Beiträge von Monstertier

    @Czarek und @ninanina
    "Über der Person": Also, mein Schwager lag auf der Couch, die Hunde sind eben auch drauf und haben sich abgeschnuppert (auf die Couch ist erlaubt). Er lag zufällig unter/zwischen den beiden, in dem Sinne also nicht kommentierenswert, weil erlaubt. Nach dieser Situation meinte mein Schwager, Django würde ziemlich zittern - keine Ahnung, ob er sich das eingebildet hat, da Candie in dem Fall tatsächlich nur geschnuppert hat. Vielleicht hat er andere Zeichen von "beweg dich nicht, bis ich es dir erlaube" gegeben, die ich nicht gesehen habe, aber DIESE Situation schien mir jetzt nicht kritisch. Ich wusste nur eben, wenn ich eingreife, könnte es eskalieren. Und da er keine Ruhe gab, bzw. Django scheinbar noch ein paar Takte zu erzählen hatte, kam er eben auch an die Leine.

    Ich würde bei einem Fremdhund in einer fremden Wohnung es natürlich auch nicht so laufen lassen. Da würde ich viel früher eingreifen, wenn ich das Gefühl habe, der andere Hund fühlt sich unwohl oder braucht Hilfe (oder wenn der Halter mich darauf hinweist, fremde Hunde zu lesen ist jetzt auch nicht unbedingt meine Stärke). Aber die beiden kennen sich, sind quasi zusammen aufgewachsen, und Candie war nicht das erste Mal da. Dass er so extrem reagiert hat, war für mich eben selber komplett neu (und ab sofort kommt er auch nicht mehr mit).

    @miamaus2013
    Ne, Django ist jetzt ca. 17,5 Monate, Candie ca. 15 Monate. Wobei Django schon immer der unsicherere und ängstlichere von den beiden war.

    Gerade ist mir ein anderes interessantes dazwischen geraten: Das finstere Tal (Thomas Willmann)

    Die Alpen, Ende des 19. Jahrhunderts, kurz vor Winterbeginn. Ein Fremder kommt in ein einsam gelegenes Hochtal. Er sei Maler und suche Quartier. Die Bewohner sind misstrauisch, lassen sich aber von seinem Gold überzeugen. Der erste Schnee schneidet das Tal von der Außenwelt ab. Das Leben im Dorf kommt zur Ruhe, man hat sich an den Fremden gewöhnt. Doch dann gibt es den ersten Toten, bald darauf einen zweiten. Eine dramatische Geschichte von Liebe und Hass, Schuld und Vergeltung nimmt ihren Lauf.

    Das klingt tatsächlich sehr interessant... wieder so ein typischer Fall von "Hab gehört, soll gut sein" xD Berichte bitte, wie es war!

    Uh, als ich noch ein Amazonkonto hatte, hatte ich auch so eine "Will ich noch lesen/haben"-Liste. Ein Fass ohne Boden, vor allem wegen den doofen Vorschlägen "Das steht auf Ihrer Wunschliste, dann gefällt Ihnen das vielleicht auch..." :/

    Aber auch jetzt könnte ich problemlos aus jeder Buchhandlung mit bestimmt 50+ Büchern rauslaufen, einfach nur von "Wollte ich schon immer lesen" oder "Jemand hat das doch letztens empfohlen". Deswegen führe ich so eine Liste nicht mehr, da würde ich nie zum Ende kommen xD

    @ninanina
    Uhm.. dominieren... im Sinne von: In der Bewegung einschränken, abschnüffeln und erst, wenn er Django wieder "freigibt", darf dieser sich wieder bewegen.

    Im Prinzip will ich es auch laufen lassen. In den normalen Situationen klären sie es auch gut von selbst. In diesem Fall war aber a) unter den beiden mein Schwager (er lag auf der Couch und die Hunde haben sich quasi über ihm abgeschnüffelt). Bei einer Eskalation könnte das ungut für ihn ausgehen. Und b) war es ein recht enger Raum (Wohnzimmer), c) war es eigentlich Djangos Revier, in dem Fall hätte es also durchaus eskalieren können.
    Außerdem schien Django nach dem ersten Abschnüffeln ziemlich ängstlich. Mein Schwager meinte, er hätte am ganzen Leib gezittert. Ich kann halt etwas schwierig abschätzen, inwiefern ich da nicht auch Django schützen muss. Und für den Fall war es mir lieber, dass ich Candie dann bei mir behalte, auch wenn es ihn gefrustet hat und er Django - warum auch immer - gerne seine Meinung gegeigt hätte. Ich frage mich halt, wo da sein Problem war. In meinen Augen hat Django nichts provokantes gemacht.

    Groar... ich glaube, Candie hat zu viel Testosteron abbekommen :/

    Candie und mein Schwagerhund Django (2,5 Monate älter) sind ja quasi zusammen aufgewachsen. Django ist eher unterwürfig und unsicher, hat aber als der Ältere Candie ab und zu in die Schranken gewiesen, was dieser auch immer akzeptiert hat. Inzwischen kehrt sich das um, Candie ist eindeutig der Dominante und fordert von Django auch den entsprechenden Respekt ein. Klappt auch, solange sich kein Mensch einmischt.

    Heute waren wir jetzt beim Schwager und Django zu Besuch. Eigentlich alles okay, bis sich eine Situation ergeben hat, wo Candie wieder Django “dominiert“ hat. Weil es fast eskaliert wäre, haben wir dann beide an die Leine genommen und uns ca. drei Meter voneinander entfernt gesetzt. Aber jedes Mal, wenn Candie Django angeguckt hat, hat er angefangen zu knurren und wäre vermutlich auf ihn los (ich hab versucht, den Blickkontakt zu unterbinden, aber das ging immer nur zeitlich begrenzt). Er war auch sichtlich gestresst, er hat sich erst so in der letzten viertel Stunde halbwegs entspannt (wir waren etwas über eine Stunde da).

    Ich verstehe aber einfach nicht, was er sich dabei gedacht hat. So eine Art Revierkampf, weil es nicht neutraler Boden war? Mangelnder Respekt bei Django gepaart mit der Bewegungseinschränkung durch die Leine? Hab ich vielleicht irgendwas übersehen oder nicht bedacht? Erste Zeichen einer Unverträglichkeit? :ka: