Beiträge von Gersi

    Wie macht man das denn bei so Dötzen mit der Sehstärke - da geht die "ist es so besser - oder so?"-Nummer ja nicht?

    Ich nehme an, dass das vermessen wird. Optiker haben ja Geräte, mit denen sie das Auge vorvermessen und die ihnen ja schon eine Idee liefern, welche Dioptrienzahl passen wird.

    Wahrscheinlich trifft man es dann nicht perfekt - aber für eine deutliche Verbesserung wird es reichen.

    Ich frage mich auch, ob es nicht eine absolute Grenze geben sollte, die festlegt, wie viele Hunde eine Privatperson halten darf.

    15 oder so pro Person - also weit unter den Fällen, die jetzt Schlagzeilen machen. Mehr ist nicht per se verboten, aber unterliegt bestimmten Transparenzpflichten, mit denen auch einhergeht, dass die Räumlichkeiten (auch der Wohnbereich) unangekündigt kontrolliert werden können.

    *Falls* die Ämter es dann schaffen, dort in unregelmäßigen Abständen vorbeizuschauen, wäre ja in den meisten Fällen das Anwachsen auf diese irren Größenordnungen zu verhindern gewesen.

    Ich würde dann konkret von meiner Aufgabe heraus, kommunizieren - sehe aber tatsächlich keinen Grund die Binder nicht anzusprechen.

    Er geht ja zu dir als Physio aufgrund von Beschwerden. Und bei diesen Beschwerden würde ich dann konkret benennen, welche Schritte du in den nächsten Sitzungen vorhast (wahrscheinlich irgendwelche Übungen o.ä.) - aber eben auch, was er zu Hause machen soll (wahrscheinlich die Übungen ebenfalls) - und dann aber auch direkt die Tragedauer kommunizieren.

    Bitte bedenken, dass Leute auch wg. psychischen Problemen krank geschrieben sein können. Freundin von mir war krank im Kino und hat sich mit Freund*innen getroffen. Da bei ihr eine psychische Erkrankung vorliegt, waren das eben Tätigkeiten, die sie beim Gesundwerden unterstützt haben.

    Da hast du absolut Recht.

    Anderes Beispiel sind auch Krebserkrankungen und anschließende Chemo/Bestrahlung. Eine Kollegin war damit wirklich lange arbeitsunfähig. Aber trotzdem hat sie an den Tagen, an denen die Behandlung das zugelassen hat, so gut sie konnte am Leben teilgenommen. Und dazu gehörten auch Dinge wie Stadionbesuche mit Freunden (die halt auch Kollegen waren.) Ich glaube, genau das hat sie gebraucht, um die Kraft zu finden, wieder gesund zu werden.


    Das hängt halt wirklich von der Art der Erkrankung ab. Und die muss man natürlich dem Arbeitgeber oder den Kolleginnen nicht mitteilen.

    Da bekomme ich schon Gänsehaut beim schreiben, tut aber ganz gut, hab es nie wem erzählt. Vielleicht war es auch nur ein seltsamer Typ, der sich nichts dachte. Es war auch hell.

    Tut mir Leid, dass du damals diese gruselige Begegnung hattest - und ebenfalls tut mir Leid, dass du nicht das Gefühl hattest, das erzählen zu können.

    Ich kenne dieses "ich bilde mir das bestimmt ein", "ist doch bestimmt nur Zufall", "ich bin bestimmt überängstlich/hysterisch"...

    Aber eigentlich sollte uns klar sein: Alleine DASS wir uns so unwohl gefühlt haben, ist "Rechtfertigung" genug, darüber zu sprechen. Und eigentlich sollte uns klar sein, dass wir natürlich zu Nachbarn oder Hofbesitzern, die wir kennen - oder zum Müllmann gehen dürfen, wenn wir das Bedürfnis haben, in einer Situation Öffentlichkeit herzustellen.

    Dieser auftrainierte, vorauseilende Gehorsam, niemanden stören zu wollen - der ist ein ganz blöder Mechanismus.

    Aber ich verstehe dich gut - und bin froh, dass du damals so gut auf dich aufgepasst hast.

    Würdet ihr im Krankenschein einen Tierarzttermin wenn irgendwie machbar wahrnehmen?

    Oder eher wegen dem Krankenschein alleine verschieben?

    Ich finde, es kommt drauf an. Du *darfst* alles machen, was der Genesung dient, bzw. ihr nicht abträglich ist.

    Und wenn man länger raus ist, bspw. weil man wg. Rücken nicht im Büro arbeiten kann - dann geht der Alltag ja trotzdem irgendwie weiter.

    Aber wenn ich jetzt einen Infekt hätte oder so - dann würde ich in der Zeit, in der ich nicht arbeiten kann, alle nicht-unbedingt-notwendigen Besorgungen/Erledigungen absagen. Käme mir sonst tatsächlich komisch vor - auch unabhängig von der Ansteckungsgefahr. Und ich fände es auch irritierend, jemanden aus meinem Team, der krankgeschrieben ist, im Baumarkt/Gartencenter oder so anzutreffen.