Beiträge von Monstertier

    Ne, es war tatsächlich die Stimme an sich, nicht der Dialekt.. irgendwie kann ich es nicht beschreiben, aber ich konnte irgendwann einfach nicht mehr :( :

    Ach, schade. Mich hat das wirklich positiv überrascht, besonders, weil ich sowas sonst nicht hören/lesen würde.

    Die Stimme ist mir gar nicht mehr als außergewöhnlich in Erinnerung.

    Er lispelt leicht, glaube ich, und hat irgendwie nen seltsamen Klang |)

    Selber lesen würde ich es aber, interessieren tut es mich ja schon :pfeif:

    Hier kann ich mich auch mal einreihen, meine Autofahrten nutze ich jetzt sinnvoll :D

    Geht es dir auch so, dass man dann gerne nochmal um den Block fahren möchte, weil irgendeine Stelle gerade total spannend ist und man nicht aufhören möchte zu fahren/zu hören? :lol:

    Oder man genervt ist, wenn einem das blöde Navi dazwischen quatscht?

    Total xD Zum Glück ist mein Navi immer stummt, dass würde mir wirklich auf den Senkel gehen :lol:

    Hier kann ich mich auch mal einreihen, meine Autofahrten nutze ich jetzt sinnvoll :D

    Im Moment höre ich "Daemon" von Suarez.

    Bisher hatte ich gehört:

    "Die Seiten der Welt" von Kai Meyer

    "Silber" Band 1 von Kerstin Gier

    "Die Vegetarierin" von Han Kang

    "Der goldene Handschuh" von Heinz Strunk (und ziemlich schnell abgebrochen, ich konnte mir seine Stimme einfach nicht anhören...)

    "Der Alptraumann" von Andreas Eschbach

    "Ein ganzes halbes Jahr" und "Ein ganz neues Leben" von Jojo Moyes

    Sicher, dass ich es war? Ich kann mich nicht dran erinnern und das Buch sagt mir auch nichts :ka:

    Boah, du hast echt Recht. :dead:

    Mein verrücktes Hirn hatte das wohl so abgespeichert weil ich beim Lesen gleich dachte, das wäre etwas für dich. Darin geht's um Lebens- und Erlebnisgeschichten von muslimischen Frauen, die über die Rolle von Sex und Jungfräulichkeit in ihrer Kultur und ihrem Leben berichten und wie da die Realität aktuell aussieht.

    Also wenn du das so sagst, wäre ich schon interessiert |) Aber ich hab grad so viel zu lesen und komm Null hinterher |)

    Marabea

    Du hast in dem Punkt natürlich recht. Es spiegelt die realen Verhältnisse wieder - was mich natürlich umso mehr frustriert, dass es das überhaupt gibt. Andererseits gab es so viele Ansatzpunkte, wo das bekannte Familienbild in Frage gestellt oder zumindest leise kritisiert wurde. Dies hätte man wunderbar weiterverfolgen können, ganz ohne Holzhammermethode. Zumal die Autorin 91 in den USA geboren wurde, also somit sowohl vom Alter wie auch vom Umfeld (vermutlich) schon liberaler aufgewachsen.

    Mich ärgert aber vor allem, wie dem Sohn der Arsch gepudert wird, offen gesagt |)

    Wieder zwei geschafft... Zu hören ist so viel einfacher :ugly:

    17. Lies ein Debüt

    Han Kang - Die Vegetarierin

    Tjo... so ein typischer Titel "Was will mir der Autor damit sagen"? Ich fand es nicht schlecht, und ich werde noch weitere Werke von Han Kang hören, aber so wirklich hinter den Sinn bin ich nicht gestiegen.

    24. Lies ein Buch über eine Kultur eines anderen Landes oder Volkes (oder in dem viel darüber geschrieben wird)

    Fatima Farheen Mirza - Worauf wir hoffen

    Spoiler anzeigen


    Okay, hier muss ich jetzt ausholen.. dieses Buch hat mich auf gewisse Weise so unheimlich wütend gemacht, dass ich manchmal am liebsten mein Handy aus dem Fenster geschmissen hätte...

    Es geht im Prinzip um eine indische, tief religiöse Familie (Eltern, zwei Töchter, ein jüngster Sohn), die in die USA ausgewandert sind. Den Islam leben sie sehr genau und das ist in meinen Augen auch sehr positiv an dem Buch: Man erfährt unheimlich viel, von Gebräuchen, Geschichten, den allgemeinen Inhalten und Lebensweisen, die man so sonst maximal am Rande mitbekommt, wenn überhaupt.

    Was mich aber unheimlich wütend macht, ist die Sichtweise der einzelnen Protagonisten. Der Sohn ist ein Tunichtgut, wehrt sich gegen das strenge Elternhaus und die Religion, macht sein eigenes Ding, so sehr, dass er irgendwann den Drogen verfällt. Die Töchter - vor allem die Älteste - sind hingegen brav, bemühen sich um die Einhaltung der Regeln, fleißig, sittsam, strebsam in der Schule etc. Die älteste Tochter schafft es sich sogar, die Uhr ihres Vaters - ein Erbstück, dass eigentlich nur von Vater zu Sohn vererbt wird - zu "erarbeiten", obwohl sie eigentlich ihrem Bruder zustehen würde. Und am Ende macht sie sich Vorwürfe, weil sie ja eigentlich von Geburt an ihrem Bruder gehören sollte! Obwohl sie gearbeitet und gelernt hat, sich immer bemüht hat, ist sie selbst der Meinung, dass es ihr nicht zusteht! Und so sind auch die Eltern.. das, was die Mädchen leisten, ist selbstverständlich, das, was der Sohn leistet, ist was besonderes, weil er sonst ja das nicht zustande bringt. Die Strenge ihm gegenüber wird in Frage gestellt, bei den Mädchen jedoch nie usw usf. Das zieht sich durch das ganze Buch. Dieses unheimlich patriachale Bild bleibt die ganze Zeit bestehen, und dabei ist die Autorin weiblich.

    Deswegen kann ich es leider nicht wirklich empfehlen. Man erfährt viel über die Kultur, aber aus feministischer Sicht ist es die reinste Katastrophe :wallbash:

    McDonalds hat jetzt wohl einen veganen Burger, kennt den schon wer?

    Hab’s grad in der Stadt gesehen und war irgendwie ziemlich überrascht, die hatten ja ewig nur dieses Veggie-Patty.

    Unabhängig davon ist das ganze natürlich trotzdem keine besonders unterstützenswerte Enterprise...

    Hab ihn probiert und fand ihn okay. In Anbetracht dessen, dass das Patty durch eine Zusammenarbeit mit Nestlé entsteht, bin ich da aber doch eher abgeneigt, wenn es sich vermeiden lässt

    Ich hatte anfangs Candie vor dem Schlafen gehen in den Garten geschickt, da, wo er durchaus auch normal Pipi macht. Meistens hat er sich hingesetzt und mich angeguckt ala "Und was soll ich jetzt hier?" Also lass ich es inzwischen. Nach dem Aufstehen, wenn es nicht direkt Gassi geht, lass ich ihn dann in den Garten, und das wars dann. Kann schon mal 12 Stunden werden, vor allem am Wochenende, aber bisher hat er mich nie aus dem Bett geschmissen und war unruhig. Zum Teil wollte er sogar lieber noch im Bett bleiben. Ich verlass mich da also durchaus drauf, dass mein Hund weiß, wann er muss.