Das ist wiederum viel mehr als ich mit ihr mache. Aber Hauptsache es klappt gut bei euch im Alltag...
Ich empfinde das nicht als mehr wie du hier beschreibst. Auf unseren Runden ist Myles frei, er muss nicht an der Leine laufen (Impulskontrolle), wir machen keine Übungen in dem Sinne. Die Hunde zurück rufen wenn ein Jogger kommt oder mal Sitzen lassen für ein Foto, passiert 2-3x am Tag, je nach Runde. Das, was wir üben, ist kurz und knackig ein paar Einheiten am Tag. Aber wenn wir mit Freunden und ihren Hunden einen Spaziergang gemacht haben, passiert sonst für ihn nichts weiteres an dem Tag. Hundekontakte ausserhalb von unserem Bekanntenkreis hat er so gut wie keine. Also ist sein Tag relativ "langweilig".
Ich hab das nicht böse gemeint, falls es falsch rüberkam. ![]()
Impulskontrolle ist bei uns: ich werfe ihr ein Spielie und sie darf erst los wenn ich ok sage/ ich lege sie ab und spiele vor ihr und sie darf erst mitmachen wenn ich ok sage/ ich lege sie ab und gruschdel in etwas Entfernung auf dem Boden rum (Üben für Hunderettungsstaffel)/ ich ziehe ihr Spielzeug hinter mir her und renne an ihr vorbei.
Um zu den Feldern zu kommen wo sie frei läuft, muss sie fünf Minuten an der Leine laufen (jeweils hin und zurück)- das machen wir sowohl für den Morgen- als auch Abendspaziergang. Im Freilauf übe ich auch sehr viel Rückruf und belohne den mit Spielen. Treffen wir Hunde und für deren Besitzer ist es ok, darf sie spielen.
Üben heißt bei uns nicht 20 Minuten durchgehend Kommandos sondern einen übungslastigeren Spaziergang zu machen. D.h. einfach mehr Übungen einzubauen als auf einem normalen Spaziergang (bei dem sich das auf das nötigste begrenzt (sitzen beim Straßenübergang oder sitz&bleib bei Kreuzungen bei denen ich nicht sehe ob andere Hundebesitzer kommen)): sitz/platz und bleib, mal 2 Minuten bei Fuß, das Apportel verstecken oder etwas länger mit Leine laufen und Leinenführigkeit üben.