Hab grad bei einer Hundekrankenversicherung gelesen, dass Aufnahmeuntersuchungen nicht mitversichert sind. Was ist das? Das Erstgespräch beim Arzt?
Beiträge von Monstertier
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Letztens im Poco... jeder guckt die Möbel, ich guck die (Deko-)Bücher
Kennt jemand "Die Wandlungen des Pran Nath" von Hari Kunzru, und kann mir dazu irgendwas sagen? -
Du liest meine Beiträge leider nicht. behalte deine Meinung und gut ist.
Doch, tu ich. Ich verstehe nur nicht, was du mir sagen willst

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Zeige mir eine vorbildliche kommerzielle Hundezucht.
Nur eine.(Ich glaube, du verstehst nicht den Unterschied zu gewerblicher Zucht)
Warum sollte ich? Wir reden hier von einem Modell. Nur, weil es nicht gehandhabt wird, heißt es nicht, dass es nicht gehandhabt werden könnte!
Und doch, ich verstehe sehr wohl den Unterschied zu gewerblicher Zucht. So schwer ist dies nu auch nicht

Das Problem ist doch: Hunde werden größtenteils als Familienmitglieder gesehen - bei den einen mehr, bei den anderen weniger. Eine gewerbliche Zucht braucht, wie miamaus ausgeführt hat, eine bestimmte Rudelgröße und Zwinger. Darüber hinaus werden Hunde, die eine entsprechende Qualität und Leistung nicht erbringen können, ausgemustert.
Problem für denjenigen, der sich ein zukünftiges Familienmitglied kaufen möchte: Die Familiennähe und liebevolle Aufzucht scheint (!) nicht gewährleistet.
Jedoch stellt sich die Frage, ob diese Hunde denn so viel schlechter sozialisiert sein müssen. Wir gehen jetzt vom Optimum aus, dass jeder Wurf ausreichend betreut wird, so wie man es vom Hobbyzüchter auch kennt. Der Preis wäre unter Umständen höher, weil es einen höheren personellen Aufwand bedeuten würde. Aber was wäre - prinzipiell, unter den besten Voraussetzungen - an diesem Züchter verwerflich? -
Naja, aber der Bio-Bauernhof ist doch genauso kommerziell wie die Massenschweinefarm?
Und da schließt sich wieder der Kreis. Der Hobbyzüchter MUSS Hobbyzüchter bleiben, um die Liebhaberei und Sorgfalt zu wahren. Um aber davon leben zu können, müsste er es kommerziell und professionell betreiben - dann würden aber unter Umständen Kunden wegbleiben, weil sie ihm die Liebhaberei und Sorgfalt nicht mehr abkaufen.
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Warum bedeutet kommerzieller Tierzüchter = Tierelend? Ist es so unwahrscheinlich, dass jemand systematisch züchtet, ohne das einzelne Tier zu vernachlässigen?
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Bei mir "bewirbt" sich keiner!
Bei mir fragen Leute an, es entwickeln sich Gespräche.
Und aufgrund dieser Gespräche finden der Interessent und ich gemeinsam raus, ob ein passender Welpe für ihn dabei ist!Ich denke, das mit dem "Bewerben" und durchleuchtet werden ist im Tierschutz ja doch sehr viel extremer, ich habe zumindest noch nie eine Vorkontrolle oder Nachkontrolle gemacht und die Halter nach ihrem Einkommen gefragt!
Scheinbar gibt es aber auch andere Züchter. War es nicht im Ausgangsthread so, dass die TE einen Fragebogen ausfüllen sollte?
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@pawtastic
Naja, nicht jeder Gartenzaun, egal wie dicht, ist auch ausbruchssicher. Ich bin grad in der Situation, dass ich sowohl meinen Gartenzaun verstärken muss, wie auch meinem Hund beibringen muss, dass das eine Grenze ist. Ich denke, so hat es minos gemeint. Dem Hund hat einfach niemand gezeigt, dass der Zaun eine Grenze ist, die nicht übertreten werden sollte, egal ob der Hund es kann oder nicht. -
Jeder Verkäufer eines T-Shirts begründet die Preise mit Herstellungskosten, Rohstoffen, Transport.... auch, wenn jeder weiß, dass das Marken T-Shirt genauso in billiger Kinderarbeit mit möglichst billigen Rohstoffen hergestellt wurde wie das No Name - Produkt.
Ehrlichkeit in der Welt wäre etwas tolles.....Ist aber reine Utopie!
Warum sollen Hundezüchter ehrlicher sein als der Rest der Menschheit?
Ich bin mir sicher, dass hier auch keiner abends zu seinem Chef geht und sagt: Entschuldigung, ich habe mich vorhin in der Pause verquatscht,bin ´ne Halbe Stunde später wieder gekommen. Mögen Sie mir das bitte vom Gehalt abziehen?
Wäre doch auch ehrlicher, als schnell möglichst unbemerkt an seinen Arbeitsplatz zu huschen und so zu tun. als wäre man die letzte halbe Stunde auch dort gewesen.....
Ja, und jedes teure Markenshirt wird eben auch mit "Es ist eine Marke" begründet. Jeder Käufer weiß, dass ein Markenprodukt teurer ist als ein No Name-Produkt. Nicht, weil sie qualitativ so wesentlich besser sind, sondern weil man für den Namen mitbezahlt. Das da ein enormer Gewinn beim Markenprodukt mit drin ist, ist auch allen klar. Da müssen die entsprechenden Firmen gar nicht mehr ehrlich sein, das weiß man einfach.
Nur bei Züchtern heißt es "Kosten grad so gedeckt" oder "Eigentlich machen wir Minus" etc. pp. Warum nicht ehrlich sein und sagen "Ja, wir machen (ordentlich/ausreichend) Gewinn, aber dafür kriegt ihr eine besondere Rasse/eine gute Zucht/einen zukünftigen Champion/whatever"?
Und warum kann man dann nicht zumindest die Züchter kritisch hinterfragen, die nichts zu bieten haben, aber trotzdem den "Markenpreis" verlangen? Wenn Huawei plötzlich so teuer wäre wie Apple, würde sich doch auch jeder an den Kopf fassen und die für verrückt erklären. Aber bei Züchtern soll man es unkommentiert lassen?Und was noch jemand erwähnt hat (Gammur?), finde ich auch einen guten Punkt. Als Interessent bewirbt man sich auf einen Welpen. Man muss sich den Fragen des Züchters aussetzen, man muss sich unter Umständen durchleuchten lassen, einen netten Eindruck machen, sympathisch sein etc. Beim T-Shirt ist es dem Verkäufer relativ egal, ob ich es für eine Gala brauche oder als Putzlappen hernehme, aber beim Welpen wird nicht an den Erstbesten verkauft. Dann sollte doch Ehrlichkeit von beiden Seiten ausgehen.