Wohl ein Marderhund, oder? ![]()
Beiträge von Marabea
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Ja, es liest sich gut - wozu auch die klare Kapitelaufteilung beiträgt. Dass vier der Frauen an die alte Freundschaft in der Schule anzuknüpfen versuchen, ist noch vorstellbar - aber nicht bei Sina, zumal wenn man nach und nach erfährt, wie ihre Beziehung zu Lisbeth und Harald war.
Warum diese Ingrid-Wildred-Spaltung? Der Unterschied wird so dezidiert beschrieben, dass diese zwei Seiten ihres Ichs kaum zusammenpassen - und dabei ist mir Ingrid noch am sympathischsten.
Und: Dass sich eine derart bodenständige, resolute, vernunftgesteuerte ältere Frau sofort in eine Kurz-Affäre stürzt, überzeugt nicht.Spoiler anzeigen
Dass es ein Happy-End in Liebesdingen für sie geben wird, war zwar fast vorhersehbar, andererseits hätte jene eine Nacht auch der Endpunkt sein können.
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Ich traue mich nicht - ehrlich gesagt - hier etwas zu schreiben, habe aber eine Frage, die mir diejenigen, die schon fertig sind, vielleicht beantworten können. @Teetrinkerin?
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Warum wird es so dargestellt (s. Kap. mit der "Vergebungs-Zeremonie"), als ob Kat mitschuldig ist an Niklas Tod? Hat sie seinen Sturz hinter dem Boot beobachtet und nicht eingegriffen, weil sie so zornig war, sein Geheimnis zu kennen?
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@Monstertier: Da hast du wirklich recht. Aber wenn man sich erst einmal an den Schreibstil gewöhnt hat, dann packt einen die Geschichte doch. Auf jeden Fall war die Nacht kurz...
.P.S. Interessante Angaben zu "Zartbitter". Ich bin inzwischen fertig. Schreibe nur ein Fazit in den Spoiler der DF-Challenge.
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Ich habe nun mit dem "Scharlachroten Buchstaben" begonnen. Puh, den Satzbau zu durchdringen, das ist manchmal wirklich Arbeit. Übersetzungsproblem oder schriftstellerische Eigentümlichkeit des Autors?
Mal abwarten, wie sich die Handlung entwickelt. -
So, ich bin auch vorangekommen:
25. Lies ein Buch, das weniger als 250 Seiten hat: Der Vorleser (Bernhard Schlink)Hochgelobtes Werk, das nicht nur eine ungewöhnliche Liebesbeziehung in der Jugend des Erzählers darlegt, sondern auch das Thema der NS-Prozesse (hier: um die KZ-Aufseherinnen) andeutet. Der Schreibstil von B.Schlink hat mir gut gefallen, aber die Konstruktion der beiden Protogonisten weniger. Es geht zwar um so große Themen wie Liebe, Schuld und Vergebung, Unmenschlichkeit..., aber weder Michael noch Hanna sind für mich differenziert genug gezeichnet. Michaels Verhalten gegen Ende des Romans ist nicht schlüssig, sein Verhalten gegenüber seinen Frauen und Hanna zeigt seine Beziehungsunfähigkeit, der Schlussteil ist traurig und frustrierend. Dagegen ist mMn die Darstellung des Prozesses überwiegend gelungen, wenngleich es mir an keiner Stelle des Romans möglich war, für Hanna Empathie zu empfinden - falls dies beabsichtigt sein sollte.
34. Lies ein Buch, das eine Verneinung im Titel trägt: Die Angst schläft nie (Rachel Caine)Die Protagonistin Gina Royal ist eine pflichtbewusste Hausfrau, Mutter zweier toller Kinder und Ehefrau eines erfolgreichen Mannes. Plötzlich liegt ihr Leben in Scherben: Ihr Mann wird als Serienmörder überführt, ihre Garage ist ein Tatort für gräßliche Verbrechen. Eine Welle von Hass und Morddrohungen schlägt ihr entgegen, vor allem im Internet. Immer wieder flieht sie mit ihren traumatisierten Kindern, wechselt mehrfach die Identität, aber immer wieder wird sie eingeschüchtert durch Mittelsmänner ihres inhaftierten Mannes, bedroht von ihm in seinen Briefen an sie. Aber dann vollzieht sich ein Wandel in ihr: Aus der ehemals schüchternen Gina wird nach und nach die mutige Gwen, die zu allem bereit ist, um das Leben ihrer Kinder zu schützen. Als endlich einmal doch etwas Ruhe in ihrem Leben einkehrt, wird im See an ihrem derzeitigen Haus die grausam gefolterte Leiche einer jungen Frau gefunden, zugerichtet in einer Weise, die typisch war für ihren Ex-Mann. Und der Horror beginnt von vorn, schlimmer als zuvor...
Sehr spannende Erzählung! Glaubhafte Darstellung des Schicksals von Familienangehörigen von Gewaltverbrechern. Was würde ich empfinden, wenn der geliebte Partner als ein Monster entlarvt wird? Wie weit würde ich gehen, um meine Kinder - und mich selbst - zu verteidigen? Was muss ich bereit sein zu tun, damit die Vergangenheit mich nicht mehr einholt?
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Die Frage dieses Threads müsste mE umformuliert werden in: "Was war heute zu viel, so dass mein Welpe nicht zur Ruhe kommt?
Für einen so jungen Welpen in neuer Umgebung ist alles spannend, aufregend, wird durch Anknabbern, Herumzerren getestet. Alles Unbekannte riecht gut, schmeckt interessant.
Wir hatten auch einen sehr lebhaften Welpen, der "explodiert" wäre, hätten wir versucht ihn festzuhalten - wie liebevoll auch immer - oder irgendwie/irgendwo einzusperren. Eine räumliche Begrenzung gab es auch, indem durch Gitter Treppenauf- und abgänge gesichert wurden, aber sonst wollte und sollte sie immer in unserer Nähe sein. Die ersten Wochen wurde nicht gespielt, nicht trainiert, nur wenige und langsam dosierte Begegnungen mit der Welt außerhalb des Hauses und Gartens fanden statt.
Richtig war das Tagesprogramm, wenn ein müder Welpe abends neben uns in seinem Körbchen lag. -
Meine Büchersendung ist heute angekommen, obwohl Poststreik ist. Ich freue mich...

Nun kann es weitergehen... Danke an @israel und @ Stachelschnecke für Empfehlungen.Stapel Nr. 1:
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Das kommt ganz auf das Gegenüber an. Wenn der Dackelbesitzer sofort dicht macht, ist nichts gewonnen. Wenn er das Gefühl hat, dass ich ihn "erziehen" will, wird er eventuell noch aggressiv und dann ändert er sein Verhalten dem Hund gegenüber auch nicht.
Ich würde es sanfter versuchen: "Oh, das hat x aber jetzt weh getan. Der arme Hund! Hören Sie denn sein Jammern gar nicht?!" -
Hier sind 0°C und der Wind ist ziemlich scharf. Der Hund liebt jedes Wetter, findet es nur schade, dass nur vereinzelt noch Schneereste liegen ("lecker!"). Und bei so einem Wetter kann man als wetterfester Schäfi auch noch baden gehen.
Nun ja, es ist ihr gut bekommen...