Beiträge von Monstertier

    Manfred007

    Kannst du nicht die Nahrung alle zwei Stunden zubereiten, im Zweifel nur die halbe Portion, und dann auf Verdacht füttern? Falls er doch keinen Hunger hat, schmeißt man nicht so viel weg, und ca ne halbe Stunde bis Stunde kann man das doch warm halten?

    Tagsüber füttere ich eh nicht erst, wenn er sich meldet, sondern spätestens nach drei Stunden. Wenn er erst kriegt, wenn er schreit, wird er sonst zu ungeduldig und schluckt viel Luft bzw nimmt die Brust bzw das Stillhütchen nicht richtig.

    Ich denke auch, die meisten Geburten sind eigentlich ohne Komplikationen. So hat es uns auch die Hebamme im Geburtsvorbereitungskurs auch gesagt, man hört halt immer die Horrorstorys, aber die meisten sind nach Lehrbuch. Fragt sich da halt tatsächlich, ab wann sieht man etwas als Komplikation und als was zur Geburt dazu gehörig.

    Tatsächlich hatte ich eigentlich die ganze Zeit weder Angst vor den Schmerzen noch vor der Geburt. Irgendwie war ich der Überzeugung, dass alles glatt laufen würde, gerade, weil der Kleine schon sehr früh in Startposition war. Dass es dann doch nicht so glatt lief, war dann doch eher unschön, würde mich theoretisch aber nicht davon abhalten, nochmal ein Kind zu bekommen (wir wollen aber so oder so kein zweites).

    Aber das muss eh jeder für sich entscheiden. Ist der Kinderwunsch groß genug, um die ganzen Umstände in Kauf zu nehmen? Und da kann man nichts schön reden, für die Frau ist Schwangerschaft und Geburt eine enorme Belastung, selbst wenn alles komplikationslos verläuft und man selbst es nicht als schlimm ansieht.

    Nach der PDA oder dem Schmerzmittel in der Infusion hab ich gar nicht gefragt, das wurde mir angeboten. Ich wäre vermutlich auch nicht auf die Idee gekommen zu fragen, einfach, weil ich mit Atmen, Schmerzen aushalten und mich an meinen Freund klammern beschäftigt war.

    Und wenn ich das so höre, ich war soooo froh, dass mein Freund die gesamte Geburt wie auch danach im Familienzimmer dabei war. Ohne ihn hätte ich das nicht geschafft, allein sich bei jeder Wehe festhalten zu können hat sehr viel geholfen. Und dann sein gutes Zureden, seine Atemanweisungen und alles - da hätte mich keine Hebamme so gut unterstützen und begleiten können (wobei die Hebamme auch top war).

    Candie hat auf die Wehen zu Hause übrigens besorgt reagiert, zumindest, sobald ich eine andere Position eingenommen oder Laute von mir gegeben habe.

    Und das, obwohl ich insgesamt nicht so tapfer war und dann irgendwann der PDA zugestimmt habe

    Du hast es bestimmt nicht so gemeint xD Aber die PDA zu nehmen hat nichts mit Tapferkeit zu tun. Ich hatte schon früh Schmerzmittel in der Infusion und hatte dann auch ne PDA, weil es einfach nicht anders ging. Atmen in einem bestimmten Rhythmus während der Wehen? Ha, ich war froh, überhaupt zu atmen und nicht nur zu Schreien. Die PDA war - soweit ich es verstanden habe - auch die beste Möglichkeit, dass das Köpfchen noch ins Becken rutscht, und hat mich quasi vor einem Kaiserschnitt bewahrt.

    Also lieber Schmerzmittel bzw PDA nehmen als die Tapfere spielen. Davon hat man ja nichts und ein Fleißsternchen kriegt man damit auch nicht.

    Vor allem, wenn es über ne Huckelpiste geht und man den Fahrer daran erinnern muss, die Kurven bitte sanft zu nehmen |)

    Wow wie höflich!!! :lol:

    Bei mir hat das definitiv etwas anders geklungen |)

    Ich war tatsächlich die ganze Geburt über höflich und hab mich sogar bei meinem Freund entschuldigt, dass ich teilweise Blödsinn geredet habe und zeitweise bei den Wehen sein T-Shirt so fest gepackt habe, dass ich kurz davor war ihn zu würgen |)

    Candie darf ins Bett und kommt auch immer wieder. Wenn er Ruhe braucht oder es ihm zu eng wird, geht er schon mal raus, aber eigentlich hat er sich mit der neuen Situation soweit arrangiert, dass er meist auch bei Babygeschrei weiter schläft.


    Hast du den kleinen auch bei dir im Bett oder in einem Beistellbett? :)
    Ich schätze wir werden vor allem immer die Tür offen haben damit die Hunde auch die Möglichkeit haben auszuweichen! Meine Hoffnung ist auch das sich die Hunde ans Schreien gewöhnen. ^^'

    Er schläft bei uns im Bett bzw zu 90 Prozent auf mir drauf. Candie kommt da nur näher, wenn er auf der Matratze zwischen uns schläft, hält aber eigentlich trotzdem immer ausreichend Abstand. Er hat aber so oder so selten zwischen uns geschlafen, sondern meist am Fußende, das passt dann also auch mit Baby xD

    Sind eure Hunde die im Schlafzimmer schlafen mit Babyeinzug eigentlich "ausgezogen"? Wir haben die Vermutung dass Jura später einfach lieber ihre Ruhe haben will und in der Nacht von selbst ausziehen wird! In der Wohnung haben wir nicht sooo viel Platz aber dann würde halt auch im Wohnzimmer ein Körbchen stehen

    Candie darf ins Bett und kommt auch immer wieder. Wenn er Ruhe braucht oder es ihm zu eng wird, geht er schon mal raus, aber eigentlich hat er sich mit der neuen Situation soweit arrangiert, dass er meist auch bei Babygeschrei weiter schläft.

    Es sagt sich so leicht "man muss sich auch Zeit für sich selbst nehmen" - aber wenn man niemanden in der Nähe hat, der dann einspringen kann, ist das einfach manchmal schwierig.

    Aber es gibt immer Möglichkeiten. Wenn keine Verwandte, dann vielleicht Freunde, eine Leihoma, oder eben der Babysitter.

    Mir ist klar, dass viele das so nicht wollen, aber die Frage die sich mir dann immer stellt, warum eigentlich nicht?

    Weil man nicht immer die passenden Leute dafür hat. Die Freunde bei uns zum Beispiel haben mit Babys nichts am Hut. Denen würde ich das Kind erst anvertrauen, wenn es deutlich älter ist (2+, schätze ich). Fremde will ich so nicht an meinem Kind haben - da bin ich persönlich zu misstrauisch (Kita etc. ist nochmal was anderes, aber keine Ein-Mann-Betreuung). Im Moment würde ich den Kleinen aus Gründen noch nicht mal bei der Oma (Mutter von meinem Freund) lassen.

    Hat alles nichts mit "Keiner kann es so gut wie ich" zu tun, sondern eher damit, dass die Leute generell nicht unbedingt mit dem Baby/Kind umgehen können. Und dann ist man in den Möglichkeiten der Abgabe oder Zeiteinteilung eben eingeschränkt.