Ernstgemeinte Frage, weil ich mich mit dem Krankheitsbild nicht auskenne: Würde man sich dann nicht dem Hund zuliebe dazu aufraffen, aufzustehen? Dafür soll der Hund doch unter Anderem angeschafft werden. Damit man eben einen Grund hat, sich aufzuraffen. Oder hab ich das falsch verstanden?
Nein. Kann sein, aber je nach Depression kann es durchaus sein, dass man nicht mal für die eigenen Bedürfnisse aufsteht, geschweige denn für die Bedürfnisse eines anderen Lebewesens.
Für mich hört es sich aber bei der TE nach einem relativ stabilen Zustand an. Von den Beiträgen her denke ich schon, dass ein Hund machbar wäre. Ich persönlich würde aber von einem Welpen abraten. Gerade in der Anfangszeit kann es einen labilen Menschen eher noch mehr in ein Loch fallen lassen, als ihn da rauszuholen. Einen 2+-jährigen Hund, der schon relativ gefestigt ist, halte ich für die Umstände für passender.