Hallo Leute ,
Die Frage Tierheim - Vermittlung steht im Raum und ich brauche eure Hilfe, Training und Übungsratschläge.
Nachbarn, Kollegen und Freunde haben enorme Probleme mit meinen Hunden - und diese belasten mich auch. Wohnungskündigung, Ordnungsamt steht im Raum.
Nun zu meinem Problem - Streunern, Anspringen, zerstören und Bellen.
Ich habe 2 große Hunde ( Rottweiler 4 Jahre & Corso 2 Jahre ) die eigentlich ein Traumleben führen könnten. Leider muss ich sie in einem "goldenen Käfig" halten.
Beide Hunden waren in der Grundausbildung in der Hundeschule ( der
Rotti auch im Schutzdienst- Hobby) Die Hunde sind freundlich, gehorchen sehr gut, können Tricks - Grundgehorsam , folgen ohne Leine und sind Traumhunde
- > wenn sie unter 24 Stunden Beobachtung stehen
- was auf Grund von Arbeit- Hobby- schlafen- Freunde leider nicht möglich ist.
Ich Schilder euch mal ein paar Hindernisse.
Ich wohne auf einem Dorf und habe eine Wohnung mit Garten. - Die Nachbarn haben natürlich Kleinkinder und fühlen sich bedroht von meinen Hunden. Da hilft es auch nicht, wenn ich Kinder zu Besuch habe - die mit meinen Hunden spielen. Die Hunde sollen einfach nicht in den Garten - Die Nachbarn haben Angst und beschweren sich beim Vermieter - was manchmal natürlich ok ist, denn die Hunde streunern - buddeln sich durch den Zaun, klettern drüber oder beißen ihn einfach kaputt.
Ich arbeite 6 Stunden, in dieser Zeit müssen die Hunde auch zuhause bleiben, obwohl Hunde auf Arbeit willkommen sind. wenn ich sie jedoch mitnehme habe ich das gleiche Problem - sie Streunern, verlassen also den Arbeitsplatz, springen Kollegen an oder zerstören irgendwelche Sachen (wenn ich sie dort einsperre - jaulen und bellen sie 6 Stunden durch ) was natürlich allen auf den Zeiger geht.
Nach der Arbeit bin ich meist am Reitstall bei meinen Pferden. Da wird es leider auch nicht besser- Sie Streunern durchs Dorf , springen dort fremde Menschen und Autos an, bellen die Pferde an.
der Rottweiler hat enorme Probleme ,wenn ich mit meinem Pferd arbeite und benimmt sich aggressiv- Beuteverhalten gegenüber meinem Pferd. Wenn ich sie anleine haben beiden einen Tick bekommen und fressen Gras.
Dabei könnte doch alles so schön sein. Die Hunde von Kollegen, Nachbarn und Freunden benehmen Sich doch auch nicht so.
Eigentlich hätten meine Hunde doch ein Traumleben: 14 Stunden - Draußen in der Natur - spielen im Rudel- spielen mit Kollegen - faul in der Sonne liegen- wandern mit den Pferden. Jetzt müssen sie in der Bude hocken und draußen an der Kette sein.
Ich war schon bei Hundeschulen, doch dort benehmen sich die Hunde wie Traumburschen. Ich habe es mit mehr und weniger Bewegung probiert. Habe sie angespannt - vorm Wagen , mit den Pferden ausreiten- laufen lassen , sie in Ruhe gelassen - Futter ausprobiert - sie in Hundepension gegeben ( also von anderen Führen lassen), hatte Einen Hundetrainer im Reitstall ( aber der konnte nicht korrigieren, weil die Hunde - nur auf mich hören - also der Trainer wurde total ignoriert. )
Selbst fühle ich mich auch überfordert, denn mich stresst dieses Benehmen auch, ständig muss ich die Hunde beobachten, ich kann nicht mal einen Kaffee in Ruhe trinken ohne dass ich etwas korrigieren muss.
Bitte Leute gebt mir Tipps, Übungen und Ratschläge. Meine Racker sind so toll, verschmust, verspielt, freundlich und würden keinem etwas zu Leide tun, doch durch die Hunderasse bin ich bei den Leuten - unbeliebt ( Vermieter, Nachbarn und Kollegen ).
Ich habe mich für die Rassen entschieden, weil diese Hunde eigentlich ruhig sind - als Kind hatten wir immer einen faulen
Rotti am Reitstall, der sein Leben einfach gechillt hat und der Kuschelbär von uns Kindern war. Doch meine Hunde benehmen sich wie Jack-Russel in XXXL.