Wer war das nochmal, der mich letztens wegen "Lebensgeister" von Yoshimoto gefragt hat?
Ich hab nämlich festgestellt, dass ich es nicht nur zu Hause stehen habe, sondern es auch gelesen hab 
Tatsächlich ist es aber auch nicht so verwunderlich und hat nichts mit der Qualität zu tun. Ich lese gerade zum zweiten oder dritten Mal "Amrita" von ihr, und da ist es auch ganz typisch ihr Stil. Es passiert zwar viel, aber es fließt alles in einer Geschwindigkeit. Das Hauptaugenmerk liegt nicht auf den Geschehnissen, sondern darauf, was es mit den Charakteren macht, welche Gedanken und Gespräche es auslöst. Man muss sich also schon auf philosophische Gedanken einstellen und dazu bereit sein, das so aufzunehmen. Deswegen habe ich in letzter Zeit Yoshimoto tatsächlich eher oberflächlich gelesen, weil mein Kopf sich nicht richtig drauf eingestellt hat.
Ich verleihe "Lebensgeister" auch gerne, wenn da Unsicherheiten bestehen.