Ich denke auch, die meisten Geburten sind eigentlich ohne Komplikationen. So hat es uns auch die Hebamme im Geburtsvorbereitungskurs auch gesagt, man hört halt immer die Horrorstorys, aber die meisten sind nach Lehrbuch. Fragt sich da halt tatsächlich, ab wann sieht man etwas als Komplikation und als was zur Geburt dazu gehörig.
Tatsächlich hatte ich eigentlich die ganze Zeit weder Angst vor den Schmerzen noch vor der Geburt. Irgendwie war ich der Überzeugung, dass alles glatt laufen würde, gerade, weil der Kleine schon sehr früh in Startposition war. Dass es dann doch nicht so glatt lief, war dann doch eher unschön, würde mich theoretisch aber nicht davon abhalten, nochmal ein Kind zu bekommen (wir wollen aber so oder so kein zweites).
Aber das muss eh jeder für sich entscheiden. Ist der Kinderwunsch groß genug, um die ganzen Umstände in Kauf zu nehmen? Und da kann man nichts schön reden, für die Frau ist Schwangerschaft und Geburt eine enorme Belastung, selbst wenn alles komplikationslos verläuft und man selbst es nicht als schlimm ansieht.