Beiträge von Monstertier

    Also, jetzt bin ich schon beleidigt Schwabbelbacke. So ein Höllentraining machst du mit, aber wenn wir zu Dorians Training am Wochenende einladen, gibt es immer nur Mimimi, zu hart zu böse, zu Aua :stock1:

    Aber klingt nach jeder Menge Spaß xD Auch wenn es weh tut, ich liebe es, wenn man sich quasi nicht mehr bewegen kann. Dann weiß man, dass man was getan und die eigenen Grenzen neu definiert hat.

    Vermutlich das Selbe wie von deiner Frau - haben beide nicht an das Naheliegendste gedacht :ka:

    Von einer Technikerin die diese Arbeit nicht zum ersten Mal macht, erwate ich das aber.

    Ich bin weder da anwesend noch bin ich Heizungstechniker und habe sofort daran gedacht.

    Ich will das jetzt nicht tot diskutieren, aber manchmal steht man auf dem Schlauch. Vielleicht hatte sie eine Reihe Kunden gehabt, bei denen man das aus welchen Gründen auch immer tatsächlich über die Sicherung lösen musste, und sie war dann halt noch in diesem Gedankengang drin. Für mich jedenfalls wäre so eine Kleinigkeit noch lange kein Grund, an ihrer Kompetenz zu zweifeln :ka:

    Hm, 12 h finde ich ehrlich gesagt ziemlich viel ... besteht da keine Möglichkeit, dass sie zwischendurch noch eine kleinere Mahlzeit bekommt? Meinetwegen auch mit einem Futterspender, der z. B. nur nachts eine Portion rausgibt? Es gibt so Systeme, die man vorab befüllen kann und in einem einstellbaren Rhythmus gibt der dann jeweils eine Portion frei.

    So könnte sie sich selbst am Futter bedienen, ohne dass du aufstehen musst.

    Candie bekommt ein Mal am Tag Futter, normal irgendwann zwischen 19 und 22 Uhr :tropf:

    Es ist doch schon schwierig, überhaupt "normales Hundeleben" zu definieren. Wieviele Stadthunde kennen maximal den Park nebenan? Wieviele Kleinhunde gehen nur drei Mal täglich um den Block? Wieviele Hunde sind nur im Garten? Und diese Hunde werden vom Halter trotzdem als "zufrieden und ausgelastet" betrachtet. Ist das also vielleicht eigentlich das normale Hundeleben, und die Hunde, die gerne stundenlang durch die Pampa rennen, bei diesem reduzierten Programm aber die Wände hochgehen würden, sind eigentlich (auch) unnormal?

    Das ist doch eigentlich alles eine Sache des Blickwinkels und der eigenen Anforderungen und Wünsche, was normal ist und was nicht.

    Das ist es, was mir auch nicht so recht in den Kopf will.

    Klar ist der Hund unterwegs auch mal auf einem höheren Level, wenn er z.B. auf eine interessante Wildspur stösst oder auch mal angenervt und gestresst von einer Hundebegegnung, aber das reguliert sich im Weitergehen wieder runter. Da braucht der doch nicht alle Nerven auf und ist so überdreht, dass er zu Hause nicht runter kommt. So reizoffen kann ein Hund doch gar nicht sein, dass er das unterwegs sein in der Natur nicht aushält.

    Ich frag mich da insgeheim schon immer, was da falsch läuft.

    Warum nicht? Man muss auch bedenken, in der Pampa laufen ist für einen Hund nie einfach Pampa. Da gibts Gerüche und Geräusche, die kriegen wir einfach nicht mit. Dann die Kommunikation mit dem Halter, die immer irgendwie stattfindet - und sei es, nur zu gucken, was er grad tut und ob er einen anderen Weg einschlagen will als man selbst. Das ist schon das, was normal auf einen Hund einprasselt im leersten Feld ohne Begegnung oder Wildspur. Und der Rest kommt on top.

    Das kann man doch auch gut mit Menschen vergleichen. Die einen finden nichts besser, als den ganzen Samstag zu shoppen und an jedem Meter mit nem Bekannten zu plaudern, die anderen kriegen schon die Krise, wenn sie im leeren Hausflur dem Nachbar Hallo sagen müssen (überspitzt formuliert). Witzigerweise wird ersteres von der Gesellschaft eher positiv betrachtet, letzteres dann eher als "der hat doch nen Schaden".

    Und so ist es auch mit Hunden. Nur, weil sie reizoffener sind und nicht alles mitmachen können, ist das ja nicht prinzipiell falsch. In ihren Ursprungsgebieten bzw Zuchtursprüngen sind sie halt für etwas anderes gedacht als stupides Gassi gehen.

    (Wobei dein Beispiel in dem Extrem vermutlich eher bei Hunden mit Vergangenheit oder unbedachter Zucht als bei einer sauberen Verpaarung auftritt)

    Über einen normalen Spaziergang gibt es keine Auslastung. Normal = bekannte bzw. regelmäßige Gassistrecke mit wenigen Begegnungen. Wobei viele Begegnungen dann keine Auslastung, sondern Stress wären. Hund wäre zwar platt, aber nicht glücklich.

    Auslastung wären eher Strecken, die er nicht kennt und viel Schnüffelmaterial bieten. Da muss ich aber nicht zusätzlich was einbauen, und viele Begegnungen würden auch eher den Stresslevel als die Auslastung steigen lassen.

    Glücklich wäre er damit dauerhaft aber immer noch nicht. Glücklich machende Auslastung ist eigentlich aktive Beschäftigung mit ihm. Dafür nutze ich aber keine Spaziergänge, weil das Seele baumeln, Training oder durch Begegnungen schon Stress genug ist.