Beiträge von Gersi

    Bist du 1-2x im Monat mit dynamischen Hunden unterwegs oder generell 1-2x im Monat mit anderen Hunden unterwegs?

    Sind die dynamischen Hunde immer dieselben? Ich frage, weil die Ursache ihres Stress auch die Hunde selbst (und nicht deren Dynamik) sein könnte.

    Bei einer intakten Hündin ist vielleicht ein Blick auf den Zyklus auch interessant? Wird sie demnächst läufig? Hatte sie früher schon ähnliche Phasen?

    Spontan kommt mir nur Leinenspaziergänge mit energiegeladenen Artgenossen oder komplettes Meiden von Gassigängen mit anderen in den Sinn.

    Ist Typfrage. Ich habe keine Erfahrung mit Border-Collies und deren Stressverhalten. Meine Hunde hätte ich in ähnlichen Szenarien versucht an die Gegenwart anderer (auch dynamischerer) Hunde zu gewöhnen und mit dem Stressor konfrontiert. Angeleint, regelmäßig und nicht zu lange.

    Aber ich gehe auch sehr gerne mit anderen Hundehaltern spazieren, darauf zu verzichten würde mir also schwer fallen.

    Ist für mich aber absolut nicht verständlich, dass ein Herr Berge munter weiter züchten darf.

    Das wundert mich tatsächlich auch - weil er ja eigene Angaben zu den Hunden gemacht hat, aus denen hervorgeht, dass sie eben noch zu nah am Wolf sind; schon *vor* dem Vorfall und den DNA-Ergebnissen.

    Die Sache mit der zusätzlichen Registrierung fände ich auch gut, ggf. könnte man TWH und SWH mit Papieren davon ausnehmen. Aber die AWHs und die Mischlinge? Viele brauchen ja ab einem gewissen Alter ein Gehege und sind sowohl für durchschnittliche Hundehalter als auch für normale Tierheime unhaltbar.

    Ich denke, die meisten entlaufenden Tiere dieser Art verhungern - aber ich finde es schon fast verwunderlich, dass bei den DNA-Proben, die regelmäßig bei Wolfsrissen oder verunfallten phänotypischen Wölfen genommen wurden, noch kein Hybrid aufgefallen ist.

    Gibt bei so was kein falsch oder richtig.

    Kommentarlos den Screenshot posten, ignorieren etc... Nichts davon wird es von heute auf morgen stoppen und ist deswegen der richtige Weg.

    Hört wahrscheinlich von selbst auf, wird weniger. Wie lange das dauert, hängt davon ab, wann sich die Meute auf was (wen) anderes stürzt.

    Bin Fan von Dokumentieren, weil es für evtl. zukünftige Entscheidungen einen größeren Handlungsspielraum eröffnet... aber auch das (oder anzeigen, oder melden) wird keinen kurzfristigen Effekt haben.

    Sorry, Ergänzung - der Thread ist ja "gefährlicher Hund":

    In den Begegnungen die ich mit diesen Wolfshunden hatten (die angeblich so hochprozentig waren), habe ich sie nie als aggressiv erlebt, sondern nur als gestresst. Und mit taten sie einfach sehr Leid.

    Nur hoffen, dass einem sowas nicht mal draußen begegnet.

    Ich hatte an den letzten beiden Wohnorten solche Hunde (ich weiß nicht ob es per Definition Hybride waren; die Leute redeten aber ständig über die "Prozente" die in ihren Hunden wären...)

    Die laufen durch die Gegend, sehr schnell nur noch angeleint, du siehst sie als Junghunde, irgendwann werden sie mega schissig und nervös - und irgendwann triffst du das Hunde-Halter-Gespann nicht mehr. Frage mich immer wo die ganzen adulten Tiere landen.

    Aus meiner Sicht: Mach das TroFu fertig und dann was Anderes. (Allerdings ist Futter so ein Thema, da fragst du 5 Leute und hast danach 11 Meinungen :D ).

    Ich würde es auch so machen.

    Es gibt gutes Juniorfutter - ich nehme immer Josera, aber oben sind noch andere Marken empfohlen. Nachdem Durcheinander würde ich jetzt tatsächlich erstmal die zusätzlichen Sachen weglassen und wenn der Vorrat an Royal Canin zu Ende ist, umsteigen.

    Ich habe hier bisher eigentlich nur neugierig mitgelesen - aber zu den Drohungen und Beleidigungen:

    Ich würde das sichern und dokumentieren. Und wenn du das gerade selbst nicht kannst, ist das völlig okay, weil so etwas einem sehr schnell dann doch sehr nahe geht. Aber dann überleg dir vielleicht wen, irgendeine Freundin, die das für dich machen könnte.

    :( Macht mich wirklich wütend und traurig, dass Menschen, die sich in die Öffentlichkeit wagen, weil sie etwas erklären möchten, so ein Echo bekommen.

    Warum ist das dann genug?

    Ganz ernstgemeinte Frage. Warum darf da niemand sagen, dass sie lieber mehr wollen oder das Tier mehr als "befriedigend" braucht?

    Meine Vorstellung von Tierschutz/Tiervermittlung ist immer gewesen: Hunden eine bessere Perspektive zu geben.

    Und wenn ich dann meine Ideal-Vorstellungen zum Maßstab mache? Dann hängt ein Hund bei mir 1,5 Jahre. Und er könnte (wenn ich "befriedend ist ausreichend" anwenden würde) schon seit 14 Monaten seinen Endplatz gefunden haben und ich hätte in diesen 14 Monate schon zwei andere Hunde vermitteln können.

    vielleicht seit ihr persönlich nicht auf einer Ebene aber dafür beim Thema Hundeerziehung 🤷🏼‍♀️

    Würde ich tatsächlich auch als Arbeitshypothese erst mal nehmen.

    Vielleicht ist Telefon-Kommunikation jetzt nicht das Spezialgebiet einer wirklich guten Hundetrainerin ... aber dennoch ist sie eine super Hundetrainerin.