Beiträge von feenzauber

    Es lässt aber doch auch keine Orga einen Interessenten den Hund mitnehmen um ihn mal eben kastrieren zu lassen und dann zurück zu bringen.

    Daher verstehe ich den Vergleich hier absolut nicht. Das ist doch wieder ein ganz anderes Thema.

    Wo ist der Unterschied, ob da jetzt der Interessent mit zum TA fährt oder man den Hund vom TH aus mit einem eherenamtlichen Helfer schickt, der nicht jeden Tag mit dem Hund zu tun hat?

    Sie holt ihn ja nicht für zwei Wochen ab, jagt ihn durch alle Untersuchungen und schickt ihn dann zurück. Sie wollte mit dem Hund zum TA fahren, um den anderen Arbeit zu sparen und wollte bezahlen. Das ist genau das, was in unzähligen Tierheimen quer durchs Land tagtäglich passiert.

    In unserem Tierheim dürfte ich nicht mit dem Hund meiner Wahl zum Röntgen fahren. Aber wieder was dazu gelernt, was es nicht so alles gibt.

    Es lässt aber doch auch keine Orga einen Interessenten den Hund mitnehmen um ihn mal eben kastrieren zu lassen und dann zurück zu bringen.

    Daher verstehe ich den Vergleich hier absolut nicht. Das ist doch wieder ein ganz anderes Thema.

    Warum darf ich nicht sagen, mit einem Hund der Jagdtrieb hat kann ich leben..... aber ein Hund, der ein kaputtes Skelett hat das geht hier leider nicht??

    Wenn man sich im TH einen Hund aussucht, dann sagt keiner was dazu wenn ich gewisse Präferenzen hinsichtlich Alter, Geschlecht, Optik und vor allem Charakter habe. Aber bei der Gesundheit dürfen keine "Vorlieben" geäußert werden?

    Wahrscheinlich würden es die meisten hier verstehen wenn man nach einem schwer an Leishmanose erkrankten Hund den Wunsch hat, den neuen Hund vorher zu testen? Für den Bewegungsapparat darf das nicht gelten??

    Und auch der unglaubliche Stress durch die US für den Hund der hier unterstellt wird...... so schlimm finde ich das persönlich nicht, wenn da mal 2-3Std Aufregung sind, das sollte ein durchschnittlicher Hund schon verkraften. Den TA haben die hoffentlich ja vorher schonmal gesehen....... Klar ist dass eine Ausnahmesituation - schlimmer für den Hund und seine zukünftigen Halter wäre aber eine grundsätzliche Enttäuschung weil Halter nur ohne Hund oder gar nicht mehr wandern kann u

    Sagt doch auch keiner.

    Das einzige was hier von einigen befremdlich gefunden wird, dass hier ein junger Hund einer Vielzahl an aufwendigen, teilweise auch nicht komplett riskikolosen Untersuchungen unterzogen werden soll, die dazu zum Großteil nicht aussagekräfitg sein werden.

    Und dass man sich wundert, dass eine Tierschutzorga das nicht michmachen will.

    Darum geht es.

    Wäre denn beispielsweise ein Mittelschnauzer-Züchter, der einen Rückläufer zur Abgabe hat, bereit diese Untersuchungen für die TE machen zu lassen bzw. ihr selber den Hund in die Hand zu drücken und mit ihm zum Tierarzt gehen zu lassen, damit er dann da untersucht, insbesondere narkotisiert und geröntgt wird?

    Kann ich mir nicht vorstellen.

    Kann ich mir auch nicht vorstellen .

    Hier sind dich genug Züchter anwesend.

    Eventuell schreibt jemand kurz was zu diesem Szenario .

    Die Antwort wäre wahrscheinlich, dass es da ja nicht nötig wäre, da der Rassehund ja nicht so gefährdet ist, versteckte Krankheiten zu haben |)

    Mir wäre die Suche nach einem passenden TS-Hund und Anfragen, ob und inwieweit die bereit sind, den Hund untersuchen zu lassen, viel zu nervig.

    Die Statements derjenigen, die hier von TS-Seiten kommen, lassen schon ahnen, dass du da kaum jemand finden wirst, der dazu bereit ist.

    Rassezuchthund lautet meine Empfehlung.

    Nicht, weil deine Erwartungen oder auch Ansprüche m.E.n. verkehrt sind, aber wohl leider aussichtslos.

    Wäre denn beispielsweise ein Mittelschnauzer-Züchter, der einen Rückläufer zur Abgabe hat, bereit diese Untersuchungen für die TE machen zu lassen bzw. ihr selber den Hund in die Hand zu drücken und mit ihm zum Tierarzt gehen zu lassen, damit er dann da untersucht, insbesondere narkotisiert und geröntgt wird?

    Kann ich mir nicht vorstellen.

    Das ist jetzt die Meinung von Parasitus Ex.

    Gibt aber auch andere Meinungen dazu.

    Auf jeden Fall muss einem bei einer solch frühen Untersuchung (direkt nach Import) klar sein, dass sie noch nicht 100 % geund bedeutet und dass man relativ zeitnah die Untersuchung wiederholen muss.

    Ob der TE diese Sicherheit gereicht hätte?

    Ich finde es auch gut, wenn man sich vor Übernahme eines Hundes -inbesondere eines Tierschutzhundes - darüber klar ist, ob gerade dieser Hund passt.

    Damit es eben auch funktioniert und der Hund bleiben kann.

    Jeder hat da seine eigenen Kriterien und checkt danach mögliche Kandidaten ab, nicht jeder kann dem schwierigsten und kränksten Hund einen sinnvollen Platz bieten.

    Da sind sich, glaube ich, auch alle einig.

    Was aber hier etwas merkwürdig aufstößt, ist das Beharren auf einer Vielzahl von Untersuchungen, die bei einem augenscheinlich jungen und gesunden Hund einfach unüblich sind. Und die Reaktion der TE darauf, als die Orga dies verwehrt.

    Diese Orga scheint hier nicht die beste Orga zu sein, das sollte man aber grunsätzlich vorher abklären, bevor man sich gezielt schon ein Tier rausgepickt hat..

    Wie geht die Orga mit MKK um?

    Holt sie gezielt einzelne Hunde nach Deutschland oder handelt es sich eher um einen Hundehandel?

    Was passiert mit Hunden, wo die Vermittlung nicht kappt?

    Wie hilft die Orga vor Ort? usw

    Ich kann eine Orga schon auch verstehen, die keine Böcke hat, auf die speziellen Untersuchungen hier einzugehen.

    Dass man alles bezahlen und alles selber untersuchen will, ja schön und gut, aber man sollte sich doch mal überlegen, was es trotz allem für einen Aufwand, für einen Tierschutzund auch für eine Aufregung/Belastung bedeuten mag.

    Der Vergleich mit einem Pferd hink sowieso.

    Aber wenn man den Vergleich mit einem Züchterhund heranzieht, dann wird man außer bei Gebraushundrassen, wohl auch diese Art von "CheckUp" nicht finden.

    "HD, ED, PL, Arthrose... Bin kein TA, das soll der dann entscheiden, deshalb hat er/sie Veterinärmedizin studiert und ich nicht.


    Macht alles bei einem noch kein Jahr alten Hund wirklich Sinn. Bei den meisten reinen Begleithundrassen wirst du auch keinen jungen Hund bekommen, der darauf komplett untersucht ist, vor allem röntgentechnisch. Und ich glaube auch da wären die meisten Züchter leicht irritiert, wenn man darauf beharren würde. Ein Checkup beim Tierartz mit Abtasten u.ä. okay, aber auf HD ED röntgen lassen und Arthrose bei einem jungen Hund , der sich augenscheinlich normal bewegt...

    Würde sicher auch nicht jeder Züchter mit seinem jungen Hund machen lassen wollen.

    (Ich kenne z.B. mehrere Hunde, die mit einem Jahr PL 0 hatten, also frei waren und dann mit 3/4 Jahren einen komplett andren Befund hatten und operiert werdne mussten.)

    Es gibt in der Tat sehr unterschiedliche Tierschutzorganisationen.

    Wir haben uns im Vorfeld auch sehr genau die Orgas angesehen und geprüft, ob sie unseren Ansprüchen genügen.

    Für uns war z.B. auch sehr wichtig, dass die Orga sich vorrangig um Vermittlung/Kastration der Hunde vor Ort kümmert und nur Einzelfälle, wo es Sinn macht, nach Deutschland importiert.

    Wenn ihr bei eurer Orga so kein gutes Gefühl habt, dann seid doch froh, dass aus der Vermittlung nichts geworden ist und guckt euch nach einer anderen um.

    Oder überlegt, ob ihr nicht doch einen Hund vom Züchter nehmt.