Das Problem ist der immer mehr verschwindende Menschenverstand.
Ich würde es tatsächlich in diesem Fall nicht so sehen. Der Hund ist ja zunächst nicht sichtbar - so dass die Leute mit den Kindern schon auf Höhe des Grundstücks sind und es dann direkt neben ihnen laut losgeht.
Ganz ehrlich? Da würde ich mich auch erschrecken. Nein, ich würde niemanden anzeigen, ich würde auch nicht schimpfen und meckern.
Aber wenn man nett sein möchte und verhindern, dass andere Leute sich erschrecken, kann man ja ein Schild aufhängen, das darauf aufmerksam macht, dass da ein Hund bellen kann.
Also haben wir noch einen kleinen Zaun vor den eigentlichen Zaun gezogen, damit die Hunde zumindest nicht mehr bis zum Fahrradweg können. Mag mir gar nicht vorstellen, dass es mal ne Omi auf dem Rad sein könnte statt einer alten Hündin...
Weil Nastro hin und wieder (ausgesucht nach nur ihm bekannten Kriterien) bellt, wenn ein Fahrradfahrer ihm nicht passt, haben wir das auch so gelöst.
Grund war bei uns auch die hypothetische Omi auf dem Rad.
Unabhängig von allen rechtlichen (Haftungs-)fragen: Ich möchte einfach nicht, dass jemand wegen meines Hundes stürzt.
Aber bei Frechdachs besteht die Gefahr des Sturzes ja nicht, weil keine Fahrradfahrer angebellt werden. Deswegen wäre ein Schild "Hier wohnt ein Hund!" sehr zuvorkommend - aber einen Zaun würde ich in dem Fall auch nicht ziehen.