden ist es ein eh ein bisschen komisch, von "Respekt gegenüber toten Lebewesen" zu sprechen. Ein Lebewesen will in erster Linie, wie der Name schon sagt, leben. Respekt gegenüber einem Lebewesen bedeutet für mich, ihm das Leben zu lassen, und zwar in lebenswerter Art und Weise. Töte ich es, dann braucht es keinen Respekt mehr, dann kann ich ihm gar keinen Respekt mehr entgegenbringen. Das ist dann bloß fürs eigene Gewissen. In meinen Augen.
Dem toten Lebewesen nutzt es absolut nichts, da bin ich ganz bei dir. Außer man geht von irgendwelchen otherwordly things oder spirituellem Leben nach dem Tod aus, was ich jetzt nicht tue.
Wem es, meiner Erfahrung und Einschätzung nach aber schon nutzt, ist das "nächste" Lebewesen. Wenn ich zum Beispiel geschenktes Fleisch nicht wegwerfe, und alle Reste verwerte muss ich erst später wieder was beschaffen. Zumindest in dem Fall dass ich meine Hunde mit Fleisch füttern möchte.
Wenn ich (oder die Menschheit generell) mich mit Respekt dem toten Essen auf meinem Teller, und damit meine ich jetzt ganz explizit auch die Pflanzen und Pilze, nähere, ist meiner Meinung und Erfahrung nach die Wahrscheinlichkeit größer dass ich mich auch dem lebenden Lebewesen mit Respekt nähere.
Und vielleicht irgendwann sogar entscheide es, aus Respekt, nicht mehr zu essen. Was dann schon ein großer Gewinn für das nicht gegessene Lebewesen ist.
(OT Mir ist jetzt erst aufgefallen, dass ich da bisher immer Lilaliebe gelesen habe, war gerade total irritiert, dass ich Dich nicht gefunden habe)
Zum „ethischen Bedenken“: Das wohl nicht. Aber viele Menschen haben halt den Hang dazu, ihr Essen irgendwie ideologisch zu besetzen. So gehört z. B. das „Fleisch serviert bekommen“ zumindest bei meiner Generation im Ländlichen noch zu dem Komplex „gute Gastfreundschaft und Fürsorge“ dazu.
Das muss ich nicht verstehen, aber als Mitgastgeberin (mein Mann als Nichtveggie lädt ja auch ein) möchte ich das akzeptieren. Was auch meine ganz individuelle Entscheidung ist, natürlich (ich dürfte mit 47 ein paar Jährchen älter sein als Du, oder? Ich kann mir vorstellen, dass sich da schon ein bisschen was gewandelt hat).
Ich schreibe übrigens SchildchenAuch mit Bezug auf Ernährungsunverträglichkeiten.
Joa, du bist fast dreißig Jahre älter als ich![]()
Das hat bestimmt was damit zu tun, dass mir niemals nicht eingefallen wäre dass ich ein schlechter Gastgeber sein, beziehungsweise für einen gehalten werden könnte, nur weil ich kein Fleisch serviere.
Falls sich das jemand mal gedacht hat ist es mir aber ehrlich gesagt glaub ich einfach egal. Das Leid wiegt sich für mich (!) nämlich in keinster Weise auf.
Alles anzeigenErnst gemeinte Frage: Sagt ihr vor dem Essen alle enthaltenen Bestandteile auf, auch wenn niemand danach gefragt hat?
Nö.
Ich frag vor dem der Einladung zum Essen, ob es gegen irgendetwas Allergien gibt, Unverträglichkeiten oder Abneigungen bestehen und was sie am liebsten hätten. Muss ich ja auch nicht jedes Mal vor einer Einladung zum Essen machen - weiß ich nach einer Weile auswendig.
Das klingt immer so übertrieben umständlich, finde ich. Dieses Nachfragen. Dabei ist es eigentlich nur "magst du irgendetwas nicht oder besonders gerne essen?"
Und mit der Zeit entwickelt sich das eben. Der eine mag keine Oliven. Also gibt es die ab sofort extra. Was tatsächlich weniger Aufwand für mich bedeutet, denn ich muss sie ja nur noch daneben stellen und nicht mehr untermischen. Kein Gluten? Okay, dann gibt es das eben nicht, wenn derjenige vorbeikommt.
Man muss ja nun nicht mit einem mal 100 neue Leute durchfüttern, sondern das wächst eben. Und ich mach auch nicht bei jedem Essen vollkommen neue Gerichte.
Dann machst du das ungefähr genau so wie ich :)
Hörte sich für mich nur irgendwie “extremer” an, in der ersten Beschreibung. Deshalb wollte ich nachfragen wie das denn in der Praxis aussieht.
Für mich ist der springende Punkt (abgesehen davon dass ich niemals jemandem etwas untergejubelt habe, und das auch nicht plane)
dass ein Fleischesser keine ethischen oder wie auch immer gearteten Bedenken hat pflanzliches zu essen. Von daher muss ich ihn davor nicht “warnen”.
Ernst gemeinte Frage: Sagt ihr vor dem Essen alle enthaltenen Bestandteile auf, auch wenn niemand danach gefragt hat?
Alles anzeigenDas "nicht verraten, einfach hinstellen" würde hier nur so semi funktionieren. Einfach, weil Allergien, Unverträglichkeiten, Vorlieben, Abneigungen - da achte ich drauf und akzeptiere es auch, wenn jemand meint "ich mag keine weiße Sauce/vertrage dieses oder jenes nicht".
Es gibt einfach für jeden etwas, dass er nicht nur essen "kann", sondern auch essen mag. Angepasst.
Beim mediterranen Pastasalat gibt es die Oliven extra daneben stehend - weil Oma keine mag, Schwesterchen aber schon.
Der eine verträgt Knoblauch nicht so gut, die anderen lieben und vertragen ihn - also gibt es Grillschnitte einmal mit und einmal ohne.
Und ich bilde mir ein, dass meine Rücksichtnahme und "ich mache für jeden was er mag" innerhalb Familie und Freunden, auch ein wenig dazu beigetragen haben, dass letztendlich jemand freudestrahlend den neuesten veganen Gemüseaufstrich extra für mich als Überraschung kauft oder ich eben die "Extra-Wurst, die keine Wurst ist" bekomme und sich einfach das Image und der Geschmack geändert haben. Der Gemüsesalat ist nicht mehr "Verzicht, weil kein Fleisch dran", sondern als erstes vom Teller weggeputzt.
Von den Anfängen betrachtet: Bei den Einstellungen und der Rücksichtnahme liegen einfach Welten dazwischen. Zumindest in meinem kleinen Kreis.
Also das obere trifft hier auch zu.
Aber ich sage auch nicht überall !!!!DAS da ist VEGAN!!!!!
Kenne ich auch so, und das wirkt sogar auf mich abschreckend![]()
In der inneren Familie wird sich auch sehr gern bekochen gelassen, und es gibt (und gab) NIE dumme Sprüche. Die fangen dann allerdings bei dem Großeltern schon an, und je weiter weg es von der Kernfamilie geht desto schlimmer wird’s. Manchmal extrem unverschämt, oft einfach bei jeden einzelnen Essen Diskussionen die NIEMALS ich anfange.
Das tut mir sehr leid für euch beide, dass ihr euch, wie du sehr passend ausgedrückt hast, verloren habt.
Mein Netzwerk hat bis jetzt leider auch noch nichts wirklich nützliches zu Tage gefördert. Ich finde den Plan erstmal zurück in den alten Stall zu gehen allerdings sehr gut.
Bei mir ist das auch immer so wenn ich koche, einlade oder was mitbringe.
Es gibt halt Essen![]()
Die Leute die mich ein bisschen besser kennen wissen eh dass ich kein nicht-veganes Essen produziere, und allen anderen wird selbstverständlich auf Nachfrage genau gesagt was alles drin ist. Egal ob der der Grund einfach Neugier, Unverträglichkeiten oder was auch immer ist.